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Festschrift mit Programm


Fronleichnam 2021
Feste schaffen Platz, um zu feiern was wichtig ist

Fronleichnam ist ein Fest der Freude über die Gegenwart Gottes in unserer Mitte. Die Pfarrei Reiden-Wikon brachte dies mit einem Gottesdienst beim Alters- und Pflegezentrum Feldheim Reiden zum Ausdruck.

Zentrumsleiter Roland Meier und sein Team stellten die Infrastruktur beim Parkplatz vor dem Haupteingang auf und boten den Besuchern eine gute Atmosphäre. Pfarradministrator Płatuński hielt die Eucharistiefeier. Er sprach vom Ursprung des Fronleichnamsfestes, der im 13. Jahrhundert liegt. In einer Zeit in der die Messe für die allermeisten Christen eine Feier ohne Kommunionsempfang war. Höchstens einmal im Jahr, an Ostern, ging ein Christ zur Kommunion. Dass die Riten, die der Priester am Altar in Latein vollzog, etwas mit dem Letzten Abendmahl Jesu zu tun haben, schien aus dem Bewusstsein zu verschwinden. Die Nonne Juliana von Lüttich berichtete von einer Vision: Im Traum habe sie den Mond hellstrahlend gesehen, jedoch mit einem dunklen Fleck. Man deutete die Vision so, dass der Kirche ein Fest zu Ehren des Altarsakraments fehle. Bischof Robert von Lüttich führte das Fest der leiblichen Gegenwart Christi in der Eucharistie in seinem Bistum ein. 1264 erhob Papst Urban IV. Fronleichnam zum Fest der Gesamtkirche. «Wenn wir in festlicher Prozession, in diesem Jahr leider ohne, in der Monstranz das Brot des Lebens, in dem Christus selbst sich uns schenkt, durch die Strassen tragen, dann ist das unser Weg, den Glauben zu erneuern und die Gemeinschaft zu feiern», sagte der Pfarrer. Mit herzlichem Applaus wurde das Feldheim als Gastgeber und die musikalische Umrahmung des Quartetts der Brass Band, Musikgesellschaft Reiden, verdankt.

Text und Bilder: Beatrix Bill

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Feldgottesdienst mit der Pfadi Reiden

Am 30. Mai fand der alljährliche Feldgottesdienst statt. Da das Wetter mitspielte, konnte er glücklicherweise bei Sonnenschein im Pfadiheim durchgeführt werden. Bei der Gestaltung des Gottesdiensts half die Pfadi Reiden mit. Die Lesung wurde von einigen Leiterinnen und Leitern der Pfadi Reiden, unterstützt durch ein Theater, vorgetragen. Und das Lesen der Fürbitten übernahmen Kinder und Jugendliche der Pfadi, welche am Gottesdienst teilnahmen. Der Gottesdienst wurde von musikalischen Einlagen von Livia Wirz begleitet.

Text: Sarah Wicki
Bilder: Johannes Pickhardt

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Generationentreff Wikon: «Ich lebe mit Träumen»

Im Vorabendgottesdienst zum Dreifaltigkeitssonntag wurde dem Generationenteam in der Kirche Wikon ein grosses Dankeschön ausgesprochen. Seit dessen Gründung vor acht Jahren konnten viele Menschen gewonnen werden, die ihre Zeit zum Wohle anderer einsetzten.

Im ersten Teil der Feierlichkeiten brachte Pfarradministrator Płatuński den Besuchern ein Glaubensgeheimnis des Christentums näher: Gott ist Vater, Sohn und Heiliger Geist. Seine Erklärungen zeigten, Gott ist nicht statisch, sondern dynamische Kraft. Wie in den Bräuchen des Kirchenjahrs vorgesehen, wurde an diesem Ideenfest auch Salz gesegnet. Im Neuen Testament ist zu lesen: «Was das Salz für die Nahrung, das seid ihr für die Welt.»

Pep und Würze für Pfarrei und Kirche

Mit einem Gottesdienst im Jahr 2013 zum Thema «Ich lebe mit Träumen» läutete Jarosław Płatuński den Start zum Generationentreff ein. Nach einem guten Gedankenaustausch im Anschluss wurde der Generationentreff Wikon mit Angeboten für Jung und Alt unter der Leitung des Generationenteams ins Leben gerufen. In vielfältiger Weise haben viele diesen Traum von einer lebendigen Gemeinschaft in Wikon tatkräftig unterstützt und umgesetzt.

Angelika Naydowski war von Anfang an dabei. Gemeinsam mit dem Pfarrer übernahm sie Leitungsaufgaben. Er würdigte ihr Mitwirken bei unzähligen Aktivitäten in den Bereichen Liturgie, Diakonie und Verkündigung sowie gesellschaftlichen Zusammenkünften. Er sagte: «Liebe Angelika, die einen können sich formulieren, die andern sind handwerklich begabt und wieder andere haben durch ihre empathische Art Zugang zu den Menschen. Der liebe Gott hat dich mit all dem ausgestattet. Diese Gaben einzubringen, ist und war für dich die Motivation für dein freiwilliges Engagement. Dafür gebührt dir ein herzliches Vergelt`s Gott.»

Sichtlich gerührt bedankte sich Angelika Naydowski für die Worte und betonte, dass diese aber nicht allein ihr zustünden. Denn was wäre das Generationenteam ohne die vielen Helfer. Sie verdankte die nicht immer sichtbaren Helfer im Hintergrund, die Unermüdlichen, die sich selbständig und kreativ für die vielen Altersgruppen einsetzten, aber auch all jene die den Einladungen zum Generationentreff folgten, Wünsche und Ideen anbrachten. Sie ehrte die inspirierende, unkomplizierte Art der Zusammenarbeit mit dem Initianten und endete mit den Worten: «Jarek, du hast mir viele Freiheiten gelassen und alles wohlwollend begleitet.»

Nach 15 Jahren kirchlicher Mitarbeit, zuerst bei der katholischen Frauengemeinschaft Wikon, später im Kirchenrat und Generationenteam gibt sie ihr Amt per 31. Juli ab und freut sich auf die Anlässe, die auch in Zukunft in Wikon stattfinden werden, an denen sie einfach nur teilnehmen kann.

Der kräftige Applaus seitens der Besucher unterstrich die Wertschätzung für all jene, die das kirchliche Leben in irgendeiner Form mitgestalten. So wie Organistin Daniela Erni und Franz Erni an der Posaune. Die beiden setzten die musikalischen Akzente im Gottesdienst.  

Text und Bilder: Beatrix Bill

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Pantomimenpredigt wurde vom Liturgieteam der Frauen Reiden mitgestaltet
Gott ruft uns zu: «Du bist gemeint!»

Am vergangenen Sonntag wurde in der Kirche Reiden die Predigt auf eine aussergewöhnliche Art gehalten. Das pantomimische Spiel «Du bist gemeint» lud ein, die biblische Botschaft durch die Körpersprache zu sehen und mit der heutigen Zeit in Verbindung zu bringen.

Anlässlich der Feierlichkeiten 750 Jahre Pfarrei Reiden begrüssten Agnes Arnold und Priska Schmid vom Liturgieteam der Frauen Reiden die Besucher zur Andacht. Sie waren Mitwirkende, in der von Christoph Schwager, Mime und Theologe, entwickelten und inszenierten Pantomimenpredigt «Du bist gemeint», welche das Thema der christlichen Berufung aufnahm. Die biblischen Texte und die Pantomimenperformance gaben Impulse sich mit der Nachfolge Jesu Christ auseinander zu setzten.

Von Gott gestärkt

Im ersten Teil des Stückes wurde Anhand der Lesung aus dem Buch der Könige (1 Kön. 19,2-13a) aufgezeigt, dass die Fragen Elijas und seine Erfahrungen aktuell sind. Was will Gott von mir? Wie erfahre ich ihn? Wo werde ich getäuscht oder irregeführt? Wie dem Propheten damals zeigt er sich den Suchenden von heute oft im Kleinen, Alltäglichen und Unerklärbaren. Nicht in lauten Tönen, sondern in leisen Klängen, in der Stille.

Vom Sämann

Dieses Gleichnis (Luk. 8,4-8) verdeutlichte im zweiten Teil, dass jeder Mensch dazu berufen ist zu wachsen, geschenkte Begabungen zu entfalten, Freude zu wecken, Gerechtigkeit zu schaffen und Gemeinschaft zu fördern.

Zum Schluss trug der Mime Christoph Schwager seinen Rucksack, stellvertretend für alle, zum Altar, vor Gott. Dieser war gefüllt mit den persönlichen Lebens- und Glaubenserfahrungen, mit Freude und Leid. Er enthielt aber auch die von Gott geschenkten Gaben für den Weg jedes einzelnen.

Organist Walter Ziörjen überzeugte mit passenden Orgelklängen und Zwischenstücken. Die Geschwister Raphael und Jeremy aus Reiden meisterten ihren Kurzauftritt gekonnt. Mit grossem Applaus verdankten die Anwesenden allen Beteiligten das harmonische Zusammenspiel von Pantomime, Text und Musik.

Text und Bilder: Beatrix Bill

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Gültig ab 31. Mai bis auf Widerruf

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Öffnungszeiten Pfarramt Reiden

Montag: 08.00-11.00, 14.00-16.00
Dienstag bis Freitag: 08.00-11.00

Im Pfarreizentrum ist Maskenpflicht.


Veranstaltungsstopp bis auf Widerruf
Pfarreizentrum Reiden und Pfarrsaal Wikon

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Prävention und Informationen
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Massnahmen Pfarrei Reiden-Wikon
und schweizweit

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