Aktuelle Berichte und Bilder

Freiwillige Helferinnen und Helfer zu Tisch gebeten
Begegnungen, die grosse Freude bereiten

Traditionsgemäss lädt der Kirchenrat der katholischen Kirchgemeinde Reiden die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der Pfarrei Reiden-Wikon zu einem gemütlichen Abend ein. Ebenso herzlich sind auch die Angestellten eingeladen. Am 7. November fand dieser beliebte Anlass statt.

Die Kirchenrätinnen Edith Achermann, Lydia Duss und Angelika Naydowski bildeten das bewährte Organisationskomitee. Dieses Trio durfte viele Dankesworte entgegennehmen. Denn es gelang ihm wieder, einen unvergesslichen Abend zu gestalten. Nach dem Apéro im liebevoll dekorierten Saal wurde das Unterhaltungsprogramm mit einer Show vom Glockenduo Anita und Maik eröffnet. Die beiden zogen alle in ihren Bann. Beim zweiten Showblock duften alle mit den auf den Tischen verteilten Glocken mitwirken. Die offiziellen Dankesworte sprach dieses Jahr Kirchgemeindepräsident Markus Husner. Er ermunterte alle, die Worte auf der Einladung weiter zu senden: «Für Gottes Liebe zu den Menschen gibt es den Regenbogen. Für die Zuneigung von Mensch zu Mensch das Telefon oder den Brief». Angelika Naydowski wies darauf hin, dass an jedem Platz eine Adresse zu finden ist, um im erwähnten Sinn Kontakt aufzunehmen. Das feine Nachtessen lieferte das Restaurant «Sonne»; das Dessertbuffet besorgte Andrea Aregger. Der Anlass ist bei den Gästen sehr beliebt. Beim «Gute Nacht» wünschen waren lauter frohe Gesichter zu sehen.

Text und Bilder: mah

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Pfarreibrunch vom 03. November

Impressionen:

Bild: Alexandra Arnet

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Liturgie und Mission
Gang in das Magnetfeld des Positiven

Die Gesellschaft verändert sich und mit ihr die Kirche. Welche Chancen und Herausforderungen mit dieser Tatsache einhergehen, erfuhr das Publikum im Referat von Dr. Gunda Brüske am 29. Oktober im Pfarreizentrum.

«Um Jesus herum bricht permanent Kreativität aus. Er verwandelt stumpfen Gleichmut in die Bereitschaft zu originellen und raffinierten, teilweise sogar waghalsigen Taten. Er ist wie ein Trafo für gute Gefühle und soziale Intelligenz. Seinen Schritten folgt Kraft. Er hat keinen Blick für das Nörgelige, Kleinteilige und Demotivierende; sondern er katalysiert das Konstruktive. Und er braucht das auch. Ohne das, ohne diese Bereitschaft seines Gegenübers für den Gang in das Magnetfeld des Positiven - und sei es mit noch so wenig Anfangskapital - kann er nichts tun.» Mit diesen Textpassagen aus dem Gründer*innenhandbuch für pastorale Startups und Innovationsprojekte, Sobetzko/Sellmann, Würzburg²2017, S. 216, startete Gunda Brüske. Sie präzisierte diese Erkenntnisse mit biblischen Beispielen und führte vor Augen, dass die Bibel eine frohe Botschaft verkündet.

Eine pastoralsoziologische Analyse

Statistiken und Analysen über Religion und Spiritualität in der Gesellschaft sowie die Altersstruktur der Seelsorgenden im Dienst der Schweizer Bistümer boten einen Einblick über den gesellschaftlichen- und kirchlichen Wandel. In kleinen Gruppen wurden die Fragen «Was ist daran neu und überraschend?» und «Wie passt das zu dem, was ich erlebe?» diskutiert.

Liturgie und Kirchenbilder

Anhand von fünf Modellen stellte die Referentin verschiedene Wirkungsgrade dar.

  • • Versorgungskirche
  • • Kirche der Mithelfenden und Unterstützenden
  • • Kirchenkrise – Kirche erwacht
  • • Kirche – gemeinsam berufen und gesandt
  • • Kirche als Gemeinschaft von Gemeinden/Gemeinschaften

Impulse ihrerseits, aber auch Anregungen aus dem Publikum, zeigten Perspektiven und Wege auf. Gunda Brüske betonte dabei auch immer wieder, dass getaufte Christen aufge-rufen sind aktiv Handelnde in der Evangelisierung zu sein. Weiter ermunterte sie die Interessierten zur Arbeit in Gruppen an einem Entwicklungsprozess mit einer Vision.

Pfarrer Jarosław Płatuński verdankte Gunda Brüske den gelungenen Vortragsabend mit Worten, die das Publikum mit Applaus bestätigte. Zum Schluss teilte er mit, dass mit diesem Abend auch die Reihe: «Impulse und Denkanstösse zu einem missionarischen Kirche Sein-heute» zu Ende ging.

 

«Wenn Du schnell gehen willst, geh' alleine.
Wenn Du weit kommen willst, geh' gemeinsam.»

                 -Afrikanisches Sprichwort-

 

Text und Bilder: Beatrix Bill

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Dr. Gunda Brüske ist Co-Leiterin des Liturgischen Instituts der Schweiz.


Katholische slowakische Mission zu Gast in Reiden
Einblick in slowakische Traditionen

Gemeinsam mit den Katholiken der slowakischen Mission wurde am 27. Oktober eine Messe zum Tag der Völker gefeiert. Gottesdienstbesucher von nah und fern trafen sich in der katholischen Kirche Reiden und die meisten von ihnen folgten der Einladung zur Agapefeier auf der Kommende.

Pfarradministrator Jarosław Płatuński und Slowakenmissionar Pavol Šajgalík luden zum zweisprachigen, feierlichen Gottesdienst ein. Für einmal wurden die Rollen der beiden Seelsorger getauscht und Pfarrer Płatuński richtete seine Worte in Slowakisch an die Gemeinschaft, während Kapuziner Pavol Šajgalík den deutschsprachigen Part übernahm. Beim «Vater unser» mischten sich noch weitere Sprachen dazu, denn jeder wurde aufgefordert dieses Gebet in seiner Muttersprache zu sprechen. Wie begabt und sprachfähig ein Christ sein sollte, der seinen Glauben weitergibt, darauf gab der ausgewählte Evangelientext (Lukas 18,9–14) eine Antwort. Im Gleichnis vom Pharisäer und Zöllner geht es nämlich darum, wie Menschen sich selber einschätzen, wie sie ihr Verhältnis zu Gott und zu den Mitmenschen sehen und was sie tun, um ihrem Glauben Gestalt zu geben.

Musik verbindet über Sprachgrenzen

Auch an musikalischer Vielfalt fehlte es nicht. Bruno Kaufmann und Dalibor Kalna begleiteten an der Orgel den Gesang der Solistin und der Gemeinde. Während der Kommunion gab der slowakische Chor, unterstützt von Gitarren- und Geigenklängen, sein Können zum Besten. Bei der anschliessenden Agapefeier auf der Kommende boten traditionelle Lieder und Tänze Einblicke in die slowakische Kultur. Der slowakische Chor und die Tänzerinnen und Tänzer aus Genf versprühten mit ihren fröhlichen Auftritten grosse Lebensfreude. Die farbenprächtigen Trachten waren eine Augenweide.

Auch das leibliche und gesellige Wohl wurde gepflegt. Bei Speis und Trank sorgten Spezialitäten aus beiden Kulturen für Gaumenfreuden. Rege Gespräche zeugten für das gegenseitige Interesse an den Mitmenschen. Ein gelungenes Fest wurde mit lobenden Worten verdankt.

Text und Bilder: Beatrix Bill

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Minis in Rom

Vom 7. bis zum 10. Oktober besuchten die Oberministrantinnen und Oberministranten aus Reiden die ewige Stadt Rom.

Nein, sie waren nicht auf einer Pilgerreise, dennoch besuchten sie viele Kirchen, wie z. B. die vier Hauptkirchen St. Peter, St. Paul vor den Mauern, St. Maria Maggiore und den Lateran. Ebenso konnte man die antiken Stätten, wie z. B. das Kolosseum, den Konstantinbogen und noch manche Säulen oder Mauerresten von damals begutachten.

Die Schweizergarde und Papst Franziskus

Natürlich durfte auch eine Führung bei der Schweizer Garde nicht fehlen. Hierbei bekamen die Oberminis einen ausführlichen Einblick in die Aufgaben und Arbeiten der Gardisten. Wer weiss, vielleicht hat sich der eine oder andere Oberministrant schon als zukünftigen Gardisten gesehen?? Die Arbeit der Gardisten konnte die Gruppe dann konkret bei der wöchentlichen Papstaudienz begutachten. Logisch, hier standen nicht die Gardisten im Mittelpunkt, sondern natürlich Papst Franziskus. Wenn er auch nur von weitem oder ganz kurz, recht nah zu sehen war, als er seine Runde im Papamobil drehte, war es doch ein sehr eindrückliches Erlebnis.

Fast zum Schluss der Reise lockte Rom noch mit seinen vielen schönen Brunnen, Plätzen, Strassen und Läden. Da wunderte es nicht, dass so mancher Obermini mit ein wenig mehr im Gepäck nach Hause kam.

Übrigens, nach Hause kamen wieder alle - wohl erhalten und zufrieden mit den vielen Eindrücken dieser Reise.

Text Johannes Pickhardt
Bilder: zvg

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Gottesdienst des Malteser Orden

Nach der feierlichen Eucharistiefeier vom 25. September in der Kirche St. Johannes der Täufer in Reiden zum Festtag des Heiligen Bruder Klaus (Niklaus von Flüe). Hauptzelebrant war Erzbischof Msgr. Jean Laffitte aus Rom, Prälat des Souveränen Maltesrritter- und Hospitalordens. Weihbischof Msgr. Alain de Raemy aus Fribourg und weitere Kapläne des Malteserordens Schweiz konzelebrierten. Mit auf dem Bild auch Pfarradministrator Jarosław Płatuński (2. von links) und unsere Ministrantin Simona.

 

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Bruder-Kaus-Fest in Wikon
Der Weg zur Weisheit

Ein buntes, Generationen ansprechendes Patrozinium fand am 21. September in Wikon statt. Der Kirchenpatron, Bruder Klaus, wurde gefeiert. Geehrt wurde Daniela Erni. Als Organistin ist sie seit 20 Jahren im Einsatz. Kinder aus Wikon trugen unter der Leitung von Angelika Naydowski eine Geschichte vor und sangen ein Lied, eingeübt mit Katechetin Christine Kaufmann. Das Bläsertrio Familie Djoukeng aus Reiden übernahm gekonnt einen musikalischen Teil der Feier.

Pfarradministrator Płatuński begrüsste die zahlreichen Gäste zum feierlichen Gottesdienst Er pries die Gedanken und Taten von Niklaus von Flüe, genannt Bruder Klaus, welche auch heute noch Sinnhaftigkeit im Alltag bieten.

Mäuse Moral

In der vorgetragenen Geschichte der sieben Mäuse (Buch: Sieben blinde Mäuse von Ed Young) hiess es das Geheimnis eines seltsamen Etwas am Teich zu entschlüsseln. Nicht einfach, denn jede der sechs losgezogenen Mäuse sah etwas anderes und war sich sicher, genau das Beschriebene gesehen zu haben. Des Rätsels Lösung brachte die siebte Maus, nachdem sie von ganz oben der Länge nach hinüber, von einem Ende zum anderen gelaufen war. «Ah!», sagte sie. «Jetzt verstehe ich. Das seltsame Ding ist wie eine stabile Säule, geschmeidig wie eine Schlange, scharf wie ein Speer, weit wie eine Klippe, luftig wie ein Fächer und faserig wie ein Seil. Aber alles in allem ist es ein Elefant.» Und die Moral aus der Geschichte: «Wissen in Teilen macht eine schöne Geschichte, aber Weisheit entsteht, wenn man das Ganze sieht.» Dies unterstrichen die Kinder mit einem passenden Lied. Es braucht Mut vor Publikum zu sprechen und zu singen. Die Kinder aus Wikon taten dies mit Bravour.

20 Jahre Einsatz verdankt

Jarosław Płatuński verdankte Daniela Erni ihr wunderbares, musikalisches Wirken an der Orgel mit Blumen und einem Präsent. Seit 20 Jahren ist sie regelmässig im Einsatz und bringt mit Musik etwas zum Klingen, was kein Wort vermag. «Danke für das stets freundschaftliche Miteinander, das ich und kirchliche Mitarbeitende mit Dir erleben durften und noch weiter erleben dürfen! Du bist immer eine grosse Hilfe bei den verschiedensten Einsätzen.», sagte der Pfarradministrator und schloss mit den Worten: «Ich denke mit grosser Freude und Dankbarkeit daran zurück und freue mich auf die Zukunft.»

Beim anschliessenden Apéro spielte das Bläsertrio Familie Djoukeng nochmals auf. Die Begeisterung am gemeinsamen Musizieren war drinnen wie draussen in jedem Moment spürbar. Auch das gesellige Zusammensein kam an diesem prächtigen Abend im Freien nicht zu kurz.

Text und Bilder: Beatrix Bill

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Feierlicher Abschluss der Katecheten Ausbildung

Der 20. September war für die Katechetin Christine Kaufmann ein grosser Tag. Am Donnerstagnachmittag noch beim Unterricht mit der 3. Klasse aus Wikon und am Freitagabend dann ihr persönliches Highlight. Sie durfte den Abschluss ihrer Katecheten Ausbildung in der reformierten Kirche in Willisau feiern. Vertreter der Pfarrei-Reiden Wikon gratulierten vor Ort.

Pfarradministrator Jarosław Płatuński tat dies mit den Worten: «Liebe Christine wir sind froh, dass Du diese dreijährige Ausbildung auf Dich genommen hast. Wir freuen uns sehr, dass wir Dich im Boot haben und wünschen Dir eine schöne begegnungsreiche Zeit mit den Kindern, ihren Eltern und Familien.»

Text und Bilder: jap

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Jodel und Tanz beim Erntedankfest

Am Sonntag, 15. September wurde in Reiden am Eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettag das Erntedankfest gefeiert. Für die Mitgestaltung des Gottesdienstes sowie der «Teilete» sorgten der Jodlerklub Heimelig Reiden und die Trachtengruppe Reiden. In der Predigt von Pfarradministrator Jarosław Płatuński stand die Bedeutung des Brotes für Leib und Seele im Zentrum.

Der Jodlerklub Heimelig übernahm unter der Leitung von Judith Weingartner den musikalischen Teil der Feier. Beim Einzug erklang das erste von sechs ausgewählten Stücken. Durchgehend überzeugten sie mit gefühlvollem, dynamischen Jodelgesang und grosser Leidenschaft. Mit ebenso grossem Können und Freude führte die Trachtengruppe Reiden ihre zwei Tänze auf. Beiden Gruppierungen wurden mit herzlichem Applaus belohnt.

Brot ist mehr als ein Lebensmittel

Auf dem üppig geschmückten Erntedankaltar durfte ein Brotlaib nicht fehlen. Pfarrer Płatuński sagte: «Mit dem Wort Brot ist alles gemeint, was wir Menschen zum Leben brauchen. Es erinnert mich daran, dass wir vieles, was uns an Leib und Seele guttut, nicht selbst machen können, sondern uns von Gott geschenkt ist.»

Im Anschluss fand die «Teilete statt». Feiner Most und köstliche, selbstgemachte Brote standen zur Erfrischung bereit. Die Früchte der Ernte wurden den Besuchern mit auf den Heimweg gegeben.

Text und Bilder: Beatrix Bill

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Gott hat der Zeit befohlen, die Unglücklichen zu trösten.

Joseph Joubert