Aktuelle Berichte und Bilder

Gelebte Ökumene weltweit und auf Gemeindeebene
Menschenwürde kennt keine Nationalität

Fastenopfer und «Brot für alle», feiern ihr 50 Jahr Jubiläum. Das Engagement für die Rechte und Würde der Menschen zieht sich seit 1969 wie ein roter Faden durch ihre ökumenischen Kampagnen während der Fastenzeit. Mit dem Erlös aus einem gemeinsamen Gottesdienst und der Aktion «Zäme am Tisch» unterstützten die katholische Pfarrei Reiden-Wikon und die reformierte Kirche Reiden und Umgebung das diesjährige Projekt «Gemeinsam für starke Frauen. Gemeinsam für eine gerechte Welt.» tatkräftig.

Dem ökumenischen Gottesdienst vom Sonntag, 17. März standen Pfarradministrator Jarosław Płatuński und die reformierte Pfarrerin Barbara Ingold vor. Jarosław Płatuński beschrieb den Ursprung von «Brot für alle» und Fastenopfer und was das Kerngeschäft der Kirchen und kirchlicher Entwicklungshilfe sein kann und sein soll. Es gelte, sich die strukturellen Gründe für Hunger, Armut sowie Umweltzerstörung anzuschauen, denn jede Handlung hier vor Ort habe Auswirkungen weltweit, sei es durch individuellen Konsum oder über die staatliche Klima-, Steuer- oder Wirtschaftspolitik. Er sagte: «Menschenwürde kennt keine Nationalität. Um sie zu schützen, muss man sich einmischen und engagieren. Wir wollen unseren Beitrag, nach eigenem Wissen und Gewissen leisten.»

Ein Ziel, zwei Wege
Inspiriert durch die Tageslesung aus dem Lukasevangelium 10,38-42 nahm Barbara Ingold in ihrer Ansprache Bezug auf oft spürbare Spannungen zwischen denen, die anpacken und aktiv sind und denen, die auf andere Weise wie etwa zuhören, diskutieren oder beten ein Problem angehen. Ihrer Meinung nach sei beides notwendig, um ans Ziel zu kommen. Auch beim Einsatz für eine gerechtere Welt brauche es beide Seiten. Sie sagte: «Es braucht engagierte Menschen, die durch ihren Glauben gestärkt werden, aber auch den Glauben, der etwas bewirken kann. Dies war so und wird so bleiben, solange Menschen glauben und handeln.»

Gelebte Ökumene auf Gemeindeebene
Im September 2018 feierte die reformierte Kirche Reiden und Umgebung währen drei Tagen ihr 100-jähriges Jubiläum. Aus diesem Grund beschloss der Kirchenrat der katholischen Kirchgemeinde, die in Reiden so sympathisch gelebte Ökumene zu würdigen und zu verdanken. Die Jubilare wünschten sich eine Osterkerze. Da das Pfarreileben der beiden Kirchgemeinden vor allem auf der pastoralen Seite stattfindet, wurde zum Überreichen des Geschenks dieser ökumenische Gottesdienst gewählt. Kirchenratspräsident Markus Husner lobte das gemeinsame Wirken der beiden Seelsorgeteams an den verschiedenen Anlässen. Auch auf der Ebene der Landeskirchen ist die Zusammenarbeit notwendig. Den Einsatz dafür verdankte der Redner den beiden Kirchenräten. Markus Husner überreichte seiner Amtskollegin Christiane Wechsler die Kerze mit den Worten: «Möge sie bei euch in der Kirche Freude bereiten und Trost spenden.» Die Präsidentin des reformierten Kirchenvorstands freute sich sehr und bestätigte die gute Zusammenarbeit in ihrer Dankesrede.

Zäme am Tisch
Auch in diesem Jahr wurde die Aktion «Zäme am Tisch» im APZ Feldheim Reiden sehr geschätzt. Mit feiner Lasagne und Salat liessen sich die Gäste verwöhnen. Konfirmanden leisteten dabei ihren sozialen Einsatz. Ein grosses Dankeschön geht an das APZ Feldheim für die Gastfreundschaft und an die zahlreichen freiwilligen Helfer vor und hinter den Kulissen.

Nicht verpassen:
«Zäme am Tisch»: Sonntag, 7. April 2019, 11.00–13.00, APZ Feldheim Reiden
Menü: Lasagne, kleiner Salat – den Preis dafür bestimmen Sie selbst. Erlös je zur Hälfte an «Fastenopfer» und «Brot für alle».

Text und Bilder: Beatrix BIll

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Kulturcafé

Am 13. März, in der Zeit von 09.00 bis 11.00 Uhr haben 21 Erwachsene und viele Kinder das Zusammensein genossen.

Bilder: zvg
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Röm. kath. Pfarreien Langnau, Reiden, Richenthal und Wikon

Aus der Reihe: Impulse und Denkanstösse für missionarisches Kirche-Sein heute
Podiumsgespräch über den missionarischen Auftrag der Kirche

Am Dienstagabend, dem 12. März fand im Pfarreizentrum Reiden ein Podiumsgespräch zum Thema «Der missionarische Auftrag der Kirche» statt, welches von Mathias Mütel, Pastoralassistent, moderiert wurde. Die beiden Referenten Mario Stankovic, Fachverantwortlicher der Jugendpastoral der römisch-katholischen Landeskirche Luzern, und Martin Iten, ein Mitinitiant des Missionsmanifests, vertraten ihre teilweise gegensätzlichen Meinungen. Das Missionsmanifest war dann auch das erste Thema der Diskussion. Iten legte dar, dass das Ziel sei, das Thema Mission wieder ins Zentrum des kirchlichen Tuns zu stellen. Stankovic hingegen störte sich u.a. an dem im Buch «Mission Manifest» immer wieder auftauchenden Begriff «Bekehrung». Für ihn bestehe die Mission der Kirche darin den Menschen zweckfrei zu begegnen. Es sollte auch kein eindeutiges Ziel festgelegt sein, weil sich in der Begegnung erst die Ziele ergeben sollen. Iten hingegen sagte, dass er die Begegnung mit Jesus, die sein Leben verändert hat und ihn durch die Höhen und Tiefen des Lebens trägt, weitergeben möchte, damit auch andere Menschen diese Erfahrungen machen dürften.

Stankovic kritisierte, dass mit diesem Ansatz nur ein sehr kleiner Anteil der Kirchenmitglieder angesprochen werde. Man müsse ergebnisoffen sein und sich auf die Vorstellungen, Bedürfnisse und spirituellen Ansätze der Mitmenschen einlassen, um relevant zu bleiben. Ziel der kirchlichen Jugendarbeit etwa sei es nicht Menschen zum Glauben und zur Kirche zu bringen, sondern ein Referenzpunkt für junge Menschen zu bleiben. Iten stimmte zu, dass es wichtig sei bei den Menschen zu sein und ihnen zuzuhören, ihm sei es aber wichtig, dass wir als Kirche auch wissen, was wir wollen und was wir anzubieten haben. Ihm komme die Kirche manchmal wie ein Fussballspiel ohne Tore vor, in dem jeder irgendwie spielt, aber keiner weiss, was eigentlich das Ziel ist.

Stankovic hingegen nutzte das Bild der Musik, um die zweckfreie Begegnung zu verdeutlichen: Zwei Menschen sprechen einen Ton und indem sich die beiden Töne begegnen, entsteht ein neuer Ton. Das sei aber nur möglich, wenn man ohne klare Ziele ins Gespräch gehe.

Dementsprechend darf auch der Religionsunterricht nicht indoktrinierend sein, etwa durch das Auswendiglernen von Gebeten. Der Religionsunterricht habe ohne ein gläubiges Fundament in der Familie sowieso keinen Sinn. Dass der Religionsunterricht nicht den Glauben vermitteln solle, fand Widerspruch aus dem Publikum und auch bei Iten. Letzterer bestätigte aber die zentrale Bedeutung der Familie für die Glaubensunterweisung. Er zitierte dazu Augustinus mit den Worten: «Das Leben der Eltern ist das Buch, in dem die Kinder lesen.»

Die angeregte Diskussion dauert erstaunlich lange und wurde beim anschliessenden Apéro noch fortgeführt.

Text: Joana Tinner und Priska Haas
Bilder: Johannes Pickhardt
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Gäste aus Russland bereicherten die Gottesdienste
Der Gesang des NEWA-Ensembles verschmolz mit der Liturgie

Auch in diesem Jahr machte das NEWA-Ensemble aus St. Petersburg auf seiner Tour durch Europa wieder Halt im Wiggertal. Am Wochenende vom 09./10. März unterhielten die drei Profimusiker Olga Romanovskaja, Mezzo-Sopran, Olga Kozina, Sopran, und Boris Kozin, Bariton, die Gottesdienstbesucher in den Kirchen Wikon, Langnau, Richenthal und Reiden mit ihren russisch-orthodoxen Kirchenliedern auf beeindruckende Weise.

Kirchenmusik ist in den orthodoxen Kirchen mit wenigen Ausnahmen rein vokal. Die Gesänge haben einen besonderen Stellenwert in der Liturgie und sind eine Form des Gebets. Und so war der musikalische Anteil in den von Pastoralassistent Mathias Mütel gehaltenen Gottesdiensten ausgeprägter als sonst. Viele normalerweise gesprochene Elemente wie etwa das Glaubensbekenntnis wurden vom NEWA-Ensemble allein oder im Wechsel mit Mathias Mütel singend vorgetragen.

Ob dreistimmig, im Duett oder solistisch: Das NEWA-Ensemble verbreiteten mit seinen kraftvollen, meisterhaft nuancierten Stimmen die aussergewöhnliche Schönheit und Tiefe dieser Kirchengesänge, welche harmonisch mit der Liturgie verschmolzen.

Welcher Verzicht tut gut?
«Wir stehen am Anfang der Fastenzeit. Und da geht es vor allem auch darum, die alten Wege zu überprüfen, um sich neu auf Gott auszurichten. Und da kann es sehr hilfreich sein, dass auch der Gottesdienst mal ganz anders daherkommt», meinte Mathias Mütel. Weiter ermunterte er die Besucher, sich darüber Gedanken zu machen, welche Beziehungsstörungen zu Gott oder zu den Mitmenschen trennend wirken. Er sagte: «Schauen wir also in dieser Fastenzeit mal genau hin, welcher Verzicht unseren Beziehungen guttun würde. Ich wünsche uns allen eine gesegnete Fastenzeit, in der unsere Beziehung zu Gott und unseren Mitmenschen wächst.»

Mit grossem Applaus wurde das NEWA-Ensemble verabschiedet. In Langnau bot der anschliessende Apéro Gelegenheit, sich mit den Musikern auszutauschen.

Text und Bilder: Beatrix BIll

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Verabschiedung der Blaskapelle MG Wikon in der Kirche Wikon
Ein grosses Dankeschön für alle guten Töne und Taten

Die Liebe zur Musik, Dankbarkeit aber auch Wehmut waren im Samstagabend Gottesdienst vom 23. Februar zu spüren. Die Pfarrei Reiden-Wikon verabschiedete sich, in der von Pfarradministrator Jarosław Płatuński geleiteten Feier, von der Blaskapelle der Musikgesellschaft (MG) Wikon unter der Leitung von Christian van Rijs. Seit ihrer Gründung vor 59 Jahren war die Blaskapelle eng mit der Bruderklausenkirche Wikon verbunden und umrahmte diverse kirchliche Anlässe mit ihren feierlichen Klängen. Nach diesem Abschiedsgottesdienst wird die MG Wikon aufgelöst.

Pfarrer Płatuński sprach in seiner Predigt davon, was Jesu meint, wenn er Lohn verheisst. Schnell war klar, dass Lohn im biblischen Sinne nicht mit einer mathematischen Formel zu berechnen ist und Mathematik bei der Nächstenliebe nichts zu suchen hat. Er sagte: «Wer, wenn er anderen Gutes tut, dabei nur daran denkt, welchen Lohn er dafür zu erwarten hat, der kann nicht erzählen, dass ihm der andere tatsächlich etwas bedeutet.» Wahrer Gottesdienst beinhalte, die Verantwortung füreinander ernst zu nehmen. Und dies habe mit Berechnung leidlich wenig zu tun, betonte er und endete mit den Worten: «Denn wo das Rechnen anfängt, dort hat die Liebe meist schon verloren.»

Viele unbezahlbare Stunden leisteten sicher auch die Musikantinnen und Musikanten der Blaskapelle. Nur viel Liebe zur Musik, dem Instrument und üben, üben, üben bringt das nötige Können. Einmal mehr genossen die Besucher die kirchlichen Stücke und die begleitenden Klänge bei den Kirchenliedern. Sichtlich bewegt verabschiedete sich Präsident Hans Arnold bei den Anwesenden und liess die gute Zusammenarbeit Revue passieren. Die MG Wikon spielte bei der Grundsteinlegung der Kirche im Jahr 1962, bei der Weihe der Glocken und auch bei der Einweihung der Kirche auf. Mehr als 50 Mal begleiteten sie die Erstkommunikanten auf dem Weg in die Kirche. Immer wieder umrahmten sie die Gottesdienste mit festlicher Musik. Auch bei anderen kirchlichen Anlässen waren ihre Ständli gerne gehört. Hans Arnold bedankte sich mit den Worten: «Es ist für uns eine besondere Freude, dass unser letzter Auftritt hier in der Bruderklausenkirche bei einem Gottesdienst stattfindet.»

Jarosław Płatuński verdankte das Wirken der Blaskapelle Wikon mit lobenden Worten. Als dann zum Schluss noch zwei böhmisch-mährische Polkas gespielt wurden, klatschten die Gottesdienstbesucher freudig mit und ihr anschliessender Applaus entlockte den Musikanten noch zwei weitere Zugaben.

Alle waren zum anschliessenden Apéro eingeladen. Zeit, um ins Gespräch zu kommen, nochmals Danke zu sagen und sich an Vergangenem zu erfreuen.

Text und Bilder: Beatrix BIll

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Abschiedsgottesdienst auf der Marienburg in Wikon
Abt Christian Meyer verdankte den Dienst der Benediktinerinnen

Am Sonntag, 17. Februar fand in der Klosterkirche der Marienburg Wikon ein feierlicher Gottesdienst statt. Abt Christian Meyer OSB vom Kloster Engelberg würdigte das Wirken der Ordensschwestern. Ab Ende Februar wird das Benediktinische Zentrum in Sarnen auf dem Gelände des Klosters St. Andreas ihr neues zu Hause sein.

Nach dem Gottesdienst trafen sich die Benediktinerinnen und die Besucher zu einem letzten gemütlichen Beisammensein in den vertrauten Raumlichkeiten.

Bilder: Angelika Naydowski

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Kulturcafé

Am 14. Februar fand im Pfarreizentrum Reiden das erste Kulturcafé statt.

Das Kulturcafé bietet einen Treffpunk zum Austausch und Kennenlernen der Kulturen.
Ziel ist es, ein Café des Miteinanders.

Wie die Bilder zeigen, wurde das Angebot rege genutzt, was das Organisationsteam sehr freute.
An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die Verantwortlichen.

Impressionen:

Bilder: Angelika Naydowski

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Familiengottesdienst in Wikon zum Thema Fasnacht

Impressionen:

Bilder: Angelika Naydowski

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Reihe: Impulse und Denkanstösse für missionarisches Kirche-Sein heute
Die Mission des Malteserordens

Am 22. Januar ging in unserer Pfarreiengemeinschaft die Reihe «Impulse und Denkanstösse zu einem missionarischen Kirche-Sein heute» weiter. Zu Gast war Martin von Walterskirchen zu Wolfsthal, der Präsident des Souveränen Malteserordens in der Schweiz, mit dem Thema «die Mission des Malteserordens: Was tun die heutigen Mieter und früheren Besitzer der Kommende?»

Der Referent fragte zunächst, inwiefern das, was die Malteser machen, als Mission bezeichnet werden kann. Mission würde doch häufig als Zwangsbekehrungen mit Feuer und Schwert verstanden. Jedoch hatte von Walterskirchen den Flyer der Vortragsreihe studiert und von Martin Iten das Statement gefunden: «Mission und Christus zu begegnen bedeutet, den Menschen die Füsse zu waschen! In einer Haltung des Dienens sollen wir ihnen eine lebendige Begegnung mit Jesus Christus und seiner Kirche ermöglichen.» Mit diesem Satz könne sich der Malteserorden sehr gut identifizieren, da zu ihrem Grundcharisma die Pflege der Kranken gehört. Gemäss dem Motto des Ordens: «tuitio fidei et obsequium pauperum» soll der Einsatz für den Glaube durch den Dienst am Nächsten stattfinden.

Einblick in die Geschichte
Mit einer gelungenen und aussagekräftigen PowerPoint-Präsentation vermochte Martin von Walterskirchen einen spannenden Einblick in die Geschichte des Ordens und in die heutigen Tätigkeitsfelder zu liefern.
Der Ursprung des Ordens liegt im Mittelalter, als sich Muslime und Christen um die heiligen Stätten im Heiligen Land bekriegten. 1009 hatte der Kalif Al Hakim die Grabeskirche zerstört, die aber 1046 von Kaiser Konstantin von Konstantinopel wieder aufgebaut wurde. Der Orden ging aus einem Pilgerspital, das 1048 erstmalig Erwähnung findet, hervor, das Kaufleute aus Amalfi gestiftet hatten. Dieses Spital war Johannes dem Täufer geweiht. Hier liegt der Ursprung des Namens: Johanniter. Als Ordensgründer wird Gerhard Tonque (um 1040-1120) verehrt, der die Spitalbruderschaft und das Pilgerspital leitete, als der erste Kreuzzug Jerusalem eroberte. Unter seinem Nachfolger Raimund von Puy (1120-1160) vollzog sich der Wandel von einer Spitalbruderschaft zu einem geistlichen Ritterorden, der neben der Pflege und Beherbergung der Pilger auch den militärischen Schutz der Pilgerwege und -stätten zu seinen Aufgaben zählte.

Das heutige Wirken

Heute ist, ganz der Spiritualität des Ordens entsprechend, die Sorge für die Kranken die zentrale Aufgabe des Ordens. Dabei kommt es den Maltesern zu Gute, dass sie ein eigenes Völkerrechtssubjekt sind, das eigene Verträge mit solchen Staaten abschliesst, die die Souveränität des Ordens anerkennen. Durch sein authentisches Leben des Charismas kann sich der Orden eines grossen Wachstums erfreuen. Gab es 1961 dreitausend Mitglieder und zwanzig Priorate, so konnte der Orden 2018 13000 Mitglieder und 57 Priorate verzeichnen. Auch die diplomatischen Beziehungen erhöhten sich in dieser Zeit von 31 auf 107.

In der Schweiz gehören 230 Frauen und Männer dem Orden an. Hier wurde 1973/74 der Hospitaldienst gegründet, in dem tausend Freiwillige mitarbeiten. Hier werden Behinderte auf der Lourdes-Wallfahrt betreut, wie auch in Lausanne Kinder in der Villa Yoyo betreut werden. Die Malteser haben auch eine eigene Pfadi-Organisation und betreiben das Zentrum für Gesundheit und Hygiene «Point d'Eau» in Lausanne, das Projekt «Tischlein deck dich» in Basel und Zürich. Ebenso unterstützen sie ein Behindertenzentrum und Seniorenheime. Besondere Erwähnung verdient auch das Libanon-Projekt, das mobile Kliniken und ein Gesundheits- und Flüchtlingszentrum betreibt.

Verwandelnde Kraft
Martin von Walterskirchen zeigte auf, welch verwandelnde Kraft in solchen Einsätzen drinsteckt: «Die jungen Menschen kommen wie verwandelt zurück, denn sie sind in den betreuten Menschen Christus begegnet.»

Es war ein äusserst spannender Abend, an dem nach dem Vortrag im Podium und beim anschliessenden Apéro persönlich noch Rückfragen gestellt und spannende Diskussionen geführt werden konnten.

Text: Mathias Müttel
 
Lesen Sie auch den Bericht von Adelheid Aregger
im Willisauer Bote, Ausgabe Nr. 07 vom 25. Januar 2019

Chele för Chend

Am Sonntag, 27. Januar um 10.30 Uhr fand in der Kirche in Langnau die erste Feier unter dem Namen Chele för Chend statt.

Das Vorbereitungsteam der Chenderfiir aus Langnau und Richenthal und der Sonntigsfiir aus Reiden haben sich zusammengeschlossen und bieten nun Feiern für Kinder unter dem Namen Chele för Chend an. Am Sonntag richtete sich die Feier an Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren. Simone Studer und Luzia Haas erzählten eine Geschichte, sangen und beteten mit den Kindern. Zum Schluss konnten alle bei Zopf und Sirup noch ein bisschen zusammen sein.

Die nächste Feier findet am 24. März um 10.50 Uhr im Pfarreizentrum Reiden statt und ist ausgerichtet für Kinder der 1. bis 3. Klassen.

Text und Bilder: Esther Hirsiger

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Eine Taufmuschel kehrt zurück
Du bist etwas Besonderes

Am 13. Januar wurde im Wortgottesdienst in Reiden die Taufe des Herrn gefeiert. Alle, vom Juli 2017 bis Juni 2018 in den Pfarreien Reiden, Langnau, Richenthal und Wikon getauften Kinder und ihre Eltern, wurden dazu persönlich eingeladen. Eine von den Taufeltern gestaltete Muschel, durfte von der Pfarreigemeinschaft am Netz in der jeweiligen Kirche bewundert werden. Die Muschel, als Andenken an die Taufe, wurde den Kindern nun wieder zurückgegeben. Die Feier bot allen Besuchern die Möglichkeit, sich an die eigene Taufe zu erinnern.

Pastoralassistent Mathias Mütel beschrieb, welche Wichtigkeit Wasser für das Leben hat und welche Symbolik Wasser bei der Taufe hat. Er sagte: «In der Taufe werden wir reingewaschen. Nicht weil ein Baby schon was Schlimmes gemacht hätte, sondern deshalb, weil in der Welt auch viele schlimme Dinge passieren, in die wir einfach hineingeboren sind.» Er betonte, dass die Taufe somit immer Zusage und Ansporn sein soll, um aus den Strukturen des Bösen und Gemeinen auszubrechen, wo immer man diese entdeckt. Eine grundlegende Aussage des Glaubens und des Getauftseins ist es laut Mütel, darauf zu vertrauen, in Gott jemanden zu haben, zu dem man immer noch gehen kann, selbst wenn einem alle anderen abgeschrieben haben. Mathias Mütel endete mit den bereichernden Worten: «Genau das sagt Gott durch die Taufe zu jedem Einzelnen von uns: <Du bist etwas Besonderes und aus Deinem Leben will ich etwas Grossartiges machen>. Lassen wir uns darauf ein.»

Beim anschliessenden Apéro konnte man sich stärken und im Gespräch verweilen.

Text und Bilder: Beatrix Bill

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Heilig Abend in der Kirche Wikon
Licht schenken, Licht sein

Am Heilig Abend führten Kinder und Jugendliche aus Wikon im Familiengottesdienst ein Krippenspiel auf. Unter der Leitung von Angelika Naydowski und Michaela Tschuor begeisterten sie die Gottesdienstbesucher jeden Alters mit ihrem gelungenen Auftritt. Die Weihnachtsbotschaft sollte aber nicht nur in der Kirche spürbar bleiben. Deshalb wurde jedermann mit einem Stern und einer Kerze beschenkt, um das Licht des Glaubens, der Hoffnung und Liebe auf seinem Weg in die Welt hinaus zu tragen.

Die traditionelle Weihnachtsgeschichte wurde mit Begebenheiten aus der heutigen Zeit verbunden. Sie zeigt damals wie heute auf, dass überall dort, wo Menschen ihr Verhalten ändern, ihre Art zu leben neu bedenken, da wird es warm, flammen Lichter auf und diese erhellen die Dunkelheit in der Welt.

Pfarradministrator Jarosław Płatuński ging in seiner Ansprache auf die Tradition und den Sinn des Schenkens ein. Er sagte: «Ich wünsche Ihnen, dass Sie in den Geschenken, die Sie erhalten, die Liebe erkennen, die der Schenkende damit ausrücken will. Wenn wir Liebe, Gnade und Zuneigung in unseren Geschenken ausdrücken und erfahren, dann kann kein Kommerz, kein Werbespruch der biblischen Weihnachtsbotschaft etwas anhaben».

Das Bläsertrio Familie Djoukeng und die Organistin Daniela Erni beschenkten die Anwesenden mit ihren musikalischen Beiträgen. Applaus, leuchtende Augen und lachende Gesichter belohnten den Einsatz aller Mitwirkenden der festlichen Feier.  

Text und Bilder: Beatrix Bill

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Friedenslicht 2018

Am Sonntag, den 16.12.2018 versammelten sich wieder viele Personen, Jung und Alt, von nah und fern, vor der katholischen Kirche in Reiden, um das Friedenslicht zu empfangen und weiterzugeben. Das Friedenslicht, das direkt von Bethlehem bis nach Luzern gebracht wurde, wurde von der Pfadi, bis nach Reiden überbracht.

Vor der Kirche betrachtete man die offenen Fenster vom Adventskalender, die wie jedes Jahr von Schülerinnen und Schülern wieder ganz toll gestaltet wurden und so die vorbeigehende Bevölkerung bereichert.

Wer noch Zeit hatte, ging mit ins Pfarreizentrum, wo man noch bei Nüssli, Mandarinen und einem warmen Getränk, der Geschichte von Johannes Pickhardt über eine Schatztruhe zuhören und sich mit den anderen in gemütlicher Runde unterhalten konnte.

Der Anlass wurde von der reformierten und katholischen Kirche organisiert.

 adventskalender 2018


Senioren Adventfeier Wikon
Schön, dass es Dich gibt

Am 13. Dezember verbrachten Senioren von Wikon im Pfarrsaal einen gemütlichen Nachmitttag. 
Der Duft von feinen Gebäcken lag in der Luft und festlich geschmückte Tische luden zum verweilen ein.
Für eine vorweihnachtliche Stimmung sorgten auch die Klänge des Flötenensemble aus Richenthal.
Pfarradministrator Jarosław Płatuński sowie das Generationen Team Wikon verwöhnten die Gäste.
Angelika Naydowski meinte: «Es macht Freude, auf ein engagiertes Team zurückgreifen zu können.
Mariana, Priska, Sibylle vielen Dank».

Bilder: Angelika Naydowski

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Universitätschor Stettin aus Polen sang im Sonntagsgottesdienst in der Kirche Reiden

Der Chor präsentierte Stücke aus seinem Konzertprogramm: «Es hat für Dich keinen Platz gegeben».

Bilder: Angelika Naydowski

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Eine bewegte Ära geht zu Ende
Ein herzliches Vergelt’s Gott den Ordensschwestern der Marienburg

Am Fest Maria Empfängnis füllte sich die 1965 eingeweihte Kirche auf der Marienburg Wikon bis fast auf den letzten Platz. Über 100 Besucher versammelten sich im Abendgottesdienst, um mit Vertretern der Pfarrei und dem Kirchenrat Reiden-Wikon sowie der Gemeinde Wikon die Ordensschwestern des Benediktinerinnen Klosters zu verabschieden. Seit 1891 prägten die Dienste und das Wirken der Ordensschwestern nicht nur das Bild der Pfarrei und der Gemeinde, nein ihr Engagement erstreckte sich weit über die Dorfgrenzen hinaus. Nun heisst es Abschied nehmen. Ab Ende Februar 2019 wird Sarnen ihr neues Zuhause sein.

Wehmut lag in der Luft, als Pfarradministrator Jarosław Płatuński die Anwesenden begrüsste. Er sprach wohl vielen aus dem Herzen als er sagte: «Der Verlust von etwas Kostbarem, von etwas Liebgewonnenem hat ihr Recht und kann nicht übersprungen werden.»

So berichtete Pastoralassistent Mathias Mütel über die Geschichte des von der gebürtigen Wikonerin Sr. Maria Gertrud Leupi 1891 gegründeten Benediktinerinnenkloster auf der Marienburg. Mit dem klösterlichen Leben fiel auch der Startschuss für das Mädcheninstitut, in welchem junge Frauen aus der ganzen Schweiz ihre obligatorische Schulbildung abschlossen oder in Sprachkursen die deutsche Sprache erlernten. Dieses bis 2003 geführte Institut, wie auch die Schwesterngemeinschaft haben Wikon nachhaltig geprägt.

Gemeinderätin Michaela Tschuor faste weitere wichtige Eckdaten aus der Geschichte der Marienburg zusammen und erzählte von wunderbaren Erinnerungen an gemeinsame Erlebnisse. Wie etwa, als Schwester Benedikta als Kindergärtnerin tätig war oder als die schwere Urne ins Kloster getragen wurde, damit die Schwestern zur Abstimmung schreiten konnten.

Pfarradministrator Jarosław Płatuński bezog sich in seiner Ansprache auf Beispiele aus der Bibel, in denen Aufbruch und Neubeginn beschrieben wurden und betonte: « So sehr es nämlich einerseits zu unseren menschlichen Grundbedürfnissen gehört, sich im Vertrauten und Liebgewonnenen Sicherheit und Beheimatung zu verschaffen und Fremdem, Ungewohntem zu misstrauen, so sehr mutet uns andererseits unser Glaube zu, wachsam die Zeichen der Zeit zu bedenken, offen zu sein für neue Herausforderungen und mutig den scheinbaren Halt im Gewohnten loszulassen, weil wir wissen, dass letztlich nur Gott uns Halt geben kann.»

Von allen Seiten wünschte man den Benediktinerinnen einen gesegneten Neuanfang in Sarnen.

Einen musikalischen Höhepunkt im Gottesdienst setzten Manuela Baumgärtner mit ihrem Gesang, begleitet von Bruno Kaufmann an der Orgel.

Zum Schluss bedankte sich die sichtlich berührte Priorin für die wertschätzenden Worte aller Redner, die Geschenke und den feierlichen Gottesdienst. Als Geschenk erhielten die Ordensschwestern eine Fotografie der Kirche Wikon, das Wikoner Wappen und ein Gästebuch.

Beim Anschliessenden Apéro wurden noch viele schöne Erinnerungen ausgetauscht und Eintragungen ins Gästebuch geschrieben. Was die Zukunft der Marienburg bringt, ist noch offen.

Text und Bilder: Beatrix Bill

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Aus der Spielgruppe WIkon
Und plötzlich klopfte es an der Tür!

Am Mittwoch, 5. Dezember klopfte es plötzlich an der Tür. Der Samichlaus besuchte die Spielgruppe Wikon. Alle Kinder waren hocherfreut und auch ein bisschen nervös.

Der Samichlaus erzählte von sich selbst, woher er kommt, was seine Aufgaben sind und warum der Schmutzli immer schwarz ist. Lorentina fragte:«Samichlaus, ich war im Wald und hab dein Haus gesehen. Wohnst du wirklich da?» «Ja, klar», antwortete der Samichlaus «und der Schmutzli hilft mir beim Heizen, deshalb ist er immer so schwarz, weil er Feuer machen muss.» «Und wo ist der Schmutzli?», wollt Lorentina weiter wissen. «Er ist gerade dran, Geschenke für alle Kinder aus Wikon und Reiden vorzubereiten.», verriet der Samichlaus. Die Kinder trugen einen Vers vor und bekamen im Anschluss ein prall gefülltes Samichlaus Säckli.
Die Spielgruppe Wikon bedankte sich ganz herzlich beim Samichlaus und der Pfarrei Reiden Wikon. Isabelle Niggli meinte: «Eine schönere Überraschung konnte man den Kinder gar nicht machen, als einen Besuch vom Samichlaus in den Räumlichkeiten der Spielgruppe.»

Text und Bilder: IN

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Der Mann mit dem goldenen Bischofsstab zu Gast im Gottesdienst in Wikon
Samichlaus, lehr au üs, a andri dänke

Am 1. Dezember hielt der Samichlaus an der Seite von Pfarradministrator Płatuński und den Ministranten Einzug in die Kirche Wikon. Dies erfreute Kinder und Erwachsene gleichermassen. Dankend nahmen Gross und Klein am Schluss ihr Chlaussäckli entgegen.

Wenn der Mann mit dem langen Bart und dem leuchtend roten Kleid aus seinem Leben erzählt, hören alle gespannt zu. Dies war auch bei den Gottesdienstbesuchern in Wikon so. Schnell wurde ihnen klar, dass es dem Samichlaus schon immer ein Anliegen war, anderen Menschen zu helfen. Vieles was ihn dazu bewegte, lehrten in die Geschichten, die ihm seine Mutter als Kind erzählte oder aus der heiligen Schrift vorlas. Ganz nach dem Motto: Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es. In diesem Sinne hielt auch Jarosław Płatuński seine Botschaft zum Start der Adventszeit. Er segnete die Adventswurzel, entzündete die erste Kerze und ermunterte die Gemeinschaft mit den Worten: «Gott hat uns einen Weg bereitet, damit wir zu ihm finden. Darum lasst uns Wege von Menschen zu Menschen legen und füreinander Lichter anzünden».

Text und Bilder: Beatrix Bill

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Ein Tropfen Hilfe ist besser als ein Ozean voll Sympathie.

Verfasser unbekannt


  Die KIRCHE ist
  „ihrem Wesen nach
  MISSIONARISCH!“

 
(Vatikanum II, Ad gentes 2).

  Die röm. kath. Pfarreien Langnau, Richenthal  
  und Reiden-Wikon präsentieren:

  Die neue Reihe:
  Impulse und Denkanstösse
  zu einem missionarischen
  Kirche-Sein heute


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Referentin: Jutta Kunz Schürch

Mittwoch, 22. Mai 2019
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