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Festschrift mit Programm


10. April 1271 bis 10. April 2021
Seit 750 Jahren im Glauben verwurzelt

Am 10. April 1271 wurde die Pfarrei Reiden das erste Mal geschichtlich erwähnt. Auf den Tag genau 750 Jahre später fand in der Kirche Reiden ein inhaltsreicher Festgottesdienst statt. Unzählige Menschen haben ihre Spuren hinterlassen, und der Weg durch die Zeit endete nie an den Grenzen der Pfarrei Reiden-Wikon. Damals wie heute gehen sie einzeln oder als Gemeinschaft Schritte, die dem Leben von vielen dienen.

Eröffnet wurde die Eucharistiefeier mit einem feierlichen Einzug, angeführt von den Delegationen des Malteserhospitaldienstes, des Johanniterordens, des Souveränen Malteserordens sowie Lucia Wicki-Rensch von «Kirche in Not (ACN)», gefolgt von den Ministranten, Mitwirkenden im Gottesdienst und dem Hauptzelebranten Jarosław Płatuński. Der Pfarradministrator begrüsste ehemalige Mitarbeitende, welche der persönlichen Einladung nachkamen, die Anwesenden in der Kirche und alle Interessierten, die via Livestream mit dabei sein konnten.

Er fuhr mit einer kurzen Einführung geschichtlicher Eckdaten fort. Unter anderem war zu vernehmen, dass mit der Gründung der Johanniterkommende 1284 die Pfarrei an den Johanniterorden überging. Über 500 Jahre übte der Johanniterorden die Seelsorge in der Pfarrei Reiden und Umgebung mit grosser Begeisterung aus. 1863 erfolgte die Ablösung durch den Staat. Der erste Pfarrer war Johann Isenegger. Reiden wurde eine eigene Pfarrei, war aber immer noch mit der Kantonsregierung Luzern verbunden. Seit 1951 befindet sich die Kommende und die Pfarrkirche im Eigentum der katholischen Kirchgemeinde Reiden.

Im Glauben wachsen

Die Bibel vergleicht einen Menschen, der sein Leben auf Gott und seine Massstäbe baut mit einem Baum. Warum? Darauf gab Pfarrer Płatuński in seiner Predigt Antworten. Er sprach von den Wurzeln des Baumes, die bei allen Wetterlagen für dessen Verankerung zuständig sind und ausserdem die Nähstoffaufnahme gewährleisten. Voraussetzungen für grüne Blätter und saftige Früchte. Vergleiche zeigten, dass eine Beziehung zu Jesus nicht Funkstille oder Stillstand, sondern aktives Wachstum und ständige Vertiefung bedeuten. Werte, die nach aussen sichtbar werden. «Wir müssen uns nicht möglichst viel anstrengen, um in der Beziehung zu Gott zu wachsen. Wir dürfen Gott unseren Glauben geben und er macht ihn stark wie einen Baum. Das macht uns Mut, und bleibt für die zukünftigen Generationen, wie unseren Vorfahren, denen wir das heutige schöne Fest zu verdanken haben.» Mit diesen Worten endete die feierliche Predigt des Pfarradministrators. Passend zum Motto des Jubiläumsjahres «Im Glauben verwurzelt» erhielten die Gottesdienstbesucher neben einer Festschrift, einer Jubiläumskerze und Streichhölzern ein kleines Bäumchen als Erinnerung. Für die Zuschauer, welche via Livestream am Festakt teilnahmen, standen Vorräte in der Kirche Reiden zum Abholen bereit.

Zwei besondere Gratulanten

Das seit 1947 bestehende Hilfswerk «Kirche in Not (ACN)» wurde von Lucia Wicki-Rensch, Informationsbeauftrage Schweiz/Lichtenstein, im Gottesdienst vorgestellt. Unterstützt werden arme, bedrängte und verfolgte Christen. Aktuell ist das Hilfswerk in 140 Ländern präsent und finanziert jährlich mehr als 5'000 Projekte. Verschiedene Projektpartner waren in den letzten Jahren in der Pfarrei Reiden-Wikon zu Gast, um über die Situation vor Ort zu informieren. Denn Religionsfreiheit ist nicht in jedem Staat garantiert. «Ich bin jedoch zuversichtlich, dass solange es der katholischen Kirche und auch «Kirche in Not (ACN)» gelingt von ihren Botschaften zu sprechen, wird die Pfarrei Reiden-Wikon, aber auch «Kirche in Not (ACN)» noch viele schöne Jubiläen feiern können», sagte die Referentin und dankte allen Pfarreiangehörigen herzlich, für die immer wieder grosszügige Unterstützung.

Im Gedenken und zur Bekräftigung der jahrhundertealten Freundschaft zwischen Reiden und dem Malteserorden sprach Martin von Walterskirchen, Präsident der Schweizer Assoziation des Souveränen Malteserorden, das Ordensgebet der Malteser und gratulierte der Pfarrei zu ihrem hohen Jubiläum.

Musikalisch begleitet wurde der Festgottesdienst von Bruno Kaufmann an der grossen Orgel, Walter Ziörjen an der Chororgel und Ursula Ziörjen auf der Querflöte. In vielen Facetten wechselnde Klangfarben erfüllten die Kirche. Treffend und mit Freude gespielt.

Text und Bilder: Beatrix Bill

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Andacht am Hoher Donnerstag
Abendmahlsfeier mit den Erstkommunikanten

Die Erstkommunikanten von Reiden und Wikon sowie ein Elternteil waren eingeladen mit uns die Abendmahlsfeier in der Kirche zu feiern. Die Kinder brachten ihre selbstgebackenen Brote mit und legten es an den gedeckten «Tisch» vor dem Altar nieder. Die Katechetinnen Christine Kaufmann und Helene Bühler bereiteten die Feier vor und konnten fast alle Erstkommunamikanten und ihre Begleitpersonen begrüssen.

Die grosse Osterkerze wurde angezündet, so war Jesus mitten unter uns. Nachdem wir die Abendmahlsgeschichte gehört hatten und staunten, wie Jesus als Diener bei seinen Jüngern war, fragten wir die Erstkommunikanten, was denn eigentlich ein Diener sei? Wer ist gut zu uns? Können wir auch Diener sein? Wer tut viel für mich? Diese Fragen wurden schnell beantwortet, sind sich die Kinder doch sehr bewusst, dass ihre Eltern, Grosseltern viel für sie tun.

Zwischendurch hörten wir das erste Mal die Lieder zur Erstkommunion.

Nach der Segnung der Brote erinnerten wir uns an den Auftrag von Jesus. «Erinnert euch immer daran, was ich bei diesem Essen zu euch gesagt habe. Teilt so miteinander Brot und Wein und ihr werdet spüren, dass ich bei euch bin.»

Mit frohem Herzen und der Hoffnung auf Ostern entliessen wir die ganze Gemeinschaft nach dem Segen.

Die Katechetinnen Helene Bühler-Erni und Christine Kaufmann

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Ostern in Reiden und Wikon
Im Licht der Auferstehung

In Reiden wurde am Samstagabend die Osternacht gefeiert, in Wikon in der Sonntagmorgendämmerung die Auferstehungsliturgie. Licht, Wasser, Leben und gebrochenes Brot waren die vier grossen Themen der Gottesdienste.

Pfarradministrator Płatuński sowie die Lektorinnen, Ministranten und Sakristane sorgten mit Fürbitten, Gebeten, Lesungen und Segnungen für eine stimmungsvolle Verkündigung der österlichen Botschaft. Gastsängerin Manuela Baumgärtner beeindruckte mit dem gesungenen Osterlob, dem «Exsultet» (lat. «es jauchze»), zu Beginn der Lichtfeier. Organist Bruno Kaufmann unterstrich mit seinen Zwischenspielen gekonnt die dramatischen und freudigen Geschehnisse rund um die Ostergeschichte.

In Gottes Hand

In seiner Ansprache erklärte der Pfarrer den Zuhörern, wie Gott im Ereignis der Auferstehung seines Sohnes die Massstäbe des Lebens verschiebt. Was der Mensch an Vorstellung vom Leben bis anhin mitgebracht hat, verliert seine Bedeutung. Alles was als unüberwindbar galt, ja sogar die letzte Grenze des Menschen, der Tod, ist gefallen. Jarosław Płatuński betonte: «Die Dimensionen des Lebens haben sich erweitert. Kopf und Herz müssen neu erfinden». Die ganze Verkündigung dieser Ostertage verdeutliche ihm: «Gott bringt die Menschen an ihre Grenzen und immer auch ein Stückchen darüber hinaus, aber er weicht nie von ihrer Seite.»

Mit grossem Applaus verdankten die Besucher den Einsatz aller Mitwirkenden. Ein Fläschchen gesegnetes Osterwasser durfte mit nach Hause genommen werden. Als Erinnerung an die eigene Taufe und das in der Feier erneuerte Taufversprechen.

Text: Beatrix Bill

Impressionen der Auferstehungsliturgie Wikon:

Bilder: Beatrix Bill
 
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Impressionen der Osternachtfeier Reiden:

Bilder: Beatrix Bill
 
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Kreuzweg 2021 - Hände, die mich tragen

Am Karfreitag, 9.30 Uhr luden die Pfarrei Reiden zusammen mit Schülerinnen und Schülern der zweiten Oberstufe zur diesjährigen Kreuzwegandacht ein.

In Erinnerung an damals galt es den Kreuzweg für uns heute be-«greiflich» zu machen. Während fünf ausgewählten Stationen aus dem Leidensweg Jesu wurde aufgezeigt, worin unser Leben letztendlich gründet: In Gottes Händen. Anhand von Bildern von Sieger Köder wurde so das Leid und die Hoffnung der Menschen vor Augen gehalten.

Text und Bilder: Johannes Pickhardt
 
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Ich fand mich sicher nie frömmer, als wenn ich so recht fröhlich im Gemüte war.

Jeremias Gotthelf 


Jahr des heiligen Josefs

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Heimosterkerzen 2021
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Motiv der Heimosterkerzen 2021
Bild: Herzog Kerzen AG

Die gesegneten Heimosterkerzen stehen
in beiden Kirchen zum Verkauf.
Reiden ab: 3. April
Wikon ab : 4. April
Preis pro Stück Fr. 8.-
Grösse: 50x200mm


Gottesdienste mit Schutzkonzept

Gültig ab 19. April bis auf Widerruf

> Schutzkonzept Gottesdienste Kirchen Reiden/Wikon ab 19.4. 

Gültig bis 18. April 2021

> Schutzkonzept Gottesdienste Kirchen Reiden und Wikon


 «Wir sind für Sie da»

Öffnungszeiten Pfarramt Reiden

Montag: 08.00-11.00, 14.00-16.00
Dienstag bis Freitag: 08.00-11.00

Im Pfarreizentrum ist Maskenpflicht.


Veranstaltungsstopp bis auf Widerruf
Pfarreizentrum Reiden und Pfarrsaal Wikon

> Infos zum Veranstaltungsstopp bis auf Widerruf


Prävention und Informationen
zum Corona-Virus

Massnahmen Pfarrei Reiden-Wikon
und schweizweit

> Informationen finden Sie hier.