Aktuelle Berichte und Bilder

5. Mai: 20 Kinder feierten ihre Erstkommunion
«Du bist ein Ton in Gottes Melodie»

Aus der Pfarrei Reiden durften am Sonntag, 5. Mai, 20 strahlende Erstkommunionkinder zum ersten Mal die heilige Kommunion empfangen. Dem feierlichen Einzug mit einer Schar Ministranten und Pfarrer Jarosław Płatuński folgten die stolzen Erstkommunikanten mit ihren selbstbemalten Noten. Organist Bruno Kaufmann beeindruckte mit festlichen Orgeltönen und liess die Herzen der Kinder noch höher schlagen.

Das Themenlied «Du bist ein Ton in Gottes Melodie» sangen die Erstkommunionkinder aus voller Kehle. Nur in Gemeinschaft kann ein Lied der Freude und des Glaubens so wundervoll klingen: in hohen und tiefen, leisen oder lauten Tönen. So unterschiedlich die Erstkommunionkinder auch sind – Jesus liebt jeden Einzelnen auf ganz besondere Weise. Wenn wir auf Jesus hören und ihn im heiligen Brot empfangen, gibt er uns die Kraft, miteinander in der gegenseitigen Liebe zu leben, in Harmonie untereinander und mit Gott. Sehr spannend war dann der Augenblick, in dem die Kinder die erste heilige Kommunion empfingen. Die Kinderaugen strahlten, denn sie durften ein weiteres Geheimnis entdecken. Während des ganzen Gottesdienstes waren sie mit Herz und Freude dabei.

Die Erstkommunionkinder bekamen viele gute Wünsche mit auf ihren weiteren Lebensweg. So auch, dass sie die Liebe von Gott immer wieder erfahren und Gottes Melodie ganz tief in ihren Herzen tragen dürfen.

Beim Apéro sorgte die Brass Band der Musikgesellschaft Reiden für die klangvolle und festliche Umrahmung.

Text: Helene Bühler-Erni, Katechetin
Bidler: Viktoria Meier, Fotografin

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Osternachtfeier in Reiden – Auferstehungsliturgie in Wikon
Eine Liebe, die durchhält

Vor der Kirche in Reiden wurde am Ostersamstagabend (20.30) das Osterfeuer entfacht, die Osterkerze entzündet, mit Weihrauch durch Pfarrer Jarosław Płatuński eingesegnet und in einer feierlichen Prozession in die Kirche getragen. Pastoralassistent Mathias Mütel sang das «Exsultet» (lat. «es jauchze»). In diesem wird Christus als das Licht der Welt gepriesen. Als Zeichen der Verbundenheit mit Christus wurde die Tauferneuerung gesprochen. In Wikon fand die Feier am Sonntag in der Morgendämmerung (06.00) statt. Nach beiden Gottesdiensten waren die Besucher zum traditionellen Eiertütschen eingeladen.

An Ostern wird die Auferstehung Jesu gefeiert, die zeigt, dass der Gottessohn am Kreuz nicht gescheitert ist. In seiner Ansprache beschrieb Mathias Mütel wie verschieden sich das Osterfest für jeden anfühlen kann. Für sich sieht er den Kern der Osterbotschaft darin, dass die Gewalthaber und das Unrecht nicht mit Waffen besiegt wurden, sondern durch die Liebe Gottes, die durchhält, selbst am Kreuz, selbst im Tod, um am Ende siegreich zu sein. Ostern, ein Fest, das sagt: «Es geht auch anders!»

Text und Bilder: Beatrix BIll

Impressionen aus Reiden:

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Impressionen aus Wikon:

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Karfreitag
Familienkreuzweg 

Das Kreuz umfassen. Zu diesem Thema versammelten sich wieder zahlreiche Pfarreimitglieder am Karfreitagmorgen. Nicht nur symbolisch, sondern auch 1 zu1  konnte man dieses Thema in die Tat umsetzen.

Bei strahlendem Sonnenschein ging es wieder auf den Neuhuser. Dabei konnte man das Kreuz tragen helfen, ein kleines Holzkreuzchen mit Schmirgelpapier bearbeiten und nicht zuletzt hörte man Texte von den 14 Stationen des Leidensweges Jesu Christi. Ergänzt wurden die Stationen durch Bilder des Künstlers Fettolini. Durchgeführt wurde der Familienkreuzweg von Schülerinnen und Schülern der Primar- und Oberstufe.

Bilder: zvg
Text: Johannes Pickhardt

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Gottesdienst zum Gründonnerstag mit den Erstkommunionkindern
Wasser - Zeichen des Lebens

Die Katechetin Helene Bühler und Pfarradministrator Jarosław Płatuński luden zum Familiengottesdienst in die Kirche Reiden ein. Die Erstkommunionkinder, welche am 05. Mai ihren grossen Tag feiern, gestalteten den Gottesdienst aktiv mit. Sie sangen Lieder, sprachen Texte und Fürbitten und beantworteten die Fragen des Pfarrers. Auch die Eltern, Gotti oder Götti wurden zu Mitwirkenden.

Der Gottesdienst stand unter dem Thema: Wasser - Zeichen des Lebens. Wasser ist in allen Religionen ein Ursymbol des Lebens. So wie alles Leben Wasser enthält und durch Wasser erhalten wird, so ist Gott in allem Leben und erhält es. Aber wie erkennt man den lieben Gott, wenn man ihm begegnet? Die von Helene Bühler gelesene Geschichte gab Antworten darauf. Ein schöner Moment bot die Tauferneuerung, welche die Erstkommunionkinder zum ersten Mal selber sprachen. Zur Erinnerung daran bekam jedes Kind eine Flasche mit geweihtem Wasser. Ebenso durften sie die handgefertigten und von Pfarrer Płatuński gesegneten Specksteinkreuze mit nach Hause nehmen. Die Feier machte spürbar, wie Gott jedem einzelnen sagt: «Du bist mir ganz wichtig.»

Am Schluss wurde das Allerheiligste in den Andachtsraum im Pfarreizentrum getragen. Bis 22.00 bestand die Möglichkeit zur Anbetung.

Text und Bilder: Beatrix Bill

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Spielgruppe Wikon

Was war zuerst da – das Huhn oder das Ei?

Kurz vor den Osterferien besuchten Pfarrer Jarek Platunski sowie Angelika Naydowski die Spielgruppe in Wikon. Die Kinder begrüssten die beiden im Kreis mit dem Begrüssungsritual, welches sie über das ganze Jahr begleitet. Was war zuerst da – das Huhn oder das Ei? Die Kinder waren sich nicht ganz einig. Die Frage konnte nicht ganz beantwortet werden. Angelika Naydowski erzählte etwas über die Welt, über Ostern, über Jesus und übergab der Spielgruppe ein Büchlein. Des Weiteren wurden die Farben der gefärbten Eier erläutert: Rot steht für das Blut und für das Leben, Blau für Wasser, Gelb für die Sonne, Grün für das Gras. Das Farbenspiel bereitete den Kindern viel Spass. Und warum feiern wir Ostern? Wir feiern das Leben und die witzigen Antworten der kleinen Kinder. Im Anschluss trugen die Spielgruppen Knaben und Mädchen den beiden Besuchern ein Lied vor und gleich im Anschluss durften alle mit Pfarrer Jarek Platusnki Eier tütschen. Alle genossen die Znüni-Pausen-Runde.

Text und Bilder: Isabelle Niggli

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Kulturcafé

Impressionen vom 12. April.

Bilder: zvg

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14. April: Italienische Mission des Kantons Luzern zu Gast in Reiden
Palmsonntag läutete den Beginn der Karwoche ein

Am Palmsonntag wird dem Einzug Jesu in Jerusalem, der gleichzeitig der Beginn seines Leidensweges ist, gedacht. Laut den Evangelien huldigte das Volk den einziehenden Messias mit grünen Zweigen. Mit der traditionellen Segnung der Palmsträusse und -bäume und dem feierlichen Einzug in die Kirche Reiden begingen die Pfarrei Reiden-Wikon und die italienische Mission des Kantons Luzern das Fest gemeinsam.

Trotz bissiger Kälte kamen zahlreiche Besucher. Die im Freien gelesenen Texte aus dem Lukas Evangelium luden dazu ein, wie durch ein Bild in die Ereignisse der Karwoche einzutreten und zu beteiligten Zuschauern zu werden. Und vielleicht erkannten dabei viele die überlieferte Frage «Wer ist dieser Mensch?» als eigene Frage wieder.

Nichts ist erfolgreicher als der Erfolg
So erfolgreich der Erfolg ist, so unausweichlich ist die Niederlage für den, der sich den Gesetzen des Erfolgs nicht unterwirft. In seiner Ansprache berichtete Pfarradministrator Jarosław Płatuński darüber, wie Jesu beim Versuch das Innere des Herzens der Menschen zu erreichen scheiterte und warum ihm deshalb nach vier Tagen nur noch Spott und Hohn blieben. Er forderte die Zuhörer auf, die Karwoche aktiv im Glauben zu begehen, um auf sich selbst zu stossen. Er schloss mit den Worten: «Vielleicht bricht dann in uns das Herz auf, wenn wir den Heiland auf seinem letzten Weg sehen. Dann können wir beten: Jesus denk an mich, wenn du in dein Reich kommst.»

Der zweisprachige Gottesdienst sowie das Panflöten- und Orgelspiel von Franziska Aregger und Walter Ziörjen sorgten für innere, geistige Wärme Wer kein Gebinde mitgebracht hatte, konnte Palmzweige mit nach Hause nehmen. Die grünen Zweige gelten als Zeichen des Friedens, der Hoffnung und Liebe.

Text und Bilder: Beatrix Bill

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Palmbinden
Herzlichen Dank allen Helfern für den unermüdlichen Einsatz.
Nur so kann der Palmsonntag mit Palmsträussen und -bäumen gefeiert werden.

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Liebe Angehörige der Pfarreiengemeinschaft Langnau, Reiden, Richenthal und Wikon

Wie am 8. April 2019 vom Bistum der Öffentlichkeit mitgeteilt wurde, hat Bischof Felix Gmür Mathias Mütel ab 1. Juli 2019 zum Bildungsverantwortlichen des Bistums ernannt.

Nachfolgend finden Sie den Link zur Mitteilung des Bistum Basel.

Hier anklicken: Mathias Mütel wird Bildungsverantwortlicher des Bistums


Versöhnungsweg der 4. Klassen Reiden und Wikon in der Kirche Wikon
Der verlorene Sohn

Am Samstag, 30. März, waren die Kinder der 4. Klassen aus unserer Pfarrei Reiden-Wikon mit einer Begleitperson eingeladen den Weg der Versöhnung zu gehen (Erstbeichte).

Auf dem Weg begleitete sie eine Kordel und die Bibelgeschichte «Der verlorene Sohn». An verschiedenen Plätzen, durch Texte geführt, machten sie sich in einer besinnlichen Atmosphäre Gedanken zu Alltagssituationen und hatten Gelegenheit diese miteinander zu besprechen. Für alles, was nicht so gut war, machten die Kinder Knoten in ihre Kordel. In einem persönlichen kurzen Gespräch mit Pfarradministrator Jaroslav Platunski durften sie ihre Knöpfe wieder auflösen. Dabei war ganz zentral, dass alle sich getragen fühlten, dass sie spürten: Gott hat mich so gewollt wie ich bin - mit all meinen guten und weniger guten Seiten - ich bin wertvoll und werde geliebt. So durften alle, die an diesem Tag auf dem Weg waren Frieden und Freude spüren. Als Erinnerung an das Sakrament der Erstbeichte gestalteten die Kinder am Schluss des Weges ein Erinnerungsbuch, das sie mit der Kordel, welche sie auf dem Weg begleitet hatte, zusammenbanden.

Mit einem feinen Zobig wurde das Sakrament der Versöhnung gemeinsam abgeschlossen. Wir hoffen, dass dieser besondere Weg bei den Kindern noch lange nachhallt.

Erika Bättig und Christine Kaufmann, Katechetinnen

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Gelebte Ökumene weltweit und auf Gemeindeebene
Menschenwürde kennt keine Nationalität

Fastenopfer und «Brot für alle», feiern ihr 50 Jahr Jubiläum. Das Engagement für die Rechte und Würde der Menschen zieht sich seit 1969 wie ein roter Faden durch ihre ökumenischen Kampagnen während der Fastenzeit. Mit dem Erlös aus einem gemeinsamen Gottesdienst und der Aktion «Zäme am Tisch» unterstützten die katholische Pfarrei Reiden-Wikon und die reformierte Kirche Reiden und Umgebung das diesjährige Projekt «Gemeinsam für starke Frauen. Gemeinsam für eine gerechte Welt.» tatkräftig.

Dem ökumenischen Gottesdienst vom Sonntag, 17. März standen Pfarradministrator Jarosław Płatuński und die reformierte Pfarrerin Barbara Ingold vor. Jarosław Płatuński beschrieb den Ursprung von «Brot für alle» und Fastenopfer und was das Kerngeschäft der Kirchen und kirchlicher Entwicklungshilfe sein kann und sein soll. Es gelte, sich die strukturellen Gründe für Hunger, Armut sowie Umweltzerstörung anzuschauen, denn jede Handlung hier vor Ort habe Auswirkungen weltweit, sei es durch individuellen Konsum oder über die staatliche Klima-, Steuer- oder Wirtschaftspolitik. Er sagte: «Menschenwürde kennt keine Nationalität. Um sie zu schützen, muss man sich einmischen und engagieren. Wir wollen unseren Beitrag, nach eigenem Wissen und Gewissen leisten.»

Ein Ziel, zwei Wege
Inspiriert durch die Tageslesung aus dem Lukasevangelium 10,38-42 nahm Barbara Ingold in ihrer Ansprache Bezug auf oft spürbare Spannungen zwischen denen, die anpacken und aktiv sind und denen, die auf andere Weise wie etwa zuhören, diskutieren oder beten ein Problem angehen. Ihrer Meinung nach sei beides notwendig, um ans Ziel zu kommen. Auch beim Einsatz für eine gerechtere Welt brauche es beide Seiten. Sie sagte: «Es braucht engagierte Menschen, die durch ihren Glauben gestärkt werden, aber auch den Glauben, der etwas bewirken kann. Dies war so und wird so bleiben, solange Menschen glauben und handeln.»

Gelebte Ökumene auf Gemeindeebene
Im September 2018 feierte die reformierte Kirche Reiden und Umgebung währen drei Tagen ihr 100-jähriges Jubiläum. Aus diesem Grund beschloss der Kirchenrat der katholischen Kirchgemeinde, die in Reiden so sympathisch gelebte Ökumene zu würdigen und zu verdanken. Die Jubilare wünschten sich eine Osterkerze. Da das Pfarreileben der beiden Kirchgemeinden vor allem auf der pastoralen Seite stattfindet, wurde zum Überreichen des Geschenks dieser ökumenische Gottesdienst gewählt. Kirchenratspräsident Markus Husner lobte das gemeinsame Wirken der beiden Seelsorgeteams an den verschiedenen Anlässen. Auch auf der Ebene der Landeskirchen ist die Zusammenarbeit notwendig. Den Einsatz dafür verdankte der Redner den beiden Kirchenräten. Markus Husner überreichte seiner Amtskollegin Christiane Wechsler die Kerze mit den Worten: «Möge sie bei euch in der Kirche Freude bereiten und Trost spenden.» Die Präsidentin des reformierten Kirchenvorstands freute sich sehr und bestätigte die gute Zusammenarbeit in ihrer Dankesrede.

Zäme am Tisch
Auch in diesem Jahr wurde die Aktion «Zäme am Tisch» im APZ Feldheim Reiden sehr geschätzt. Mit feiner Lasagne und Salat liessen sich die Gäste verwöhnen. Konfirmanden leisteten dabei ihren sozialen Einsatz. Ein grosses Dankeschön geht an das APZ Feldheim für die Gastfreundschaft und an die zahlreichen freiwilligen Helfer vor und hinter den Kulissen.

Nicht verpassen:
«Zäme am Tisch»: Sonntag, 7. April 2019, 11.00–13.00, APZ Feldheim Reiden
Menü: Lasagne, kleiner Salat – den Preis dafür bestimmen Sie selbst. Erlös je zur Hälfte an «Fastenopfer» und «Brot für alle».

Text und Bilder: Beatrix BIll

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Kulturcafé

Am 13. März, in der Zeit von 09.00 bis 11.00 Uhr haben 21 Erwachsene und viele Kinder das Zusammensein genossen.

Bilder: zvg
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Röm. kath. Pfarreien Langnau, Reiden, Richenthal und Wikon

Aus der Reihe: Impulse und Denkanstösse für missionarisches Kirche-Sein heute
Podiumsgespräch über den missionarischen Auftrag der Kirche

Am Dienstagabend, dem 12. März fand im Pfarreizentrum Reiden ein Podiumsgespräch zum Thema «Der missionarische Auftrag der Kirche» statt, welches von Mathias Mütel, Pastoralassistent, moderiert wurde. Die beiden Referenten Mario Stankovic, Fachverantwortlicher der Jugendpastoral der römisch-katholischen Landeskirche Luzern, und Martin Iten, ein Mitinitiant des Missionsmanifests, vertraten ihre teilweise gegensätzlichen Meinungen. Das Missionsmanifest war dann auch das erste Thema der Diskussion. Iten legte dar, dass das Ziel sei, das Thema Mission wieder ins Zentrum des kirchlichen Tuns zu stellen. Stankovic hingegen störte sich u.a. an dem im Buch «Mission Manifest» immer wieder auftauchenden Begriff «Bekehrung». Für ihn bestehe die Mission der Kirche darin den Menschen zweckfrei zu begegnen. Es sollte auch kein eindeutiges Ziel festgelegt sein, weil sich in der Begegnung erst die Ziele ergeben sollen. Iten hingegen sagte, dass er die Begegnung mit Jesus, die sein Leben verändert hat und ihn durch die Höhen und Tiefen des Lebens trägt, weitergeben möchte, damit auch andere Menschen diese Erfahrungen machen dürften.

Stankovic kritisierte, dass mit diesem Ansatz nur ein sehr kleiner Anteil der Kirchenmitglieder angesprochen werde. Man müsse ergebnisoffen sein und sich auf die Vorstellungen, Bedürfnisse und spirituellen Ansätze der Mitmenschen einlassen, um relevant zu bleiben. Ziel der kirchlichen Jugendarbeit etwa sei es nicht Menschen zum Glauben und zur Kirche zu bringen, sondern ein Referenzpunkt für junge Menschen zu bleiben. Iten stimmte zu, dass es wichtig sei bei den Menschen zu sein und ihnen zuzuhören, ihm sei es aber wichtig, dass wir als Kirche auch wissen, was wir wollen und was wir anzubieten haben. Ihm komme die Kirche manchmal wie ein Fussballspiel ohne Tore vor, in dem jeder irgendwie spielt, aber keiner weiss, was eigentlich das Ziel ist.

Stankovic hingegen nutzte das Bild der Musik, um die zweckfreie Begegnung zu verdeutlichen: Zwei Menschen sprechen einen Ton und indem sich die beiden Töne begegnen, entsteht ein neuer Ton. Das sei aber nur möglich, wenn man ohne klare Ziele ins Gespräch gehe.

Dementsprechend darf auch der Religionsunterricht nicht indoktrinierend sein, etwa durch das Auswendiglernen von Gebeten. Der Religionsunterricht habe ohne ein gläubiges Fundament in der Familie sowieso keinen Sinn. Dass der Religionsunterricht nicht den Glauben vermitteln solle, fand Widerspruch aus dem Publikum und auch bei Iten. Letzterer bestätigte aber die zentrale Bedeutung der Familie für die Glaubensunterweisung. Er zitierte dazu Augustinus mit den Worten: «Das Leben der Eltern ist das Buch, in dem die Kinder lesen.»

Die angeregte Diskussion dauert erstaunlich lange und wurde beim anschliessenden Apéro noch fortgeführt.

Text: Joana Tinner und Priska Haas
Bilder: Johannes Pickhardt
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Gäste aus Russland bereicherten die Gottesdienste
Der Gesang des NEWA-Ensembles verschmolz mit der Liturgie

Auch in diesem Jahr machte das NEWA-Ensemble aus St. Petersburg auf seiner Tour durch Europa wieder Halt im Wiggertal. Am Wochenende vom 09./10. März unterhielten die drei Profimusiker Olga Romanovskaja, Mezzo-Sopran, Olga Kozina, Sopran, und Boris Kozin, Bariton, die Gottesdienstbesucher in den Kirchen Wikon, Langnau, Richenthal und Reiden mit ihren russisch-orthodoxen Kirchenliedern auf beeindruckende Weise.

Kirchenmusik ist in den orthodoxen Kirchen mit wenigen Ausnahmen rein vokal. Die Gesänge haben einen besonderen Stellenwert in der Liturgie und sind eine Form des Gebets. Und so war der musikalische Anteil in den von Pastoralassistent Mathias Mütel gehaltenen Gottesdiensten ausgeprägter als sonst. Viele normalerweise gesprochene Elemente wie etwa das Glaubensbekenntnis wurden vom NEWA-Ensemble allein oder im Wechsel mit Mathias Mütel singend vorgetragen.

Ob dreistimmig, im Duett oder solistisch: Das NEWA-Ensemble verbreiteten mit seinen kraftvollen, meisterhaft nuancierten Stimmen die aussergewöhnliche Schönheit und Tiefe dieser Kirchengesänge, welche harmonisch mit der Liturgie verschmolzen.

Welcher Verzicht tut gut?
«Wir stehen am Anfang der Fastenzeit. Und da geht es vor allem auch darum, die alten Wege zu überprüfen, um sich neu auf Gott auszurichten. Und da kann es sehr hilfreich sein, dass auch der Gottesdienst mal ganz anders daherkommt», meinte Mathias Mütel. Weiter ermunterte er die Besucher, sich darüber Gedanken zu machen, welche Beziehungsstörungen zu Gott oder zu den Mitmenschen trennend wirken. Er sagte: «Schauen wir also in dieser Fastenzeit mal genau hin, welcher Verzicht unseren Beziehungen guttun würde. Ich wünsche uns allen eine gesegnete Fastenzeit, in der unsere Beziehung zu Gott und unseren Mitmenschen wächst.»

Mit grossem Applaus wurde das NEWA-Ensemble verabschiedet. In Langnau bot der anschliessende Apéro Gelegenheit, sich mit den Musikern auszutauschen.

Text und Bilder: Beatrix BIll

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Die gute Unterhaltung besteht nicht darin, dass man selbst etwas Gescheites sagt, sondern dass man etwas Dummes anhören kann.

Wilhelm Busch


  Die KIRCHE ist
  „ihrem Wesen nach
  MISSIONARISCH!“

 
(Vatikanum II, Ad gentes 2).

  Die röm. kath. Pfarreien Langnau, Richenthal  
  und Reiden-Wikon präsentieren:

  Die neue Reihe:
  Impulse und Denkanstösse
  zu einem missionarischen
  Kirche-Sein heute


 > zum Flyer: Impulse zum missionarischen Kirche-Sein heute

Nächstes Thema:

Maria in der Luzerner Gegenreformation
Referentin: Jutta Kunz Schürch

Mittwoch, 22. Mai 2019
Pfarreizentrum Reiden


Dörfli-Fest Wikon
Samstag, 1. Juni, 10.30-20.00

Das Fest startet mit dem
ökumenischer Gottesdienst, 10.30
Schulhausplatz Wikon

>> Flyer Dörli-Fest Wikon

>>Flyer Dörfli-Fest Wikon ökumenischer Gottesdienst