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Verabschiedung von Andrea Aregger und Mathias Mütel am Patrozinium in Reiden
Herzlichen Dank und Gottes Segen auf allen Wegen

Am Sonntag, 23. Juni feierte die Pfarrei Reiden ihren Kirchenpatron Johannes der Täufer. Mit ihm wird der Anfang des Neuen Testamentes gefeiert. Das Beschenkt Werden mit Heil. Gleichzeitig weist dieser Johannes aber auch auf die Vollendung des Alten Testamentes hin. Leitgedanken wie Rückblick, Abschied und Ausblick lassen sich damit verbinden. Diese Themen kamen auch am Ende des Gottesdienstes zur Sprache, galt es doch die Katechetin Andrea Aregger und Pastoralassistent Mathias Mütel zu verabschieden.

In der Ansprache zum Festgottesdienst nahm Mathias Mütel Bezug auf die Geschichte um die Geburt des Johannes und dessen Namensgebung und machte damit deutlich, dass Kommunikation nicht von selbst funktioniert. Mancher sagt, dass es eigentlich ein Wunder ist, wenn Kommunikation gelingt, weil im Grunde Menschen das Gesagte nie genau gleich verstehen. Vieles fange mit dem Verstehen wollen an und Nuancen seien zu beachten. Für Pastoralassistent Mütel gehört auch Musik zu einer der erhabensten Kommunikationsformen. Er sagte:« Wenn wir öfters zusammen singen würden, könnten wir feststellen, dass die Musik ein gegenseitiges Verstehen ermöglicht, das sensationell ist.» Der Ökumenische Chor Reiden, unter der Leitung von Walter Ziörjen, verdeutlichte diese Aussage. Stücke wie «Cantate Dominum canticum novum» (Singt dem Herrn ein neues Lied) oder «Pater Noster» (Vater unser) erklangen souverän von der Empore. Bruno Kaufmann begleitete die Sänger und Sängerinnen auf der Orgel.

Zwei Menschen die das Pfarreileben mitprägten
Seit Januar 2012 stand Andrea Aregger als Katechetin in der Pfarrei Reiden-Wikon im Einsatz. Mit Freude und Herzblut erteilte sie den Religionsunterricht und begegnete den Kindern mit viel Herzlichkeit. Sie ist immer für andere da, hat ein offenes Ohr und engagiert sich sehr für Kirche und Vereine. Familiäre Veränderungen und Umstrukturierungen auf dem Hof waren der Grund für den Entscheid, sich aus der Katechese zurückzuziehen.

Seit vier Jahren arbeitete Mathias Mütel als Pastoralassistent in Ausbildung in den Pfarreien Langnau, Reiden, Richenthal und Wikon. Neugierig, mit soliden christlichen Werten war er mit ihnen im Glauben und auf verschiedenen Etappen des Pfarreilebens unterwegs. Mit ganzem Körpereinsatz war er immer für sie da. Seine unkomplizierte Art und Weise, wie er auf die Leute zugeht, gefällt. Bischof Felix Gmür ernannte ihn zum neuen Bildungsverantwortlichen des Bistums. Er tritt am 1. Juli seine neue Aufgabe am Bischofssitz in Solothurn an.

Pfarradministrator Jarosław Płatuński und Kirchenratspräsident Markus Husner verdankten den beiden die wertvollen Einsätze mit lobenden Worten. Daraus ging klar hervor, die katholische Kirchgemeinde Reiden und die Pfarrei Reiden-Wikon werden ihre guten Dienste vermissen, aber auch in bester Erinnerung behalten. Eine Kerze mit dem Logo der Kirchgemeinde Reiden und dem Bild der Kirche Reiden wurde den Scheidenden mit auf den Weg gegeben. Es gab noch viele, die sich würdig von Andrea Aregger und Mathias Mütel verabschieden wollten. Diese Organisationen kamen alle zu Wort. Sie taten dies mit symbolischen Geschenken, dazu passenden Anekdoten, verbunden mit Dankbarkeit sowie den besten Wünschen für die Zukunft. Sichtlich berührt verdankten die Geehrten die gute Zusammenarbeit, das erlebte und bereichernde.

Beim anschliessenden Apéro riche und dem Dessertbuffet der Ministranten sah man geniesserische, Gespräche führende Menschen, hörte lobende Worte. Es war ein schönes Fest mit vielen Emotionen. Ein Hoch auf alle kreativen Köpfe, talentierten Schreiber, gewandten Redner, singfreudigen Menschen, sichtbaren und unsichtbaren helfenden Hände.

Text und BIlder: Beatrix BIll

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Fronleichnam
Jesus seine Stimme leihen

Am Fest Fronleichnam zogen die Erstkommunikanten aus Reiden nochmals ihr weisses Gewand an und feierten den Abschluss der Erstkommunion 2019. Unter der Leitung von Katechetin Helene Bühler gestalteten sie den Gottesdienst aktiv mit. Ihre Lieder erfüllten die Kirche, ihre Stimmen verkündeten die Lesung und die Fürbitten.

Vorgesehen war eine Eucharistiefeier beim Alters- und Pflegezentrum Feldheim mit anschliessender Prozession zum Schulhaus und zur Kirche. Die Helfer waren fleissig am Aufstellen, als Petrus ihnen einen Strich durch die Rechnung machte. Er liess es regnen. Plan B kam zum Einsatz und alles wurde in die Kirche verlegt. Pünktlich um 09.30 zogen die Erstkommunikanten, Ministranten, Pfarradministrator Jarosław Płatuński und Pastoralassistent Mathias Mütel in die Kirche ein. Begleitet wurden sie von den Klängen der Musikgesellschaft Reiden, die ihren Platz auf der Empore eingenommen hatte.

Im Gottesdienst gaben die Erstkommunikanten nochmals die Lieder von ihrem grossen Tag im Mai, der unter dem Motto «Du bist ein Ton in Gottes Melodie» stand, zum Besten. Unterstützt wurden sie von Bruno Kaufmann am E-Piano und Christina Wyss. Mutig und mit sicheren Stimmen verkündeten sie auch die Lesung und trugen in den Fürbitten ihre Anliegen vor. In seiner Ansprache lobte Mathias Mütel die Kinder dafür. Er sagte: «Christus hat keinen anderen Mund als unseren, um seine Lieder zu singen.» Das bedeutet, wenn Jesus heute sagen möchte: «Das gefällt mir!» oder «So nicht, das geht nicht!», dann braucht er jeweils uns Menschen dafür. Weiter zog er mit Begriffen aus der Musik gekonnt parallelen zum Glauben und zeigte damit auf, dass in Gottes Symphonie jeder wichtig ist und jeder dazu berufen ist, die Welt in Gottes Sinne mitzugestalten.

Am Ende der Feier wurde der Einsatz aller Mitwirkenden vor und hinter den Kulissen verdankt und der Segen mit der Monstranz erteilt.

Text und BIlder: Beatrix BIll

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Dreifaltigkeitssonntag bei der Pfadihütte Reiden
Gott: Vater, Sohn und Geist

Rund 60 Personen machten sich am Sonntag, 16. Juni auf den Weg zur Pfadihütte Reiden. Mehrere Generationen trafen sich zum gemeinsamen Gottesdienst und zur Taufe von Noelia unter freiem Himmel.

Das Dreifaltigkeitsfest stellt eine kirchliche Glaubenswahrheit in den Mittelpunkt. Die Lehre von dem einen Gott, der gleichzeitig dreieinig ist. «Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.» Diese Worte sprechen Katholiken zu jedem Gebet aus dem Bauch heraus und bekräftigen sie mit dem Kreuzzeichen. Dreifaltigkeit ist also Teil des christlichen Alltags.

Im Gottesdienst wurde Noelia von Pfarrer Jarosław Płatuński getauft. Durch die Glaubensüberzeugung ihrer Eltern und Paten bekommt sie die Chance, eben diesen Gott kennenzulernen. Dies kam bereits bei den an Noelia gerichteten Gedanken und Wünschen zum Ausdruck.

Die Pfadi Reiden machte aktiv am Gottesdienst mit und trug ihre Fürbitten vor.

Auch der musikalische Teil durfte nicht fehlen. Monika Luternauer begleitete am E-Piano bei den Kirchenliedern und dem Kommunionsgang. Livia Wirz, E-Piano und Gesang, begeisterte die Zuhörer mit den Stücken: «Jealous», «Halleluja» und «Viva la Vida».

Unter Applaus wurden alle Mitwirkenden verdankt. Zeit sich auszutauschen, bot der anschliessende Apéro.

Text und BIlder: Beatrix BIll

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5. Juni: Ausflug der Erstkommunionkinder
Staunen – Erleben – Geniessen

Nach diesem Motto waren 32 Erstkommunionkinder von Reiden, Langnau und Richenthal für einen gemeinsamen Ausflug eingeladen.

Die Kinder stiegen ins Postauto in Richenthal, Langnau und Reiden, das sie sicher nach St. Urban führte. Das Ziel war eine Besichtigung der imposanten Klosterkirche, unter der kompetenten Führung von Franz Kunz. Zur Einführung erzählte er über die Geschichte der barocken Klosterkirche, die vor gut 300 Jahren (1711- 1715) erbaut wurde. Mit grossem Interesse verfolgten die Kinder die Führung und entdeckten auch viele kunstvolle Gegenstände. Schon bald wurden die Kinder auf eine amüsante Schatzsuche geschickt. Die Ansicht vom Chorgestühl, der Orgel, vom Hochaltar, dem Chorgitter, etc. lösten grosses Staunen, aber auch Begeisterung aus.
Zudem erzählte der fachkundige Führer in humorvoller Art immer wieder sehr interessante Details, so auch über das Mönchsleben. Weiter durften wir einen Einblick in die eindrückliche Bibliothek nehmen. Als krönender Abschluss durften wir durch die Galerie und durch das spezielle Treppenhaus zum Ausgang gelangen.

Nach der Führung war eine Pause in der wundervoll gestalteten Gartenanlage angesagt. Bei strahlendem Sonnenschein konnte eine feines Zvieri genossen werden - die wohlverdiente Glace durfte natürlich nicht fehlen – zur grossen Freude der Kinder! Nach der Rast und dem Verweilen im Park machten wir uns auf den Heimweg – inklusive vielen Eindrücken im «Rucksack» und einem Strahlen im Gesicht.

Text und Bilder: Vreni Vogel, Richenthal und Helene Bühler, Langnau, Katechetinnen

 

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01.Juni.: Dörfli-Fest Wikon
Gott spannt feine Fäden

Eröffnet wurde das Fest um 10.30 auf dem Schulhausplatz in Wikon mit einem ökumenischen Gottesdienst unter dem Motto: Gott spannt feine Fäden.

Dem ökumenischen Gottesdienst standen Pfarradministrator Jarosław Płatuński und Pfarrerin Barbara Ingold vor. Für die musikalische Begleitung sorgte die Familie Djoukeng aus Reiden. Angelika Naydowski sowie Schüler und Schülerinnen aus Wikon gestalteten den Gottesdienst aktiv mit. Sie erzählten unter anderem die Geschichte vom Regenbogen. Passend dazu wurde ein Fischernetz aus Fäden in den Regenbogenfarben gestaltet und auf den Spielplatz getragen. Der Spielplatz wurde feierlich eingeweiht. Wie der Regenbogen am Himmel ist, so ist Gottes Seges über uns.

Bilder: Heidi Bono

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Weitere Impressionen vom Dörli-Fest Wikon

Bilder: Jarosław Płatuński

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Zu Gast: Franz Zemp, Seelsorger Verein Kirchliche Gassenarbeit
Menschen in ihrer Würde ernst nehmen

In den Gottesdiensten vom 01./02. Juni in Langnau, Reiden, Richenthal und Wikon begrüsste Pastoralassistent Mathias Mütel als Gast Franz Zemp, Seelsorger Verein Kirchliche Gassenarbeit. In seiner Ansprache erzählte er auf eindrückliche Weise über das Wirken des Vereins und seine persönlichen Erfahrungen als Seelsorger in der Gassenarbeit.

Die Aufgaben der kirchlichen Gassenarbeit gehen auf die kirchliche Gründung durch Sepp Riedener zurück. Er hat den diakonischen Auftrag, den die Bibel gibt, umgesetzt und ernst gemacht mit der Idee, was Jesus wollte und mit seinem Leben skizzierte. Liebe, die uns verbindet und Liebe, die in allen ist. Die Philosophie des Vereins Kirchliche Gassenarbeit ist dieselbe geblieben. In allen Betrieben der Gassenarbeit, die inzwischen über 30 Jahre besteht, gilt die Haltung, die Menschen in ihrer Würde ernst zu nehmen. Im Rahmen der 4-Säulen-Drogenpolitik unterhält der Verein Kirchliche Gassenarbeit Betriebe im Bereich der Schadensminderung. Zur Gassenarbeit gehören folgende Betriebe: GasseChuchi, K+A (Kontakt- und Anlaufstelle), Schalter 20, Aufsuchende Sozialarbeit, Paradiesgässli und Seelsorge.

Als Seelsorger in der Gassenarbeit
Schaut Franz Zemp aber in die Welt, dann sieht er mehr Abgrenzung als Verbundenheit. Ausschluss aus der Familie, Einsamkeit, Stigmatisierung durch die Öffentlichkeit, das sind tägliche Erfahrungen von Ausgrenzung von Armut- und Suchtbetroffenen Menschen. Hinzu kommen Schuldgefühle, nicht genügen, erfolglose Drogenentzüge und Enttäuschungen, die an den einzelnen Personen nagen. In seiner Arbeit als Seelsorger der Gassenarbeit begegnet er den Betroffenen mit Würde, indem er mit ihnen Dialoge auf Augenhöhe führt, nicht voreingenommen ist, nicht verurteilt, sondern ihr Unvermögen, ihr Scheitern, ihre Abstürze ernst nimmt. Anhand einzelner Schicksale zeigte er den Gottesdienstbesucher auf, wie bedeutungsvoll es ist, die christliche Herausforderung anzunehmen und alle Menschen in der gottgegebenen Würde zu achten. Er sagte: «Die jesuanische Haltung beinhaltet die Möglichkeit und Fähigkeit, trotz der rasanten Entwicklung und Hektik der neuen Welt, berührbar zu bleiben, offen und sensibel für die vielen Tränen der ausgeschlossenen Menschen. Ich wünsche mir, dass die Gott-Mensch verbindende Liebe konsequenter umgesetzt wird.»

Text und Bilder: Beatrix BIll

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29. Mai: Bittgang nach Langnau
Göttlicher Gedanke von Saat und Ernte

Viele Menschen machen sich seit Jahrhunderten jedes Jahr auf den Weg, um bei den Bittgängen Gott um gedeihliches Wetter und eine gute Ernte zu bitten. Das Gesetz von Saat und Ernte ist ein göttlicher Gedanke und gilt nicht nur in der Landwirtschaft, sondern auch im täglichen Leben. Saat, welche laufend gesät wird, sind die Worte, Gedanken, Taten und Lebenssätze jedes einzelnen Menschen. Pfarreiangehörige aus Langnau, Reiden, Richenthal und Wikon starteten ihre Bittgänge am frühen Abend vor Christi Himmelfahrt bei den Kirchen Reiden und Richenthal und beendeten diese mit einem gemeinsamen Gottesdienst in Langnau.

Der Bittgang von Reiden aus, wurde von Pastoralassistent Mathias Mütel geleitet. Bei drei Stationen wurden Anliegen, Wünsche und Hoffnungen in Fürbitten, Gebeten und Liedern zum Ausdruck gebracht. Mathias Mütel betonte dabei: «Beten sollen wir mit dem ganzen Körper. Mit unserem Mund, dem Herzen, den Augen und den Beinen.»

Im gemeinsamen Gottesdienst in Langnau wurden die Bittgänger auch von Pfarradministrator Jarosław Płatuński begrüsst. Er stand der Eucharistiefeier vor. Pastoralassistent Mütel baute seine Ansprache auf den Punkten «Soziale Sicherheit und Glaubensschwund», «Dankbarkeit» und «Perspektive des Himmels» auf. Im letzten Punkt beschrieb er den Himmel als die Sphäre Gottes, jenseits von Zeit und Raum, als die Dimension der Wirklichkeit Gottes, von der aus Gott in allem Leben wirksam ist. Himmel ist eine Lebensweise und Perspektive auf die Wirklichkeit. Er sagte: «Wenn Jesus in den Himmel eingeht, dann holt er diesen gleichzeitig in unser menschliches Dasein. Jedes Gespräch, jedes Lächeln, jedes liebe Wort, jeder Moment hat aus der Himmelsperspektive heraus betrachtet eine ewige Bedeutung und ist aufgehoben in der ewigen Liebe Gottes.»

Im Anschluss konnten sich die Gottesdienstbesucher am Spaghettiplausch der Frauensportgruppe Langnau im Pfarrsaal verköstigen lassen.

Text und Bilder: Beatrix Bill

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Pfarreien Wallfahrt ins Kloster Engelberg

Am Samstag, 25. Mai begrüsste Pastoralassistent Mathias Mütel 43 Teilnehmer aus Langnau, Reiden, Richenthal und Wikon zur Pfarreien Wallfahrt. Ziel der Reise mit dem Car war das Kloster Engelberg. Der von Pfarrer Patrick Ledergerber gehaltene Gottesdienst in der Klosterkirche bot einen schönen Einstieg für den gemeinsamen, besinnlichen Tag.

Bei der anschliessenden Führung durch die Klostergänge zum Barocksaal, dem von Bruder Columban Louis mit Intarsien ausgestatteten Tugendenzimmer und der renovierten Klosterkirche erfuhren die Gäste spannendes aus der Geschichte der Benediktinerabtei im Bergtal am Fusse des Titlis. Die Mönche im Kloster Engelberg leben nach den Benedictusregeln und gehören zur Schweizerischen Benediktinerkongregation. Geschildert wurde, was seit der Gründung des Ordens gleichgeblieben ist und was sich zwischenzeitlich verändert hat. Die wichtigsten Tätigkeitsbereiche des Klosters heute lassen sich mit den Begriffen Seelsorge, Bildung, Gastfreundschaft, Handwerk, Kulturpflege, Förderung der örtlichen Landwirtschaft beschreiben. Im Gästerefektorium endete die Führung. Nach so viel geistiger Nahrung war es an der Zeit, für das leibliche Wohl zu sorgen. Mit einem köstlichen 3-Gang Menü aus der Klosterküche stärkten sich alle für die Zeit zur freien Verfügung. Diese wurde genutzt für einen gemütlichen Spaziergang durch Engelberg, den Besuch der Klostergärtnerei oder der Schaukäserei. Auch die Bänkli im Klostergarten boten Platz zum Entspannen. Ein Tag voller neuer Erkenntnisse und schönen Gesprächen ging dem Ende entgegen. Auf der Rückfahrt wurde die Organisationsarbeit von Pfarreisekretärin Alexandra Arnet mit Applaus verdankt, denn alles verlief wie am Schnürchen.

Text und Bilder: Beatrix Bill

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Aus der Reihe: Impulse und Denkanstösse zu einem missionarischen Kirche-Sein heute
Die Instrumentalisierung der Gottesmutter Maria für kirchenpolitische und politische Ziele

Am 22. Mai ging im Pfarreizentrum Reiden die Reihe: «Impulse und Denkanstösse zu einem missionarischen Kirche-Sein heute» weiter. Referentin war die Reidenerin Jutta Kunz-Schürch, die zum Thema: «Patrona Luzernae. Weltliche und geistliche Mission im nachtridentinischen Luzern - Maria im konfessionspolitischen Programm Mitte des 17. Jahrhunderts» referierte.

Konkretes Fallbeispiel war der Marienwallfahrtsort Hergiswald, an dem gezeigt wurde, wie die Marienverehrung von geistlichen und weltlichen Eliten befördert wurde, um eigene Machtinteressen durchzusetzen. Der Vortrag wurde durch eine klar aufgebaute und aussagekräftige Powerpoint-Präsentation unterstützt, so dass dem Publikum klar wurde, welche konfessionspolitischen Interessen in der Zeit der Gegenreformation bzw. der katholischen Reform und welche politischen Interessen etwa zur Disziplinierung des Volkes nach dem Entlebucher Bauernaufstand mit der Marienverehrung durchgesetzt wurden. So fungierte Maria zum einen konfessionspolitisch als Integrations- und Identifikationsfigur des «einen, wahren, katholischen Glaubens». Neu errichtete Kirchen und Wallfahrtskapellen markierten die konfessionellen Grenzen, wobei die katholischen Territorien durch den in Anspruch genommenen Schutz der Gottesmutter sakralisiert wurden. Zum anderen wurde die Marienverehrung in den Dienst der politischen Interessen der Obrigkeit genommen, etwa bei der Disziplinierung der Untertanen nach dem Entlebucher Bauernaufstand, wie sie sich etwa in der Entlebucher Sühnemedaille zeigt.

Beim anschliessenden Apéro wurde die Gelegenheit genutzt die verschiedenen Themen zu vertiefen und weiter zu diskutieren.

Bilder: Esther Hirsiger
Text: Mathias Mütel

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5. Mai: 20 Kinder feierten ihre Erstkommunion
«Du bist ein Ton in Gottes Melodie»

Aus der Pfarrei Reiden durften am Sonntag, 5. Mai, 20 strahlende Erstkommunionkinder zum ersten Mal die heilige Kommunion empfangen. Dem feierlichen Einzug mit einer Schar Ministranten und Pfarrer Jarosław Płatuński folgten die stolzen Erstkommunikanten mit ihren selbstbemalten Noten. Organist Bruno Kaufmann beeindruckte mit festlichen Orgeltönen und liess die Herzen der Kinder noch höher schlagen.

Das Themenlied «Du bist ein Ton in Gottes Melodie» sangen die Erstkommunionkinder aus voller Kehle. Nur in Gemeinschaft kann ein Lied der Freude und des Glaubens so wundervoll klingen: in hohen und tiefen, leisen oder lauten Tönen. So unterschiedlich die Erstkommunionkinder auch sind – Jesus liebt jeden Einzelnen auf ganz besondere Weise. Wenn wir auf Jesus hören und ihn im heiligen Brot empfangen, gibt er uns die Kraft, miteinander in der gegenseitigen Liebe zu leben, in Harmonie untereinander und mit Gott. Sehr spannend war dann der Augenblick, in dem die Kinder die erste heilige Kommunion empfingen. Die Kinderaugen strahlten, denn sie durften ein weiteres Geheimnis entdecken. Während des ganzen Gottesdienstes waren sie mit Herz und Freude dabei.

Die Erstkommunionkinder bekamen viele gute Wünsche mit auf ihren weiteren Lebensweg. So auch, dass sie die Liebe von Gott immer wieder erfahren und Gottes Melodie ganz tief in ihren Herzen tragen dürfen.

Beim Apéro sorgte die Brass Band der Musikgesellschaft Reiden für die klangvolle und festliche Umrahmung.

Text: Helene Bühler-Erni, Katechetin
Bidler: Viktoria Meier, Fotografin

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Wenn dich die Lust ankommt, dich selbst zu loben, ob zu Recht oder zu Unrecht, dann halte dir lieber den Mund zu.

Sprichwörter 30, 32


  Die KIRCHE ist
  „ihrem Wesen nach
  MISSIONARISCH!“

 
(Vatikanum II, Ad gentes 2).

  Die röm. kath. Pfarreien Langnau, Richenthal  
  und Reiden-Wikon präsentieren:

  Die neue Reihe:
  Impulse und Denkanstösse
  zu einem missionarischen
  Kirche-Sein heute


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Referentin: Dr. Gunda Brüske

Mittwoch, 29. Oktober 2019, 20.00
Pfarreizentrum Reiden