Gebäude

Pfarrkirche


Pfarrkirche St. Johannes der Täufer

Sie ist eine Kirche von Niklaus Putschert und wurde am 6. September 1796 eingeweiht. Diese gilt als eine der grössten zum Klassizismus überleitenden Luzerner Kirchen. Nach Aufhebung der Kommende durch den Staat 1813 wurde die obere Kirche abgebrochen wegen Zerfalls und Nichtgebrauchs. Unser Kirchturm hat eine stattliche Höhe von 68 m und wurde vor kurzem renoviert. Der Glockenturm beheimatet fünf Glocken. Das schöne B-Geläut, welches immer wieder ruft, mahnt und erfreut uns, wurde 1921 von Pfr. J. Wey angeschafft. Ihm gilt noch heute unser Dank! Nicht nur äusserlich haben wir was zu zeigen, sondern auch im Innern der Pfarrkirche. Ein ganz besonderes Kleinod ist die Chororgel aus Anfang des 18. Jahrhundert. Auch unser Kirchenschatz lässt sich sehen. Prozessionskreuze, Monstranz, kostbare Messkelche, Weihrauchfässer, alle so um das Jahr 1736. 

 

 

 

Chororgel

Die gekrönte Madonna stammt aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhundert. Daneben sind wir noch im Besitz von kostbaren Paramenten und Messgewänder. Dieses sind nicht nur einfach schöne, bemerkenswerte Gegenstände, sondern zeugen auch von einem früheren guten Geist unserer Pfarrei.
Die Kirche war einem etwas wert. Freuen wir uns und schätzen wir, was sie uns hinterlassen haben. Hinterlassenschaften aber müssen auch gepflegt und erhalten bleiben und dazu brauchen wir auch immer wieder die nötigen finanziellen Mittel. 

 


 

Glockentrum

 

 

Bruderklausenkirche Wikon

Obschon Wikon mit Reiden eine Pfarrei bildet, war der Wunsch da, aus den 50iger Jahren nach einem zusätzlichen Gottesdienstraum. Nach umsichtiger Planung, (Architekt H. Baur), Finanzierung etc. konnte die dem Hl. Bruder Klaus geweihte Kirche 1963 bezogen werden. Ihr Stil; mit Pfarrsaal, Pfarrhaus und dem Schulhaus bilden nun eine zentrale Einheit im Dorf Wikon. In diese schöne Anlage wurde uns auch noch das wunderschöne Glockenspiel geschenkt, welches uns immer wieder mit lieblichen Melodien zum kurzen Innehalten auffordert. Diesen Spendern sei wirklich gedankt.

 

 

 

 

Bruderklausenkirche Wikon 

Man entschied sich damals für einen modernen Kirchenbau mit einem offenen Kirchturm.
Erst 1971 kam dann das angrenzende Pfarrhaus dazu. 

 

 

 

Kapelle St. Anna Reidermoos

 

Kapelle St. Anna Reidermoos

Leider gibt es keine historische Daten oder Urkunden. Aber, muss es das immer geben, wenn wir über erbaute Kleinode berichten?
Es waren sicher immer religiöse oder zu Dank verpflichtende Aspekte, welche dazu führten, solche Kapellen zu errichten. Die Entstehungszeit ist um 1790 zu sehen. Sie war lange Zeit Privatbesitz und wurde 2001 der Kirchgemeinde geschenkt. Geschenke können aber auch Auflagen haben und so sind wir nun aufgefordert, sie in Stand zu stellen. Dazu werden wir ab und zu ein Kirchenopfer aufnehmen. Allen, welche mit ihrer Gabe dazu beitragen, die Rechnungen klein zu halten, sei DANK gesagt!

 

 

 

Wendelinskappelle


Wendelinskapelle

Diese steht im Reider-Lätten, an der Grenze zu Dagmersellen. Sie wurde in Fronarbeit von vielen Kolpinggesellen erbaut und am 6. Juli 1975 eingeweiht. Ihnen allen gilt unser Dank auch noch nach Jahren. Fronarbeit zu leisten ist in unserer Zeit sowieso out. Früher, so wird gesagt, hiess es das Zahnwehchäpelli. Viele mögen nun schmunzeln und denken; wenn ich hier meine Zahnprobleme lösen könnte, würde dies meine Finanzen nicht so sehr strapazieren.
Versuchen Sie es doch einmal mit beten an dieser Stelle, wer weiss, was es alles bringen wird?
Eines ist sicher; Besinnung und Ruhe ist Ihnen ganz gewiss!

 

Gott hat der Zeit befohlen, die Unglücklichen zu trösten.

Joseph Joubert