Archiv 2. Halbjahr 2021

Bruder-Klaus-Fest in Wikon
Du bist mein Schutz und Schirm

Am Samstag, 25. September wurde in der Kirche Wikon das Bruder-Klaus-Fest gefeiert. Vier Jugendliche der 5./6 Klasse und Katechet Johannes gestalteten den Gottesdienst mit. Sie brachten verschiedene Schirme mit, beschrieben ihre einzelnen Funktionen und zogen daraus Parallelen zum Alltagsleben. Sie dachten über die Aussage aus der Bibel «Gott ist wie ein Schirm für uns» nach, formulierten ihre Anliegen, Bitten und Wünsche. Pfarrer Beda Baumgartner sprach in seiner Predigt über den Schirmherrn der Kirche. Wie er den Menschen begegnete und welche Bedeutung ihm bis heute beigemessen wird. Organist Bruno Kaufmann begleitete den Gemeindegesang, bei dem das Lied «Mein Herr und mein Gott» auch bekannt als «Bruderklauslied», nicht fehlte. Das Bläserquartett Djoukeng-Wyss aus Reiden sorgte mit Stücken aus verschiedenen Musikrichtungen für einen gelungenen Auftritt. In fröhlicher Runde klang der Abend beim Apéro aus.

Text und Bilder: Beatrix Bill

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19. September: Erntedanfkfest in Reiden
Auf Gottes Weisheit vertrauen

Am Eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettag wurde in Reiden das Erntedankfest gefeiert. Beda Baumgartner, Leitender Priester im Pastoralraum Pfaffnerntal-Rottal-Wiggertal hielt seinem ersten Gottesdienst in der Kirche Reiden. Für die Mitgestaltung sorgten der Jodlerklub Heimelig Reiden und die Trachtengruppe Reiden.

Pfarrer Beda Baumgartner griff in seiner Predigt auf, wie die Weisheit von oben, also Gottes Weisheit, das Zusammenleben verändern kann. Er sagte: «Diese Weisheit ist beschrieben. Sie ist heilig, friedfertig, freundlich, gehorsam, reich an Erbarmen, unparteiisch, sie heuchelt nicht.» Sich in schwierigen Situationen darauf zu besinnen, innehalten um dementsprechend zu handeln, könne den weiteren Verlauf in positive Bahnen lenken. Nicht Spaltung, sondern Gemeinschaft entstehe.

Der Jodlerklub Heimelig unter der Leitung von Judith Weingartner überzeugte mit harmonischem Jodelgesang und grosser Leidenschaft.

Im Anschluss lud die Trachtengruppe zur «Teilete» ein. Feiner Most und köstliches, selbstgemachtes Brot standen zur Erfrischung bereit. Die im Gottesdienst gesegneten Früchte der Ernte wurden den Besuchern mit auf den Heimweg gegeben.

Text und Bilder: Beatrix Bill

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4./5. September: Erstkommunion in Wikon und Reiden
«Wir sind Kinder in Gottes Garten»

Unter dem Motto «Wir sind Kinder in Gottes Garten» feierten 6 Kinder aus Wikon am Samstag, 4. September und 21 Kinder aus Reiden am Sonntag, 5. September ihre erste heilige Kommunion in den festlich geschmückten Kirchen. Die fröhliche und bunte Gestaltung vor den Altären erzeugte eine einladende Stimmung. Jedes Kind hatte in diesem Bild eine wunderschöne Blume gestaltet - individuell und einzigartig.

Nach den Erstkommunionvorbereitungen mit ihren Katechetinnen, Christine Kaufmann in Wikon, Helene Bühler-Erni in Reiden, waren sich die Kinder bewusst, was das zweite Sakrament für eine spezielle Bedeutung hat. Fröhlich trugen die Kinder ihre Begrüssungsworte, Bitten und guten Gedanken vor. Mit viel Freude und Herz sangen sie zwischendurch ihre Lieder, begleitet von Organist Bruno Kaufmann. Die Katecheten Christine Kaufmann und Johannes Pickhardt machten die Kinder und die Gemeinschaft darauf aufmerksam, dass wir als Christen und Christinnen, als «Kinder in Gottes Garten» eingeladen sind, unsere Welt so zu gestalten, dass sie zum Reich Gottes werden kann, zu einer Welt, in der gutes Leben für alle möglich wird. Das bedeutet nämlich, Gemeinschaft feiern, Teilen und Essen, Bitten und Danken, Geben und Nehmen.

Mit diesen Gedanken freuten sich die Erstkommunikanten und alle Anwesenden auf die Eucharistiefeier. Zur heiligen Kommunion stellten sich die Kinder vor dem Altar auf und durften erstmals das heilige Brot von Bruder Josef Bründler, Kapuzinerkloster Olten, empfangen. Am Schluss bedankten sich Christine Kaufmann und Johannes Pickhardt bei allen, die etwas zu den festlichen Erstkommuniongottesdiensten beigetragen hatten. Zusammen beten, singen und Gemeinschaft feiern verlangt immer wieder viele willige Hände.

Gestärkt mit der Begegnung Jesu im Heiligen Brot und dem Schlusssegen zogen die freudigen Gemeinschaften aus den Kirchen. Während den anschliessenden Apéros bei strahlendem Sonnenschein nutzten die Familien die Gelegenheit, Fotos zu machen und auf dieses spezielle Ereignis anzustossen.

Text: Helene Bühler-Erni

 

Impressionen aus Wikon:

Fotos: Viktoria Meier

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Impressionen aus Reiden:

Fotos: Viktoria Meier

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Ökumenischer Gottesdienst
Vielstimmigkeit

Am Sonntagmorgen, 22. August, wurde in der Kirche Langnau ein ökumenischer Gottesdienst gefeiert. Die reformierte Pfarrerin Barbara Ingold und Pastoralraumleiterin Edith Pfister sprachen zum Thema Vielstimmigkeit. Die A-cappella Formation Shaladrü liessen die Besucher an der verbindenden Kraft der Musik teilhaben.

Barbara Ingold begrüsse die Gottesdienstgemeinschaft und beschrieb anhand des Eröffnungsgesangs der vier Sängerinnen und Sänger aus der Region, was Vielstimmigkeit bedeuten kann. Vier Stimmen, kein Instrument, jede Stimme hat eigene Noten und Melodieverläufe. Höhe Töne vom Sopran bis hin zu den tiefen Tönen des Basses. Zusammen gesungen entstehe ein wohlklingendes, mehrstimmiges Lied, in welchem jede Stimme wichtig sei, damit es schön und voll tönt. Aber dennoch habe jede Stimme ihre Eigenheit und soll gehört werden. Gottes Wille sei, offen und tolerant miteinander umzugehen, aufeinander zu hören und in Frieden miteinander zu leben. «Wir sind heute zusammengekommen, um gemeinsam zu feiern, Grenzen zu überwinden und zu spüren, wie bereichernd Vielstimmigkeit für uns alle sein kann.»

Alle sollen eins sein

Dass dieses vom Glauben vorgegebene Ideal von Harmonie und Schönheit, die entsteht, wenn verschiedene Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen, Meinungen zu einer Gemeinschaft zusammenfinden, im Alltag oft anders erfahren wird, darüber sprach Edith Pfister in ihrer Predigt. Machen Vielfalt und Vielstimmigkeit das Leben wirklich reicher oder sind sie doch mehr Strafe als Geschenk? Anhand der biblischen Geschichte vom Turmbau zu Babel zeigte sie auf, dass es sich lohnt genau hinzuschauen und wichtige Details zu erkennen, um Gräben und Spaltungen im gesellschaftlichen Leben zu vermeiden. Sie betonte: «Gemeinschaft und Beziehung wagen können, einander verstehen, das sind Gaben von Gottes Geist.»

Die Formation Shaladrü erfüllte mit ihren Stimmen den Raum. Mit Volksliedern aus aller Welt erfreuten und berührten sie die Zuhörer. Den grossen Applaus des Publikums verdankten sie mit einer Zugabe. Der vom Kirchenrat organisierte Apéro bot Gelegenheit für regen Austausch.

Text und Bilder: Beatrix Bill

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Ein letztes Adieu und alles Gute für die neue Stelle ab 1. August
als Patroralraumleiter im Aargau am Rohrdorferberg

Ich bin dann mal weg…

Am Samstagabend, 31. Juli wurde Pfarradministrator Jarosław Płatunski in der Kirche Wikon verabschiedet. Am letzten Arbeitstag seiner elfjährigen Amtszeit in der Pfarrei Reiden-Wikon erfüllte er mit dieser Eucharistiefeier seine letzte Amtshandlung. Dem Glauben feste Wurzeln geben, das war immer sein grosses Anliegen.

«Ich bin dann mal weg, so könntest du jetzt sagen, das entspricht deiner Bescheidenheit», meinte Angelika Naydowski. Doch so einfach wollte sie den Pfarrer nicht ziehen lassen. In ihrer Dankesrede hielt die Vizepräsidentin des Kirchenrates noch einmal eine kurze Rückschau. Sie betonte das Wurzeln immer sein Thema waren. Aus guten Wurzeln kann ein starker kräftiger Baum wachsen, hartes Holz entstehen. Wurzeln, die in der Kindheit gelegt werden und im Alter tragen. «Zu sehen, was du bewirkt hast, wozu du beigetragen hast, was aus den Wurzeln entstanden ist, das möge dir dieses Wurzelbuch zeigen. Als Erinnerung und Dank an die Zeit hier in Wikon haben viele ein paar Wurzeln zusammengetragen und für dich in diesem Buch festgehalten. Nochmals vielen Dank und alles Gute für deine neue Aufgabe, jetzt lassen wir dich schweren Herzens weg.» So endete Angelika Naydowski und sprach im Namen des Kirchenrat Reiden, den Pfarrmitglieder und Freunden der Pfarrei Reiden-Wikon ein «Vergelt`s Gott» aus.

Auch die Ministranten aus Wikon und eine Delegation der Krippenspieler liessen es sich nicht nehmen, dem Pfarrer liebe Wünsche mit auf den Weg zu geben.

Im Anschluss ergriff Michaela Tschuor, Gemeindepräsidentin Wikon, das Wort. Als Vertreterin der weltlichen Gemeinde dankte sie dem Vertreter der christlichen Gemeinde für die gute Zusammenarbeit, seinen Mut und die Kraft. Er habe den Wandel der Zeit erkannt, Projekte danach ausgerichtet und sich erfolgreich für die Gemeinde eingesetzt und Verantwortung übernommen.

Organist Bruno Kaufmann beschenkte den Pfarrer mit wunderschönen Orgelklängen aus seiner alte Heimat Polen. Auch die Besucher freuten sich über diese Melodien-Reise.

Freude aus der Natur
Das sich Pfarradministrator Jarosław Płatunski sowie die Gottesdienstbesucher in und um die Kirche Wikon wohl fühlten, dafür sorgt seit Jahren Xaver Kaufmann aus Wikon. Stehts ist er bemüht, das Auge des Betrachters mit schönen Blumengestecken zu verwöhnen. Der Pfarrer bedankte sich bei Xaver Kaufmann für seinen grossen Einsatz und erzählte daraus ein paar Anekdoten. Denn bei grösseren Arbeiten wurden die beiden auch schon zusammen auf einem Baum entdeckt.

Mit grossem Applaus wurden alle Mitwirkenden verdankt und am Ausgang durfte der Pfarrer noch manch persönliches Abschiedswort entgegennehmen.

Text und Bilder: Beatrix Bill

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Patrozinium der St.-Anna-Kapelle Reidermoos
Die heilige Anna, eine Frau weckt vertrauen

Die Feierlichkeiten zu Ehren der heiligen Anna, Patronin der kleinen, schmucken Kapelle im Reidermoos, fanden am Sonntag, 25. Juli, in der Kirche Reiden statt. Das regnerische Wetter verhinderte den Gottesdienst unter freiem Himmel auf dem Schulhausplatz im Reidermoos sowie den gemeinsamen Gang zur Kapelle.

In seiner Ansprache nahm Pfarradministrator Płatuński die Zuhörer mit auf eine Zeitreise. Er schilderte aus welchen Überlieferungen das Leben der Anna bekannt wurde, wann und weshalb die Blütezeit ihrer Verehrung im deutschen Sprachraum begann und wie sich die Annenverehrung an den im Spätmittelalter geschaffenen Darstellungen am nachhaltigsten ablesen lässt. Der Pfarrer beschrieb die heilige Anna als Vertreterin des Alten Testaments und Brückenfigur zum Neuen Testament, als Wurzelgrund der Säule der Christenheit, deren Leben mit all seinen Höhen und Tiefen geschildert wird und dennoch bleibt sie die hohe und ehrwürdige Frau, die angerufen wird in vielen Nöten und tiefes Vertrauen weckt. Er endete mit den Worten: «Die Stationen ihres Frauenlebens, wie sie uns überliefert wurden, enthalten selbst für die heutigen Frauen aktuelle Wegweisungen.»

Josef Lütolf erfüllte die Kirche mit Alphornklängen. Die Frauen vom Jodelchörli «Freu di Härz», unter der Leitung von Cordelia Grünig, überzeugten mit ihrem Gesang. Der Einsatz aller Mitwirkenden wurde am Ende der Feier mit grossem Applaus verdankt.

Text und Bilder: Beatrix Bill

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Advent feiern, heisst warten können.

(Dietrich Boenhoeffer, 1906-1945)


 

 Krippe Wikon Hompage

 

Krippenanlage in der Kirche Wikon lädt zum Verweilen ein

Sonntag, 28. November 2021 bis
Donnerstag, 27. Januar 2022

Auf Knopfdruck kehrt Leben ein

In einer grossen, beweglichen Krippenanlage können Sie das Leben zu Zeiten Jesu betrachten und dazu die Geburtsgeschichte in 14 verschiedenen Sprachen hören.

Die Weihnachtsgeschichte erlebbar gemacht:
> Betriebszeiten und weitere Informationen


Diese Schutzkonzepte gelten in den
Gottesdiensten in Reiden und Wikon
Gültig ab 13. September bis auf Widerruf

  > Schutzkonzepte Gottesdienste in Reiden und Wikon

  > Schutzkonzept Gottesdienste ohne Zertifikatspflicht 


 «Wir sind für Sie da»

Öffnungszeiten Pfarramt Reiden

Montag: 08.00-11.00, 14.00-16.00
Dienstag bis Freitag: 08.00-11.00

Im Pfarreizentrum ist Maskenpflicht.


Prävention und Informationen
zum Corona-Virus

Massnahmen Pfarrei Reiden-Wikon
und schweizweit

> Informationen finden Sie hier.