Archiv 2. Halbjahr 2020

Jeder ist zur Krippe eingeladen

Am Heiligabend verbreiteten Schülerinnen und Schüler mit ihren Krippenspielen bei den Familiengottesdiensten in den Kirchen Reiden und Wikon eine weihnächtliche Stimmung. Zwei verschiedene Aufführungen mit ein und derselben Botschaft. Die Geschichte einer jahrtausendalten Beziehung zwischen Gott und den Menschen. Und der Geburt eines einzigartigen Kindes: von Jesus. Beide Feiern endeten mit dem Weihnachtslied «Stille Nacht». Instrumental, ohne Gesang, aber dennoch besinnlich und berührend.

In Wikon standen elf Akteure unter der Leitung von Angelika Naydowski und Michaela Tschuor im Einsatz. Gekonnt zeigte ihr Spiel die Weihnachtgeschichte verknüpft mit parallelen zur heutigen Zeit auf. Vieles ist ähnlich. Die Ausbeutung der Schwächeren zu gross, Macht, der Macht wegen, ohne Rücksicht auf Menschen geschieht weiter, Verfolgung und Unterdrückung gehört in vielen Ländern zur Tagesordnung. Und wieviel Solidarität erleben die Menschen? Ja, alles ist schneller, hektischer, materialistischer geworden. Aber Hoffnung gibt es immer. Und so endete die Aufführung mit den Worten: «In ärmlicher Gestalt verborgen findet sich ein grosser Schatz. Das Wunder müssen wir begreifen: Gottes Macht fängt an, mit einem kleinen Kind.» Die musikalische Mitgestaltung übernahmen Daniela Erni an der Orgel und Lisa Tschuor an der Harfe mit Bravour.

In Reiden machten zwölf Darsteller unter der Leitung von Christine Kaufmann und Johannes Pickhardt den Besuchern ein tolles Geschenk. Was passiert, wenn ein Pfarrer das Krippenspiel vergisst und seine Mitarbeiterin entsetzt sagt: «Weihnachten ohne Krippenspiel – das geht doch nicht!», wurde raffiniert in Szene gesetzt. Sie vermittelten wie Spontanität, gemeinsames überlegen, was wird gebraucht und die Bitte zur Mithilfe, eine peinliche, schon fast verloren geglaubte Situation, zum Guten wenden kann. In diesem Fall zu einem Krippenspiel. Johannes Pickhardt betonte abschliessend: «So wie die Hirten und Könige für die gesamte Welt stehen – für Arm und Reich, alle Rassen und Länder, Alt und Jung – so sind wir alle zur Krippe eingeladen. Gott macht keinen Unterschied. Zu Weihnachten hat er uns seinen Sohn geschenkt!» Bruno Kaufmann erfreute die Anwesenden mit weihnachtlichen Orgelklängen.

Pfarradministrator Płatuński stand beiden Gottesdiensten vor. In seiner Ansprache schilderte er die Bedeutung von Ochse und Esel und dass diese in keiner Weihnachtskrippe fehlen dürfen. Denn den beiden bescheinigt der Prophet Jesaja ganz zu Beginn seines Buches: «Der Ochse kennt seinen Besitzer und der Esel die Krippe seines Herrn» (Jes 1,3). «Im Unterschied zu uns Menschen erkennen sie die Kraft der Schöpfung, ohne sie auszunützen», sagte Jarosław Płatuński und meinte: «Lasst uns nicht vergessen, wer unser Schöpfer ist, wer der Herr und die Quelle des Lebens.»

In beiden Kirchen strömte den Mitwirkenden vor und hinter den Kulissen ein herzlicher Applaus entgegen.

Text und Bilder: Beatrix Bill
 
Familiengottesdienst in Wikon:
 
201224kswi01
201224kswi02
201224kswi03
201224kswi04
201224kswi05
201224kswi06
201224kswi07
201224kswi08
201224kswi09
201224kswi10
201224kswi11
201224kswi12
201224kswi13
201224kswi14
201224kswi15
201224kswi16
201224kswi17
201224kswi18
201224kswi19
201224kswi20
201224kswi30
201224kswi31
201224kswi32
201224kswi33
201224kswi34
201224kswi35
201224kswi36
201224kswi37
201224kswi38
201224kswi39
201224kswi40
201224kswi41
201224kswi42
201224kswi43
201224kswi44
201224kswi45
201224kswi46
201224kswi47
201224kswi48
201224kswi49
201224kswi51
201224kswi52
201224kswi53
201224kswi54
201224kswi55
201224kswi56
201224kswi57
201224kswi58
201224kswi59
201224kswi60
201224kswi61
201224kswi62
201224kswi63
201224kswi64
201224kswi65
201224kswi66
201224kswi67
 
Familiengottesdienst in Reiden:
 
20124ksre01
20124ksre02
20124ksre03
20124ksre04
20124ksre05
20124ksre06
20124ksre07
20124ksre08
20124ksre09
20124ksre10
20124ksre11
20124ksre12
20124ksre13
20124ksre14
20124ksre15
20124ksre16
20124ksre17
20124ksre18
20124ksre19
20124ksre20
20124ksre21
20124ksre22
20124ksre23
20124ksre24
20124ksre25
20124ksre26
20124ksre27
20124ksre28
20124ksre29
20124ksre30
20124ksre31
20124ksre32
20124ksre33
20124ksre34
20124ksre35
20124ksre36
20124ksre37
20124ksre38
20124ksre39
20124ksre40
20124ksre41
20124ksre42
20124ksre43
20124ksre44
20124ksre45
20124ksre46
20124ksre47
20124ksre48
20124ksre49
20124ksre50
20124ksre51
20124ksre52
20124ksre53
20124ksre54
20124ksre55
20124ksre56
20124ksre57
20124ksre58
20124ksre59
20124ksre60

Samichlaus zu Besuch im Gottesdienst in Wikon

Am 5. Dezember begrüsste Pfarradministrator Jarosław Płatuński zur Freude aller Anwesenden den heiligen Nikolaus, Bischof von Myra, im Abendgottesdienst in der Kirche Wikon. Der Samichlaus, wie er in der Schweiz genannt wird, musste in diesem Jahr auf seine Helfer verzichten. Auch lobende Worte inmitten einer Kinderschar blieben im verwehrt.

Ohne den sonst prallgefüllten Chlaussack, aber mit seinem geheimnisvollen Buch in Händen, stellte sich der Samichlaus an den Ambo. Mit der Geschichte von der kleinen Anna, die beschloss als Samichlaus verkleidet durch den Ort zu ziehen und dabei dem richtigen Samichlaus begegnete, brachte er die Zuhörer zum Schmunzeln. Unter Applaus verliess er den Gottesdienst, um unter erschwerten Bedingungen einige Hausbesuche zu machen.

Jarosław Płatuński nahm eine Aussage aus den Geschichten der Chassidim auf. «Gott wohnt, wo man ihn einlässt.» Warum es nicht ausreicht zu glauben, dass die Welt doch voll von Gottes Herrlichkeit ist, dazu äusserte er seine Sichtweise. «Der Advent könnte wieder einmal ein Weg sein, das neu zu begreifen, denn Gott ist uns nur heilend nahe, wenn wir ihm Einlass gewähren», gab der Pfarradministrator zu bedenken.

Am Ende der Feier wurden Gross und Klein mit einem fein säuberlich verpacktem Säckli Süssigkeiten überrascht. Selbstbedienung aus dem Korb beim Ausgang. Mit herzlichen Grüssen vom Samichlaus.

Text und Bilder: Beatrix Bill
 
20120501
20120502
20120503
20120505
20120506
20120507
20120508
20120509
20120510
20120511
20120512
20120513
20120514
20120515
20120516
20120517
20120518
20120519
20120520
20120521
20120522
20120523
20120524
20120525
20120526
20120527
20120528
20120529
20120530
20120531
20120532
20120533
20120534
20120535
20120536
20120537
20120538

Samichlaus zu Besuch in der Spielgruppe Wikon
 
Am 3. Dezember betrat der Samichlaus die Kirche Wikon. Mit im Gepäck hatte er gut verpackte Leckereien.

Mit seinem Besuch überraschte er die Kinder der Spielgruppe Wikon. Gemeinsam mit ihrer Leiterin Isabelle Niggli begrüssten sie den bärtigen Gast im roten Gewand, mit Bischofshut und -stab.
Gespannst lauschten sie seiner Geschichte. Als der Samichlaus mit ihnen vor die Krippe in der Kirche trat, den magischen Knopf drückte und sich die Anlage in Bewegung setzte, staunten die Kinder. So viel gab es zu sehen und zu hören. Zum Schluss posierten alle für ein Gruppenbild mit dem Samichlaus.
 
Bilder: Angelika Naydowski
 
20120301
20120302
20120303
20120304
20120305
20120306
20120307
20120308
20120309

In der Kirche ganz vorne dabei
Zwei Ministranten neu aufgenommen

Bei der Ministrantenaufnahme im Gottesdienst vom Sonntag, 29. November sind zwei Minis aufgenommen worden. Das Thema des Gottesdienstes stand ganz im Zeichen des 1. Advents.

Der Wurzelstock, der in der Reider Kirche anstelle eines Adventskranzes die vier Kerzen trägt, ist nicht einfach eine schöne Deko für die Adventszeit. Nein, er erinnert an Jesaja, der mit dem Symbol der Wurzel, die Ankunft eines Messias, also Jesus, angekündigt hatte. So nahmen auch die Ministranten das Symbol der Wurzel auf und gingen auf ihre Wurzeln ein. Religionspädagoge Johannes Pickhardt erzählte von den Anfängen des Ministrierens, die Zeit der «Privatmessen», in der es wenigstens eine Person brauchte, um die Antworten für die Wechselgebete des Priesters zu geben. Oder die Zeit, in der sozusagen die ersten Ministrantengewänder hinzukamen, so wie die Pagen an den Höfen der Könige, bis hin zur heutigen Zeit. Auch das Leben des heiligen Tarcisius - Patron der Ministranten - kam zur Sprache. Der noch sehr junge Tarcisius wurde von den eigenen Kameraden getötet. Sie hatten herausgefunden, dass er selbst Christ ist, als er die Christen im Gefängnis besuchen wollte.

Ursprünglich geplant war, im Rahmen des 750-Jahr-Jubiläums der Pfarrei, dass alle «Minis» von Reiden und Wikon im Gottesdienst mitwirkten sollten. Sei es durch Mitministrieren oder auf irgendeine musikalische Art und Weise. Aus bekannten Gründen, entschied man sich für eine sehr abgespeckte Version. An dieser Stelle sei Christina Wyss und ihren Kindern (ebenfalls Minis) gedankt, die den Gottesdienst zusammen mit dem Organisten Bruno Kaufmann musikalisch umrahmten.

Die Verabschiedungen und Ernennungen zur Oberministrantin / zum Oberministrant werden zu einem späteren Zeitpunkt gemacht.

Text und Bild: Johannes Pickhardt

20112901
20112902
20112903
20112904
20112905
20112906
20112907
20112908
20112909
20112910
20112911
20112912

20 0112 KKG Logo 750 Jahre PANTONE

Wort und Musik zu Ehren Gottes mit Bischof Felix Gmür und der Königin der Instrumente
Die Welt, in der wir leben ist nicht perfekt

Am Sonntag, 22. November, dem Christkönigssonntag, war Bischof Felix Gmür im Rahmen des Jubiläumsjahres 750 Jahre Pfarrei Reiden als Hauptzelebrant im Gottesdienst in Reiden. Die Verbundenheit mit allen, die auf Grund der pandemischen Einschränkungen am feierlichen Akt nicht teilnehmen konnten, war spürbar.

Unter den Augen der fünfzig zugelassenen Besucher zogen Bischof Gmür und Pfarradministrator Płatuński, begleiten von den Ministranten und Lektoren, in die Kirche ein. Die Organisten Bruno Kaufmann an der Hauptorgel und Walter Ziörjen an der Chororgel führten die Gemeinde mit Orgelklängen aus ihrem Alltag in die gemeinsame Feier hinein.

Im Glauben verwurzelt

Pfarradministrator Jarosław Płatuński begrüsste den Bischof im Namen der Pfarrei Reiden-Wikon. Einer Pfarrei, die seit 750 Jahren nicht nur für sich selbst, sondern für die Gesellschaft einen wichtigen und grossen immateriellen und materiellen Beitrag leistet. Dadurch haben sich verbindende Werte wie die Liebe zu Menschen und Natur, Wahrheitssuche, Gemeinschaftssinn, Demut, Respekt und Glaubensfreiheit im gemeinsamen Zusammenleben etabliert. «Zum jetzigen Zeitpunkt sind wir eine engagierte, soziale Kirche, die auf alle Menschen zugeht. Sich um die Nöte aller kümmert, ohne anbiedernd oder aufdringlich zu sein. Offen und berührbar für Freud und Leid in der Welt», sagte er.

Im Glauben verwurzelt. Was heisst das? Mit dieser Frage leitete Bischof Gmür seine Predigt ein. Spuren zog er aus der Lesung aus dem Buch Ezechiel (Ez 34,11–12.15–17), dem Evangelium von Matthäus (Mt 25,31–46) sowie der Bedeutung Christkönig. Die Welt sei keine perfekte Welt, das war schon immer so. Zwischen den Menschen sei nicht alles im Lot. Gott sandte seinen Sohn Jesu in diese eben nicht perfekte Welt, damit wir gut leben können. Interessant sei dabei, dass uns Jesu keine bestimmten Gebete oder regelmässige Kirchenbesuche vorschreibe, sondern jeden einzelnen anspreche, auf seine Mitmenschen zu achten. Besonders auf jene, denen es nicht so gut gehe. Gerade diese Pandemie zeige auf wie verletzlich die Welt und wir Menschen sind. «Viele Menschen sind allein. Wenn wir für diese Menschen etwas tun, für sie beten, sie besuchen, ihnen ein Zeichen der Wertschätzung, der Nähe, der Freude geben, dann tun wir das gleichzeitig auch für Gott», ermunterte Felix Gmür die Zuhörer. Weiter betonte der Bischof, dass in der Gemeinschaft der Pfarrei Schwierigkeiten und Herausforderungen einfacher zu meistern und geteilte Freuden grösser sind. Er sagte: «Wir dürfen und sollen uns heute gemeinsam Freuen, an der Feier, den Ministranten und Organisten. Ich finde es schön, wenn wir an alle denken, die heute leider draussen bleiben mussten. Wir können ihnen erzählen und unsere Freude weitergeben. Dann sind wir auf der richtigen Spur. Auf der Spur die im ewigen Leben endet. Das Leben das Gültig und gut ist für alle.»

Organisten setzten Akzente

Kirchenmusik ist keine gefällige Umrahmung des Gottesdienstes, sondern theologisch ein dem Wort ebenbürtiges zentrales Element. Die Organisten begleiteten die Gesänge und bestachen mit hervorragend gespielten Introduktionen und Improvisationen. Die Orgelklänge schufen einen spirituellen Raum, eine Art Predigt mit Tasten und Pedalen. Beim Orgelauszug wurde die Gemeinde wieder in den Alltag hinausgeführt.

Geplant war, dass der Stadtchor Zofingen unter der Leitung von Hiram Santos aus der «Missa Sancti Hieronymi» von Johann Michael Hayden gesungen hätte. Der Chor musste den Auftritt absagen. Die Pfarrei Reiden-Wikon wünscht dem Stadtchor Zofingen und den beiden Organisten in Reiden, ihre gelebte Freude an Musik und Gesang nie zu verlieren.

Text und Bilder: Beatrix Bill

20112201
20112202
20112203
20112204
20112205
20112206
20112207
20112208
20112209
20112210
20112211
20112212
20112213
20112214
20112215
20112216
20112217
20112218
20112219
20112220
20112221
20112222
20112223
20112224
20112225
20112226
20112227
20112228
20112229
20112230
20112231
20112232
20112233
20112234
20112235
20112236
20112237
20112238
20112239
20112240
20112241
20112242
20112243
20112244
20112245
20112246
20112247
20112248
20112249
20112250
20112251
20112252
20112253
20112254
20112255
20112256
20112257
20112258
20112259
20112260
20112261
20112262
20112263
20112264
20112265
20112266
20112267
20112268
20112269
20112270
20112271
20112272
20112273
20112274
20112275
20112276
20112277
20112278
20112279
20112280
20112281
20112282
20112283
20112284
20112285
20112286
20112287
20112288
20112289
20112290
20112291
20112292
20112293
20112294
20112295
20112296
20112297

 

Lesen Sie vom Gottesdienst mit Bischof Felix Gmür auch den Bericht
von Adelheid Aregger, Willisauer Bote, Nr. 93, Dienstag, 24. November 2020

> Grosse Feier in kleinem Rahmen


Tag der Völker
Willkommene Bereicherung

Am Sonntag, 18. Oktober, feierte die Pfarrei Reiden-Wikon in der Kirche Reiden den Weltmissionssonntag gemeinsam mit der vietnamesischen Mission. Pater Joseph Pham Minh Van und Pfarradministrator Jarosław Płatuński standen dem zweisprachigen Gottesdienst vor. Aufgrund der aktuellen Pandemielage wurden der Auftritt des vietnamesischen Chors sowie die Agape Feier im Anschluss abgesagt.

Dennoch genossen die Gottesdienstbesucher aus der Pfarrei den fernöstlichen Einfluss. Sie lauschten den wohlklingenden Worten und kurzen Wechselgesängen der Gäste. Vietnamesisch ist eine tonale und monosyllabische Sprache, deren kleinste Sinneinheit aus nur einer Silbe besteht.

Dem Menschen dienen
Pfarradministrator Jarosław Płatuński hinterfragte in seiner Predigt den Satz: «Gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört, und Gott, was Gott gehört!» Geld, Finanzen, Strukturen und Institutionen liessen sich leicht auseinanderhalten, aber lebendige Menschen mit ihren Glaubensüberzeugungen könne man nicht einfach verteilen. Er appellierte: «Gott zu geben was Gott gehört, heisst nicht, sich auf eine geistliche Insel zurückzuziehen, um dem im Verborgenen wohnenden Gott seine Opfer und Gebete zu weihen. Gott zu dienen heisst, dem Menschen zu dienen. Jedem der es notwendig hat.» In diesem Sinne wünschte er den Besuchern einen schönen Weltmissionssonntag.

Text und Bilder: Beatrix Bill

20101801
20101802
20101803
20101804
20101805
20101806
20101807
20101808
20101809
20101810
20101811
20101812
20101813
20101814
20101815
20101816
20101817
20101818
20101819
20101820
20101821
20101822
20101823
20101824
20101825
20101826
20101827
20101828
20101829
20101830
20101831

Pfadi Reiden - KUBB-Turnier in der Johanniter Halle Reiden
Viel Spass, strategisches Denken und Treffsicherheit

Am 17. Oktober startete das von der Pfadi Reiden organisierte KUBB-Turnier in der Johanniter Halle. Sechs Gruppen à vier bis fünf Personen nahmen teil. Während zwei Stunden wurden insgesamt sieben Runden gespielt. Natürlich wurden nach jedem Spiel fleissig Hände desinfiziert und Mundschutz getragen. Für die Erstplatzierten gab es einen Sack Chrömli als Preis.

Text: Katrin Nietlispach, 2. Stufen Leiterin Pfadi
Bilder: Katrin Nietlispach, Johannes Pickhardt

2010170101
2010170102
2010170103
2010170104
2010170105
2010170106
2010170107
2010170108
2010170109
2010170110

Erstkommunionausflug 2020
Herzlich Willkommen im Kloster St. Urban

Als die Erstkommunikanten aus Richenthal, Langnau, Reiden und Wikon ins Postauto stiegen, wussten sie noch nicht, wohin die Reise führte. Die Fahrt ging Richtung St. Urban, in die Klosterkirche. Herr Beat Röösli erwartete die Gruppe beim Haupteingang zu einer Führung. Unter der grossen Linde vor der Klosterkirche erzählte er Spanendes aus der Geschichte des Klosters Es folgte der Besuch in der barocken Klosterkirche aus dem 17. Jahrhundert. Die Kinder konnten mit vielen kleinen Fotos auf einem Laufblatt auf Entdeckungsreise gehen. Die passenden Ausschnitte mussten in der Kirche gefunden werden. Das Klostermotto «staunen – erleben – geniessen» wurde ganz ausgekostet. Für viel Bewunderung sorgte der Besuch in der stimmungsvollen und imposanten Bibliothek. Das älteste, grosse Buch war sehr beeindruckend, ebenso die geschnitzten Eichensäulen mit den vier Jahreszeiten, Erdteilen und Elementen. Weiter durften ein Konzertsaal und die stilgerechten Treppenhäuser bestaunt werden. Nachdem der Rundgang durch das Kloster beendet war, genossen alle die warmen Sonnenstrahlen und das feine Zvieri. Mit dieser Abschlussreise endete das Erstkommunionfest 2019/20. Für die Unterstützung bekamen die Begleiterinnen Vreni Vogel und Manuela Calippe ein herzliches Dankeschön.

Die Katechetinnen Helene Bühler-Erni und Christine Kaufmann

Bilder: zvg

20101401
20101402
20101403
20101404
20101405
20101406
20101407
20101408
20101409
20101410
20101411
20101412
20101413
20101414
20101415
20101416
20101417
20101418
20101419
20101420

Bruder-Klaus-Fest in Wikon
Mit Leib und Seele im Beruf

Beim Bruder-Klaus-Fest am 26. September in Wikon standen zwei Männer im Mittelpunkt. Kirchenpatron Niklaus von Flüe (1417–1487) und Pfarradministrator Jarosław Płatuński, der sein 10-Jahr-Jubiläum in der Pfarrei Reiden-Wikon feierte. Beide Gottessuchende, damals wie heute bemüht, ihr positives Gottesbild alltagstauglich weiterzuvermitteln.

«Von Bruder Klaus hören wir jedes Jahr. Aber was macht unser Pfarrer so?» Dies wollten acht Jugendliche aus Wikon wissen. Gemeinsam mit Katechetin Christine Kaufmann und Kirchenrätin Angelika Naydowski führten sie ein Sprechspiel auf. Sechs von ihnen stellten den beiden ihre Fragen. Zwei schlüpften in die Rolle der Sekretärin und des Pfarrers und lieferten die kompetenten Antworten selbst. Auf erfrischende Art bekamen die Gottesdienstbesucher Einblick in die vielfältigen, spannenden Aufgaben des Pfarradministrators. Sie sind geprägt durch die Bedürfnisse unterschiedlichster Menschen. Jeder Morgen beginne mit einem Gebet, sonst aber gleiche kaum ein Tag dem andern. Und hinter manch so leicht geäussertem Wort stecke viel Vorarbeit.

Treue und Verbundenheit

Im Namen des Kirchenrates verdankte Angelika Naydowski dem Jubilar seine seelsorgerische Tätigkeit, wie auch das Engagement in der Pfarrei und Gemeinde für die ihm anvertrauten Menschen. «Bei der Priesterweihe sind wir mit dem Führerschein im Dienstleistungsbetrieb Jesu Christi ausgestattet worden», so laute das Zitat eines tschechischen Priesters. «Du hast in den zehn Jahren vielen, an den Haltestellen des Lebens, die Tür zum Einsteigen geöffnet», betonte die Kirchenrätin und lobte auch seine Gastfreundschaft, die eingeführten gemeinschaftsbildenden Anlässe, Vortrags- und Weiterbildungsabende. Der Kirchenrat schätze seine lösungsorientiere Art. Er sei ein Mensch, dem Ideen nie ausgehen und der Herausforderungen als Chance sieht. «Du setzt viel in Bewegung und bist viel in Bewegung», sagte sie und verriet, dass er über die Jahre beim Fussballspielen, Kärchern, Entwurzeln von Sträuchern, Biken, Laufen oder Stutzen von Bäumen gesehen wurde. Die Rednerin endete mit der Übergabe eines Präsents.

Weitere Dankesworte kamen von Gemeindepräsidentin Michaela Tschuor im Namen der Gemeinde Wikon. Sie brachten den guten Kontakt, die geschätzte Zusammenarbeit sowie die positiven Auswirkungen auf ein lebendiges Dorfleben zum Ausdruck.

Die Mitfeiernden belohnten Pfarradministrator Płatuński und alle Akteure mit grossem Applaus. Anklang fand auch eine kleine Auswahl an Bildern aus den letzten zehn Jahren der Pfarrei Reiden-Wikon. Diese sind während zehn Tagen in der Kirche Wikon zu bestaunen.  

Text und Bilder: Beatrix Bill

20092601
20092602
20092603
20092604
20092605
20092606
20092607
20092608
20092609
20092610
20092611
20092612
20092613
20092614
20092615
20092616
20092617
20092618
20092619
20092620
20092621
20092622
20092623
20092624
20092625
20092626
20092627
20092628
20092629
20092630
20092631
20092632
20092633
20092634
20092635
20092636
20092637
20092638
20092639
20092640
20092641
20092642
20092643
20092644
20092645
20092646
20092647
20092648
20092649
20092650
20092651
20092652
20092653
20092654
20092655
20092656

Wikon: Mit Ausdauer und Freude unterwegs zum grossen Tag

Eine farbenfrohe Erstkommunion zum Thema «Regenbogen – Zeichen der Verbundenheit mit Gott»

Am Samstag, 19. September feierten sechs Mädchen und drei Knaben aus Wikon unter dem Motto «Regenbogen–Zeichen der Verbundenheit mit Gott» ihre erste heilige Kommunion, den Weissen Sonntag. Mit Begeisterung trugen sie ihre Texte und Lieder vor und hörten gut zu, als ihre Katechetin Christine Kaufmann zusammen mit Angelika Naydowski die Geschichte vom Farbenstreit erzählten. Das Sakrament der Erstkommunion spendete ihnen Pfarradministrator Jarosław Płatuński. Der zur Einleitung der Fürbitten gewählte Satz: «Guter Gott, wie ein Regenbogen, der sich über uns spannt, so bist du über uns: unfassbar und doch zum Greifen nah.», wurde im kleinen familiären Rahmen gefeierten Festgottesdienst immer wieder verdeutlicht. Dazu trug auch die Dekorationsgruppe bei. Sie schmückten die Kirche in Wikon mit bunten Regebogen, Sonnen und Regentropfen.

Erstkommunikanten Wikon:
Folgende Erstkommunikanten durften die Eucharistie in diesem Jahr empfangen:

Berger Robert, Buck Laura, Casamassa Chiara, Delgado Tiffany, Frischknecht Emilia, Nokaj Leon, Palokaj Gabriela, Schulz Laura, Tschuor Luis

Text: Christine Kaufmann
Bilder: Barbara Fähndrich

Bilder vom Gottesdienst

200919ekwi01
200919ekwi02
200919ekwi03
200919ekwi04
200919ekwi05
200919ekwi06
200919ekwi07
200919ekwi08
200919ekwi09
200919ekwi10
200919ekwi11
200919ekwi12
200919ekwi13
200919ekwi14
200919ekwi15
200919ekwi16
200919ekwi17
200919ekwi18
200919ekwi19
200919ekwi20
200919ekwi21
200919ekwi22
200919ekwi23
200919ekwi24
200919ekwi25
200919ekwi26
200919ekwi27
200919ekwi28
200919ekwi29
200919ekwi30
200919ekwi31
200919ekwi32
200919ekwi33
200919ekwi34
200919ekwi35
200919ekwi36
200919ekwi37
200919ekwi38
200919ekwi39
200919ekwi40
200919ekwi41
200919ekwi42
200919ekwi43
200919ekwi44
200919ekwi45
200919ekwi46
200919ekwi47
200919ekwi48
200919ekwi49
200919ekwi50

 

Bilder Andenken und  Dekorationen

200919ekwideko02
200919ekwideko03
200919ekwideko04
200919ekwideko05
200919ekwideko07
200919ekwideko08
200919ekwideko09
200919ekwideko10
200919ekwideko11
200919ekwideko12
200919ekwideko13
200919ekwideko6

Geistige Stärkung am Erntedankfest

Am Samstag, 19. September wurde in Wikon am Eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettag das Erntedankfest gefeiert. Auf die traditionellen Gepflogenheiten mit Tanz, Jodelgesang und «Teilete» musste verzichtet werden. Musiziert und geteilt wurde dennoch.

Im Duett sorgten nun Orgel und Alphorn, gespielt von Bruno Kaufmann und Anton von Gunten, für die musikalische Gestaltung. Anstelle der körperlichen Stärkung mit Erntegaben aus der Natur am Ende des Gottesdienstes bekamen die Besucher die doppelte Portion an geistiger Stärkung während der Feier. Zuerst brachte Pfarradministrator Jarosław Płatuński den Besuchern das Gleichnis der Arbeiter im Weinberg näher. Im Anschluss verlass er die Botschaft von Bischof Felix Gmür zum oben genannten Feiertag, der sich in diesem Jahr zum 172zigsten Mail wiederholte.

Nebst dem Schlusssegen spendete Pfarradministrator Płatuński zum letzten Mal den Wettersegen. Mit der Festlegung von Ende April bis Mitte September fällt der Wettersegen in den Zeitraum, der für den Anbau von Gemüse und Pflanzen von besonderer Bedeutung ist. Er weist auf die Schöpfung hin und ruft zu einem bewussten Umgang mit ihr auf.

Text und Bilder: Beatrix Bill

200919edwi01
200919edwi02
200919edwi03
200919edwi04
200919edwi05
200919edwi06
200919edwi08
200919edwi09
200919edwi10
200919edwi11
200919edwi12
200919edwi13
200919edwi14
200919edwi16
200919edwi17
200919edwi18
200919edwi19
200919edwi20
200919edwi21
200919edwi22
200919edwi23
200919edwi25
200919edwi26
200919edwi27
200919edwi28
200919edwi29
200919edwi30
200919edwi31

25 Kinder empfingen in der Kirche Reiden die erste heilige Kommunion
Im Zeichen des Regenbogens

«Regenbogen buntes Licht, deine Farben sind das Leben. Gott verlässt die Erde nicht, hat sein Zeichen uns gegeben». Schwungvoll und lebendig sangen die 7 Mädchen und 18 Jungen, die am 30. August zum ersten Mal die heilige Kommunion, den Leib Christi empfingen, ihr Themenlied.

Mit viel Eifer und grosser Vorfreude hatten sich die Kinder auf dieses wichtige Ereignis in den letzten Wochen und Monaten vorbereitet. So gestalteten sie aktiv ihren Festgottesdienst  mit, der ganz unter dem Zeichen des Regenbogens «dem Zeichen der Verbundenheit mit Gott» stand.

Beziehung zu Jesu pflegen

Gemeinsam mit Pfarrer Jarosław Płatuński, den Katechetinnen Helene Bühler und Christine Kaufmann sowie den Ministranten zogen die Kommunionkinder in ihren weissen Gewändern und mit ihren selbst bemalten Regenbogen in die festlich geschmückte Kirche. Ein riesiger, wunderschöner Regenbogen zierte den Altarraum in seinen vollen Farben.
Nachdem einige Erstkommunikanten ihre Gäste gleich selbst begrüssten und ihre Texte zur Besinnung laut und deutlich lasen, kam es zur Geschichte mit dem Farbenstreit. Helene Bühler und Christine Kaufmann erzählten von den Regenbogenfarben, die jede für sich die Wichtigste sein wollte.
Katechetin Helene Bühler forderte die Kinder und deren Eltern dazu auf, die Gemeinschaft zu Jesus nun weiter zu leben. «Heute ist nicht das Ende eines Weges, sondern der Anfang», sagte sie. Nun komme es darauf an, die Verbindung im Zeichen des Regenbogens, den Jesus zu uns geschlagen hat, zu nutzen, die Beziehung zu ihm zu pflegen und dafür etwas Zeit zu investieren.

Die Hostie empfangen

So rückte der Höhepunkt der Feier für die Erstkommunikanten näher. Jedes Kind wurde vor den Altar eingeladen, die Hostie erstmals zu empfangen. Es war für jedes Kind ein einzigartiger Moment, in dem sich Jesus zum ersten Mal im Zeichen von Brot und Wein zeigte.
Nach den fröhlich vorgetragenen Liedern der Erstkommunikanten wurden ihre Specksteinkreuze und die selber gestalteten Bilder der Familienkette gesegnet. Die kreativ gestalteten Kreuze sind ein spezielles Andenken an ihr grosses Fest.
Zu den festlichen Orgelklängen, gespielt von Organisten Bruno Kaufmann, fand zum Abschluss der feierliche Auszug aus der Kirche statt.

Erstkommunikanten Reiden
Folgende Erstkommunikanten durften das zweite Sakrament, die Eucharistie, in diesem Jahr empfangen:

Aguiar Pinto Beatriz, Broch Sarina, Caputi Enzo, Castro Tomas, Felder Dennis, Felder Raissa, Graf Ennio, Gut Giulien, Häfliger Anja, Halilaj Melvin, Kneubühler Raphael, Lehmann Manuel, Marku David, Meier Amanda, Mettan Dominic, Müller Janis, Oliveri Gioia, Pfäffli Luca, Ruckstuhl Pascal, Stadelmann Luisa, Streun Nevio, Töngi Elia, Vogel Silas, Wey Fabio, Wüest Finn

Text: Helene Bühler-Erni
Bilder: Viktoria Meier

20083001
20083002
20083003
20083004
20083005
20083006
20083007
20083008
20083009
20083010
20083011
20083012
20083013
20083014
20083015
20083016
20083017
20083018
20083019
20083020
20083021
20083022
20083023
20083024
20083025
20083026
20083027
20083028
20083029
20083030
20083031
20083032
20083033
20083034
20083035
20083036
20083038
20083039
20083040
20083041
20083042
20083043
20083045
20083046
20083047
20083048
20083049
20083050
20083051
20083052
20083053
20083054
20083055
20083056
20083057
20083058
20083059

Oekumenischer Schulanfangsgottesdienst in Wikon vom 17.08.2020

Das Thema «Neue Wege gehen» eignete sich gut, um Parallelen zum Schulanfang der Schüler und Schülerinnen aus Wikon zu ziehen.

In der Kirche zeigten Fussspuren den Weg zur Mitte. Bei den Schüler-/innen gibt es auch verschiedene Wege, die in die Schule führen. Ziemlich sicher bilden diese Schüler einen bunten Haufen, so bunt wie die Fussspuren, sie alle bringen Erfahrungen, Erwartungen und Ängste mit. Vor allem trifft auf sie eines zu, dass sie ab heute einen gemeinsamen Weg gehen werden.

Wir wünschen allen ein gesegnetes neues Schuljahr 2020/2021.

Text: Christine Kaufmann
Bilder: Christine Kaufmann, Jaroslaw Platunski

fuss1
fuss2
fuss3
fuss4
fuss5


Mariä Himmelfahrt mit Kräutersegnung

Der Gottesdienst zum Fest Mariä Aufnahme in den Himmel fand in der Pfarrei Reiden-Wikon unter freiem Himmel bei der Wendelinskapelle auf dem Reider Lätten statt. Körbe voller Heilkräuter und mitgebrachte Kräutersträusse standen zur Segnung bereit. Alphornklänge und Jodelgesang bereicherten die Feierlichkeiten.

Pfarradministrator Płatuński begrüsste die zahlreich erschienenen Besucher, um mit ihnen einen der ältesten katholischen Festtage zu zelebrieren. Mit den Botschaften Mariens ermutigte er die Zuhörer, wie sie, offen für Gottes Wort zu sein.

Auch der alte und schöne Brauch der Kräutersegnung fand seinen Platz. Jarosław Płatuński sagte: «Diese Pflanzen und Blumen erinnern mich daran. Für Gott ist kein Geschöpf zu klein, zu unbedeutend. Jeder von uns ist eine Heilpflanze, die auf andere eine sehr wichtige Wirkung hat. Jeder von uns hat die Kraft in sich, die den anderen heilen kann. Jeder ist wichtig und hat einen Platz, eine Aufgabe in seiner Schöpfung.»

Josef Lütolf am Alphorn und das Jodelchörli «Freu di Härz» gestalteten den musikalischen Rahmen. Alphornklang und Gesang fügten sich wunderbar in die malerische Landschaft ein. Alle Mitwirkenden ernteten Applaus. Die gesegneten Kräuter durften nach Hause genommen werden. Begleitet mit den besten Wünschen für Gesundheit und Heil sowie dem Segen Gottes über alles Lebendige.

Text und Bilder: Beatrix Bill

20081501
20081502
20081503
20081504
20081505
20081506
20081507
20081508
20081509
20081510
20081511
20081512
20081513
20081514
20081515
20081516
20081517
20081518
20081519
20081520
20081521
20081522
20081523
20081524
20081525
20081526
20081527
20081528
20081529
20081530
20081531
20081532
20081533
20081534
20081535
20081536
20081537
20081538
20081539
20081541
20081542
20081543
20081544
20081545
20081546
20081547
20081548
20081549
20081550


Die Kirche mittendrin im Leben

Das Glockengeläut vom Kirchturm der katholischen Kirche Reiden kündigte am Samstagmorgen den Gottesdienst zum Nationalfeiertag an. Mit dem elften Glockenschlag der Turmuhr starteten die Feierlichkeiten zum Geburtstag der Schweiz. Für Jarosław Płatuński ein spezieller Moment, denn am 1. August 2010 trat er seinen Dienst als Pfarradministrator der Pfarrei Reiden-Wikon an.

Nationalfeiertage bieten unzählige Aspekte um ein Land und dessen Aufbau, die Menschen und deren Traditionen, Möglichkeiten und Visionen zu beleuchten. Pfarradministrator Płatuński gab seiner Sichtweise im Gebet, Fürbitten, Lobliedern und seiner Ansprache ein Gesicht.

Ist die Kirche auch politisch?
Diese Frage war Thema seiner Ansprache. Weshalb er sie gleich zu Beginn mit den Sätzen: «Selbstverständlich ist die Kirche politisch. Und zwar an vorderster Front.» beantwortete, erörterte er mit verschiedenen Argumenten. Die Kirche sei keine Parallelgemeinschaft. «Gerade weil die Kirche in allen Kulturen, Bevölkerungsschichten, Arbeitsbereichen, Parteien und Generationen vertreten ist, hat sie eine besondere, integrative Kraft.» betonte der Pfarradministrator und meinte: «Sie kann Menschen mit unterschiedlichen Ansichten an den gleichen Tisch einladen, um miteinander respektvoll um faire Lösungen zu ringen.»

Der Schweizerpsalm durfte bei den Kirchenliedern nicht fehlen. Organist Bruno Kaufmann unterstützte den Gemeindegesang an der Orgel. Zum Abschluss trumpfte er mit lüpfig, schweizerischer Ländlermusik auf, bei der vielleicht dem einen oder anderem Besucher das Bein zum Tänzli zuckte.

Die Feier zum 10-jährigen Jubiläum von Pfarradministrator Jarosław Płatuński findet am Bruder-Klaus-Fest, Samstag, 26. September 2020 um 17.00 in der Kirche Wikon statt.

Text und Bilder: Beatrix Bill

20080101
20080102
20080103
20080104
20080105
20080106
20080107
20080108
20080109
20080110
20080111
20080112
20080113
20080114
20080115
20080116
20080117
20080118
20080119
20080120
20080121
20080122
20080123
20080124
20080125
20080126
20080127

Wenn uns Heilige im Alltag begegnen

Die Feierlichkeiten zu Ehren der heiligen Anna, Patronin der kleinen, schmucken Kapelle im Reidermoos, fanden am Sonntag, 26. Juli, traditionsgemäss auf dem Schulhausplatz statt. Auf den gemeinsamen Gang vom Schulhaus zur Kapelle am Ende des Gottesdienstes wurde in diesem Jahr wegen der vorherrschenden Pandemie verzichtet.

Aushilfe Pfarrer Urs Zimmermann griff in seiner Ansprache nicht nur die Geschichte der heiligen Anna auf. Er berichtete auch davon, wie ihm Heilige im täglichen Leben begegnen. Veranschaulicht über die Kurzfassungen ihrer Lebensbiografien. Drei Menschen, geprägt vom Schicksal, ausgezeichnet mit grossartigen Stärken. So strahle die eine bald 90-jährige Frau ihre Zufriedenheit sichtbar aus und schaue dankbar auf ihr Leben zurück. Die andere Frau habe ihre Herzlichkeit und ihren Humor noch nie verloren. Der Mann gäbe alles für seine Familie. «Alles Heilige», meinte Pfarrer Zimmermann und war sich sicher, dass alle Anwesenden solche Leute kennen. «Bei Heiligen, über die wir aufgrund fehlender Berichte kaum etwas wissen, dazu gehört auch die heilige Anna, ist viel Platz für die Heiligen, die wir kennen.», sagte er und endete mit den aufmunternden Worten: «Kennen sie jemanden für den sie beten möchten? Wenn ja, und wenn sie es tun, dann geht viel Gutes in die Welt hinaus.»

Josef Lütolf glänzte mit Talerschwingen und Alphornklängen. Die Frauen vom Jodelchörli «Freu di Härz», unter der Leitung von Cordelia Grünig, überzeugten mit ihrem Gesang und präsentieren stolz ihr neues Outfit. Der Einsatz aller Mitwirkenden wurde am Ende der Feier mit grossem Applaus verdankt. Kleine Mineralwasserflaschen standen zur Erfrischung bereit. Das Wasser stillte den Durst, konnte aber die Geselligkeit beim sonst obligaten Apéro nach dem Patrozinium nicht ersetzten.

Text und Bilder: Beatrix Bill

2020072601
2020072602
2020072603
2020072604
2020072605
2020072606
2020072607
2020072608
2020072609
2020072610
2020072611
2020072612
2020072613
2020072614
2020072615
2020072616
2020072617
2020072618
2020072619
2020072620
2020072621
2020072622
2020072623
2020072624
2020072625
2020072626
2020072627
2020072628
2020072629
2020072630
2020072631
2020072632
2020072633
2020072635
2020072636
2020072637
2020072638
2020072639
2020072640
2020072641

 
Im Herbst wird abgestimmt
 
REIDEN: Wie die Katholische Kirchgemeinde mitteilt, kann sie eine positive Rechnung präsentieren. Zwar fand keine Frühjahresversammlung statt - eine Botschaft wurde trotzdem gedruckt.
 
In seiner aktuellen Mitteilung betont der Kirchenrat, wie gerne er die Mitchristinnen und Mitchristen zur Kirchgemeindeversammlung
eingeladen hätte. Jedoch hätten die Auflagen des BAG eine Durchführung verhindert. Nichtsdestotrotz wurde die Botschaft «Rechnung 2019» gedruckt, «da es dem Rat wichtig ist, transparent über die Arbeit zu berichten». Besagte Botschaft liegt in den Kirchen von Reiden und Wikon zum freien Bezug auf. Darin ist der Jahresbericht des Kirchenrates für das Jahr 2019 enthalten. Dieser zeigt die Aktivitäten in Pfarrei und Kirchgemeinde auf. Die Ratsmitglieder haben über ihre Ressorts geschrieben: Personen, Jugendarbeit, Generationenteam Wikon, Kultur(en)-Café. Zudem wird aufgezeigt, wie die der Kirchgemeinde gehörenden Liegenschaften bewirtschaftet wurden - so die Pfarrkirche, die Kirche Wikon, die Johanniterkommende und das Pfarreizentrum. Enthalten ist auch ein Dank an die Rechnungskommission und an das Bausachverständigenteam, an das Seelsorgeteam und die Mitarbeitenden und im Besonderen den vielen freiwilligen Helferinnen und Helfern, welche das rege Pfarreileben ermöglichen.
 
Positiver Rechnungsabschluss
Die Laufende Rechnung, so schriebt der Kirchenrat, schliesse um ein Vielfaches besser ab als budgetiert. Dieser positive Abschluss sei nicht aktiv beeinflusst, sondern das Ergebnis von Mehreinnahmen bei den Kirchensteuern und mitverursacht durch den geringeren Personal- und Sachaufwand. Das Fazit: «Die Finanzkennzahlen der 3'206 Mitglieder zählenden Kirchgemeinde zeigen ein durchwegs positives Bild.» Ebenso seien die Aufgaben und Investitionen in der Planperiode bis 2024 durch das vorhandene Eigenkapital gesichert.
 
Hohe Investitionen für die Orgel
Die Ausgaben für die Reinigung und Generalrevision der Orgel in der Pfarrkirche St. Bartholomäus und St. Johannes der Täufer belaufen sich auf 97'000 Franken. Das Gesuch um einen um einen Staatsbeitrag von der Denkmalpflege des Kantons Luzern wurde mit rund 16'000.00 Franken gutgeheissen. Alle hier genannten Ergebnisse werden den Stimmberichtigen an derKirchgemeindeversammlung vom 23. November zur Abstimmung vorgelegt.

Text: mah

 

Kirchgemeinde verschoben

Die am Dienstag, 24. November geplante Kirchgemeinde muss verschoben werden auf den Montag, 23. November, 20 Uhr im Pfarreizentrum. Grund dafür ist, dass am ursprünglichen Datum in Wikon die Gemeindeversammlung stattfindet./mah

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 20 0112 KKG Logo 750 Jahre PANTONE


 

Jede Religion ist falsch, die in ihrem Glauben nicht einen Gott als Grund aller Dinge verehrt. 

Pascal, Gedanken,
Kennzeichen der wahren Religion


Diese Schutzkonzepte gelten in den
Gottesdiensten in Reiden und Wikon
Gültig ab 13. Juni bis auf Widerruf

  > Schutzkonzepte Gottesdienste in Reiden und Wikon

  > Schutzkonzept Gottesdienste ohne Zertifikatspflicht


 «Wir sind für Sie da»

Öffnungszeiten Pfarramt Reiden

Montag: 08.00-11.00, 14.00-16.00
Dienstag bis Freitag: 08.00-11.00

Im Pfarreizentrum ist Maskenpflicht.


Prävention und Informationen
zum Corona-Virus

Massnahmen Pfarrei Reiden-Wikon
und schweizweit

> Informationen finden Sie hier.