Archiv 1. Halbjahr 2019

29. Mai: Bittgang nach Langnau
Göttlicher Gedanke von Saat und Ernte

Viele Menschen machen sich seit Jahrhunderten jedes Jahr auf den Weg, um bei den Bittgängen Gott um gedeihliches Wetter und eine gute Ernte zu bitten. Das Gesetz von Saat und Ernte ist ein göttlicher Gedanke und gilt nicht nur in der Landwirtschaft, sondern auch im täglichen Leben. Saat, welche laufend gesät wird, sind die Worte, Gedanken, Taten und Lebenssätze jedes einzelnen Menschen. Pfarreiangehörige aus Langnau, Reiden, Richenthal und Wikon starteten ihre Bittgänge am frühen Abend vor Christi Himmelfahrt bei den Kirchen Reiden und Richenthal und beendeten diese mit einem gemeinsamen Gottesdienst in Langnau.

Der Bittgang von Reiden aus, wurde von Pastoralassistent Mathias Mütel geleitet. Bei drei Stationen wurden Anliegen, Wünsche und Hoffnungen in Fürbitten, Gebeten und Liedern zum Ausdruck gebracht. Mathias Mütel betonte dabei: «Beten sollen wir mit dem ganzen Körper. Mit unserem Mund, dem Herzen, den Augen und den Beinen.»

Im gemeinsamen Gottesdienst in Langnau wurden die Bittgänger auch von Pfarradministrator Jarosław Płatuński begrüsst. Er stand der Eucharistiefeier vor. Pastoralassistent Mütel baute seine Ansprache auf den Punkten «Soziale Sicherheit und Glaubensschwund», «Dankbarkeit» und «Perspektive des Himmels» auf. Im letzten Punkt beschrieb er den Himmel als die Sphäre Gottes, jenseits von Zeit und Raum, als die Dimension der Wirklichkeit Gottes, von der aus Gott in allem Leben wirksam ist. Himmel ist eine Lebensweise und Perspektive auf die Wirklichkeit. Er sagte: «Wenn Jesus in den Himmel eingeht, dann holt er diesen gleichzeitig in unser menschliches Dasein. Jedes Gespräch, jedes Lächeln, jedes liebe Wort, jeder Moment hat aus der Himmelsperspektive heraus betrachtet eine ewige Bedeutung und ist aufgehoben in der ewigen Liebe Gottes.»

Im Anschluss konnten sich die Gottesdienstbesucher am Spaghettiplausch der Frauensportgruppe Langnau im Pfarrsaal verköstigen lassen.

Text und Bilder: Beatrix Bill

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Pfarreien Wallfahrt ins Kloster Engelberg

Am Samstag, 25. Mai begrüsste Pastoralassistent Mathias Mütel 43 Teilnehmer aus Langnau, Reiden, Richenthal und Wikon zur Pfarreien Wallfahrt. Ziel der Reise mit dem Car war das Kloster Engelberg. Der von Pfarrer Patrick Ledergerber gehaltene Gottesdienst in der Klosterkirche bot einen schönen Einstieg für den gemeinsamen, besinnlichen Tag.

Bei der anschliessenden Führung durch die Klostergänge zum Barocksaal, dem von Bruder Columban Louis mit Intarsien ausgestatteten Tugendenzimmer und der renovierten Klosterkirche erfuhren die Gäste spannendes aus der Geschichte der Benediktinerabtei im Bergtal am Fusse des Titlis. Die Mönche im Kloster Engelberg leben nach den Benedictusregeln und gehören zur Schweizerischen Benediktinerkongregation. Geschildert wurde, was seit der Gründung des Ordens gleichgeblieben ist und was sich zwischenzeitlich verändert hat. Die wichtigsten Tätigkeitsbereiche des Klosters heute lassen sich mit den Begriffen Seelsorge, Bildung, Gastfreundschaft, Handwerk, Kulturpflege, Förderung der örtlichen Landwirtschaft beschreiben. Im Gästerefektorium endete die Führung. Nach so viel geistiger Nahrung war es an der Zeit, für das leibliche Wohl zu sorgen. Mit einem köstlichen 3-Gang Menü aus der Klosterküche stärkten sich alle für die Zeit zur freien Verfügung. Diese wurde genutzt für einen gemütlichen Spaziergang durch Engelberg, den Besuch der Klostergärtnerei oder der Schaukäserei. Auch die Bänkli im Klostergarten boten Platz zum Entspannen. Ein Tag voller neuer Erkenntnisse und schönen Gesprächen ging dem Ende entgegen. Auf der Rückfahrt wurde die Organisationsarbeit von Pfarreisekretärin Alexandra Arnet mit Applaus verdankt, denn alles verlief wie am Schnürchen.

Text und Bilder: Beatrix Bill

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Aus der Reihe: Impulse und Denkanstösse zu einem missionarischen Kirche-Sein heute
Die Instrumentalisierung der Gottesmutter Maria für kirchenpolitische und politische Ziele

Am 22. Mai ging im Pfarreizentrum Reiden die Reihe: «Impulse und Denkanstösse zu einem missionarischen Kirche-Sein heute» weiter. Referentin war die Reidenerin Jutta Kunz-Schürch, die zum Thema: «Patrona Luzernae. Weltliche und geistliche Mission im nachtridentinischen Luzern - Maria im konfessionspolitischen Programm Mitte des 17. Jahrhunderts» referierte.

Konkretes Fallbeispiel war der Marienwallfahrtsort Hergiswald, an dem gezeigt wurde, wie die Marienverehrung von geistlichen und weltlichen Eliten befördert wurde, um eigene Machtinteressen durchzusetzen. Der Vortrag wurde durch eine klar aufgebaute und aussagekräftige Powerpoint-Präsentation unterstützt, so dass dem Publikum klar wurde, welche konfessionspolitischen Interessen in der Zeit der Gegenreformation bzw. der katholischen Reform und welche politischen Interessen etwa zur Disziplinierung des Volkes nach dem Entlebucher Bauernaufstand mit der Marienverehrung durchgesetzt wurden. So fungierte Maria zum einen konfessionspolitisch als Integrations- und Identifikationsfigur des «einen, wahren, katholischen Glaubens». Neu errichtete Kirchen und Wallfahrtskapellen markierten die konfessionellen Grenzen, wobei die katholischen Territorien durch den in Anspruch genommenen Schutz der Gottesmutter sakralisiert wurden. Zum anderen wurde die Marienverehrung in den Dienst der politischen Interessen der Obrigkeit genommen, etwa bei der Disziplinierung der Untertanen nach dem Entlebucher Bauernaufstand, wie sie sich etwa in der Entlebucher Sühnemedaille zeigt.

Beim anschliessenden Apéro wurde die Gelegenheit genutzt die verschiedenen Themen zu vertiefen und weiter zu diskutieren.

Bilder: Esther Hirsiger
Text: Mathias Mütel

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5. Mai: 20 Kinder feierten ihre Erstkommunion
«Du bist ein Ton in Gottes Melodie»

Aus der Pfarrei Reiden durften am Sonntag, 5. Mai, 20 strahlende Erstkommunionkinder zum ersten Mal die heilige Kommunion empfangen. Dem feierlichen Einzug mit einer Schar Ministranten und Pfarrer Jarosław Płatuński folgten die stolzen Erstkommunikanten mit ihren selbstbemalten Noten. Organist Bruno Kaufmann beeindruckte mit festlichen Orgeltönen und liess die Herzen der Kinder noch höher schlagen.

Das Themenlied «Du bist ein Ton in Gottes Melodie» sangen die Erstkommunionkinder aus voller Kehle. Nur in Gemeinschaft kann ein Lied der Freude und des Glaubens so wundervoll klingen: in hohen und tiefen, leisen oder lauten Tönen. So unterschiedlich die Erstkommunionkinder auch sind – Jesus liebt jeden Einzelnen auf ganz besondere Weise. Wenn wir auf Jesus hören und ihn im heiligen Brot empfangen, gibt er uns die Kraft, miteinander in der gegenseitigen Liebe zu leben, in Harmonie untereinander und mit Gott. Sehr spannend war dann der Augenblick, in dem die Kinder die erste heilige Kommunion empfingen. Die Kinderaugen strahlten, denn sie durften ein weiteres Geheimnis entdecken. Während des ganzen Gottesdienstes waren sie mit Herz und Freude dabei.

Die Erstkommunionkinder bekamen viele gute Wünsche mit auf ihren weiteren Lebensweg. So auch, dass sie die Liebe von Gott immer wieder erfahren und Gottes Melodie ganz tief in ihren Herzen tragen dürfen.

Beim Apéro sorgte die Brass Band der Musikgesellschaft Reiden für die klangvolle und festliche Umrahmung.

Text: Helene Bühler-Erni, Katechetin
Bidler: Viktoria Meier, Fotografin

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Osternachtfeier in Reiden – Auferstehungsliturgie in Wikon
Eine Liebe, die durchhält

Vor der Kirche in Reiden wurde am Ostersamstagabend (20.30) das Osterfeuer entfacht, die Osterkerze entzündet, mit Weihrauch durch Pfarrer Jarosław Płatuński eingesegnet und in einer feierlichen Prozession in die Kirche getragen. Pastoralassistent Mathias Mütel sang das «Exsultet» (lat. «es jauchze»). In diesem wird Christus als das Licht der Welt gepriesen. Als Zeichen der Verbundenheit mit Christus wurde die Tauferneuerung gesprochen. In Wikon fand die Feier am Sonntag in der Morgendämmerung (06.00) statt. Nach beiden Gottesdiensten waren die Besucher zum traditionellen Eiertütschen eingeladen.

An Ostern wird die Auferstehung Jesu gefeiert, die zeigt, dass der Gottessohn am Kreuz nicht gescheitert ist. In seiner Ansprache beschrieb Mathias Mütel wie verschieden sich das Osterfest für jeden anfühlen kann. Für sich sieht er den Kern der Osterbotschaft darin, dass die Gewalthaber und das Unrecht nicht mit Waffen besiegt wurden, sondern durch die Liebe Gottes, die durchhält, selbst am Kreuz, selbst im Tod, um am Ende siegreich zu sein. Ostern, ein Fest, das sagt: «Es geht auch anders!»

Text und Bilder: Beatrix BIll

Impressionen aus Reiden:

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Impressionen aus Wikon:

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Karfreitag
Familienkreuzweg 

Das Kreuz umfassen. Zu diesem Thema versammelten sich wieder zahlreiche Pfarreimitglieder am Karfreitagmorgen. Nicht nur symbolisch, sondern auch 1 zu1  konnte man dieses Thema in die Tat umsetzen.

Bei strahlendem Sonnenschein ging es wieder auf den Neuhuser. Dabei konnte man das Kreuz tragen helfen, ein kleines Holzkreuzchen mit Schmirgelpapier bearbeiten und nicht zuletzt hörte man Texte von den 14 Stationen des Leidensweges Jesu Christi. Ergänzt wurden die Stationen durch Bilder des Künstlers Fettolini. Durchgeführt wurde der Familienkreuzweg von Schülerinnen und Schülern der Primar- und Oberstufe.

Bilder: zvg
Text: Johannes Pickhardt

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Gottesdienst zum Gründonnerstag mit den Erstkommunionkindern
Wasser - Zeichen des Lebens

Die Katechetin Helene Bühler und Pfarradministrator Jarosław Płatuński luden zum Familiengottesdienst in die Kirche Reiden ein. Die Erstkommunionkinder, welche am 05. Mai ihren grossen Tag feiern, gestalteten den Gottesdienst aktiv mit. Sie sangen Lieder, sprachen Texte und Fürbitten und beantworteten die Fragen des Pfarrers. Auch die Eltern, Gotti oder Götti wurden zu Mitwirkenden.

Der Gottesdienst stand unter dem Thema: Wasser - Zeichen des Lebens. Wasser ist in allen Religionen ein Ursymbol des Lebens. So wie alles Leben Wasser enthält und durch Wasser erhalten wird, so ist Gott in allem Leben und erhält es. Aber wie erkennt man den lieben Gott, wenn man ihm begegnet? Die von Helene Bühler gelesene Geschichte gab Antworten darauf. Ein schöner Moment bot die Tauferneuerung, welche die Erstkommunionkinder zum ersten Mal selber sprachen. Zur Erinnerung daran bekam jedes Kind eine Flasche mit geweihtem Wasser. Ebenso durften sie die handgefertigten und von Pfarrer Płatuński gesegneten Specksteinkreuze mit nach Hause nehmen. Die Feier machte spürbar, wie Gott jedem einzelnen sagt: «Du bist mir ganz wichtig.»

Am Schluss wurde das Allerheiligste in den Andachtsraum im Pfarreizentrum getragen. Bis 22.00 bestand die Möglichkeit zur Anbetung.

Text und Bilder: Beatrix Bill

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Spielgruppe Wikon

Was war zuerst da – das Huhn oder das Ei?

Kurz vor den Osterferien besuchten Pfarrer Jarek Platunski sowie Angelika Naydowski die Spielgruppe in Wikon. Die Kinder begrüssten die beiden im Kreis mit dem Begrüssungsritual, welches sie über das ganze Jahr begleitet. Was war zuerst da – das Huhn oder das Ei? Die Kinder waren sich nicht ganz einig. Die Frage konnte nicht ganz beantwortet werden. Angelika Naydowski erzählte etwas über die Welt, über Ostern, über Jesus und übergab der Spielgruppe ein Büchlein. Des Weiteren wurden die Farben der gefärbten Eier erläutert: Rot steht für das Blut und für das Leben, Blau für Wasser, Gelb für die Sonne, Grün für das Gras. Das Farbenspiel bereitete den Kindern viel Spass. Und warum feiern wir Ostern? Wir feiern das Leben und die witzigen Antworten der kleinen Kinder. Im Anschluss trugen die Spielgruppen Knaben und Mädchen den beiden Besuchern ein Lied vor und gleich im Anschluss durften alle mit Pfarrer Jarek Platusnki Eier tütschen. Alle genossen die Znüni-Pausen-Runde.

Text und Bilder: Isabelle Niggli

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Kulturcafé

Impressionen vom 12. April.

Bilder: zvg

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14. April: Italienische Mission des Kantons Luzern zu Gast in Reiden
Palmsonntag läutete den Beginn der Karwoche ein

Am Palmsonntag wird dem Einzug Jesu in Jerusalem, der gleichzeitig der Beginn seines Leidensweges ist, gedacht. Laut den Evangelien huldigte das Volk den einziehenden Messias mit grünen Zweigen. Mit der traditionellen Segnung der Palmsträusse und -bäume und dem feierlichen Einzug in die Kirche Reiden begingen die Pfarrei Reiden-Wikon und die italienische Mission des Kantons Luzern das Fest gemeinsam.

Trotz bissiger Kälte kamen zahlreiche Besucher. Die im Freien gelesenen Texte aus dem Lukas Evangelium luden dazu ein, wie durch ein Bild in die Ereignisse der Karwoche einzutreten und zu beteiligten Zuschauern zu werden. Und vielleicht erkannten dabei viele die überlieferte Frage «Wer ist dieser Mensch?» als eigene Frage wieder.

Nichts ist erfolgreicher als der Erfolg
So erfolgreich der Erfolg ist, so unausweichlich ist die Niederlage für den, der sich den Gesetzen des Erfolgs nicht unterwirft. In seiner Ansprache berichtete Pfarradministrator Jarosław Płatuński darüber, wie Jesu beim Versuch das Innere des Herzens der Menschen zu erreichen scheiterte und warum ihm deshalb nach vier Tagen nur noch Spott und Hohn blieben. Er forderte die Zuhörer auf, die Karwoche aktiv im Glauben zu begehen, um auf sich selbst zu stossen. Er schloss mit den Worten: «Vielleicht bricht dann in uns das Herz auf, wenn wir den Heiland auf seinem letzten Weg sehen. Dann können wir beten: Jesus denk an mich, wenn du in dein Reich kommst.»

Der zweisprachige Gottesdienst sowie das Panflöten- und Orgelspiel von Franziska Aregger und Walter Ziörjen sorgten für innere, geistige Wärme Wer kein Gebinde mitgebracht hatte, konnte Palmzweige mit nach Hause nehmen. Die grünen Zweige gelten als Zeichen des Friedens, der Hoffnung und Liebe.

Text und Bilder: Beatrix Bill

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Palmbinden
 
Herzlichen Dank allen Helfern für den unermüdlichen Einsatz.
Nur so kann der Palmsonntag mit Palmsträussen und -bäumen gefeiert werden.

 
 
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Liebe Angehörige der Pfarreiengemeinschaft Langnau, Reiden, Richenthal und Wikon

Wie am 8. April 2019 vom Bistum der Öffentlichkeit mitgeteilt wurde, hat Bischof Felix Gmür Mathias Mütel ab 1. Juli 2019 zum Bildungsverantwortlichen des Bistums ernannt.

Nachfolgend finden Sie den Link zur Mitteilung des Bistum Basel.

Hier anklicken: Mathias Mütel wird Bildungsverantwortlicher des Bistums


Versöhnungsweg der 4. Klassen Reiden und Wikon in der Kirche Wikon
Der verlorene Sohn

Am Samstag, 30. März, waren die Kinder der 4. Klassen aus unserer Pfarrei Reiden-Wikon mit einer Begleitperson eingeladen den Weg der Versöhnung zu gehen (Erstbeichte).

Auf dem Weg begleitete sie eine Kordel und die Bibelgeschichte «Der verlorene Sohn». An verschiedenen Plätzen, durch Texte geführt, machten sie sich in einer besinnlichen Atmosphäre Gedanken zu Alltagssituationen und hatten Gelegenheit diese miteinander zu besprechen. Für alles, was nicht so gut war, machten die Kinder Knoten in ihre Kordel. In einem persönlichen kurzen Gespräch mit Pfarradministrator Jaroslav Platunski durften sie ihre Knöpfe wieder auflösen. Dabei war ganz zentral, dass alle sich getragen fühlten, dass sie spürten: Gott hat mich so gewollt wie ich bin - mit all meinen guten und weniger guten Seiten - ich bin wertvoll und werde geliebt. So durften alle, die an diesem Tag auf dem Weg waren Frieden und Freude spüren. Als Erinnerung an das Sakrament der Erstbeichte gestalteten die Kinder am Schluss des Weges ein Erinnerungsbuch, das sie mit der Kordel, welche sie auf dem Weg begleitet hatte, zusammenbanden.

Mit einem feinen Zobig wurde das Sakrament der Versöhnung gemeinsam abgeschlossen. Wir hoffen, dass dieser besondere Weg bei den Kindern noch lange nachhallt.

Erika Bättig und Christine Kaufmann, Katechetinnen

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Gelebte Ökumene weltweit und auf Gemeindeebene
Menschenwürde kennt keine Nationalität

Fastenopfer und «Brot für alle», feiern ihr 50 Jahr Jubiläum. Das Engagement für die Rechte und Würde der Menschen zieht sich seit 1969 wie ein roter Faden durch ihre ökumenischen Kampagnen während der Fastenzeit. Mit dem Erlös aus einem gemeinsamen Gottesdienst und der Aktion «Zäme am Tisch» unterstützten die katholische Pfarrei Reiden-Wikon und die reformierte Kirche Reiden und Umgebung das diesjährige Projekt «Gemeinsam für starke Frauen. Gemeinsam für eine gerechte Welt.» tatkräftig.

Dem ökumenischen Gottesdienst vom Sonntag, 17. März standen Pfarradministrator Jarosław Płatuński und die reformierte Pfarrerin Barbara Ingold vor. Jarosław Płatuński beschrieb den Ursprung von «Brot für alle» und Fastenopfer und was das Kerngeschäft der Kirchen und kirchlicher Entwicklungshilfe sein kann und sein soll. Es gelte, sich die strukturellen Gründe für Hunger, Armut sowie Umweltzerstörung anzuschauen, denn jede Handlung hier vor Ort habe Auswirkungen weltweit, sei es durch individuellen Konsum oder über die staatliche Klima-, Steuer- oder Wirtschaftspolitik. Er sagte: «Menschenwürde kennt keine Nationalität. Um sie zu schützen, muss man sich einmischen und engagieren. Wir wollen unseren Beitrag, nach eigenem Wissen und Gewissen leisten.»

Ein Ziel, zwei Wege
Inspiriert durch die Tageslesung aus dem Lukasevangelium 10,38-42 nahm Barbara Ingold in ihrer Ansprache Bezug auf oft spürbare Spannungen zwischen denen, die anpacken und aktiv sind und denen, die auf andere Weise wie etwa zuhören, diskutieren oder beten ein Problem angehen. Ihrer Meinung nach sei beides notwendig, um ans Ziel zu kommen. Auch beim Einsatz für eine gerechtere Welt brauche es beide Seiten. Sie sagte: «Es braucht engagierte Menschen, die durch ihren Glauben gestärkt werden, aber auch den Glauben, der etwas bewirken kann. Dies war so und wird so bleiben, solange Menschen glauben und handeln.»

Gelebte Ökumene auf Gemeindeebene
Im September 2018 feierte die reformierte Kirche Reiden und Umgebung währen drei Tagen ihr 100-jähriges Jubiläum. Aus diesem Grund beschloss der Kirchenrat der katholischen Kirchgemeinde, die in Reiden so sympathisch gelebte Ökumene zu würdigen und zu verdanken. Die Jubilare wünschten sich eine Osterkerze. Da das Pfarreileben der beiden Kirchgemeinden vor allem auf der pastoralen Seite stattfindet, wurde zum Überreichen des Geschenks dieser ökumenische Gottesdienst gewählt. Kirchenratspräsident Markus Husner lobte das gemeinsame Wirken der beiden Seelsorgeteams an den verschiedenen Anlässen. Auch auf der Ebene der Landeskirchen ist die Zusammenarbeit notwendig. Den Einsatz dafür verdankte der Redner den beiden Kirchenräten. Markus Husner überreichte seiner Amtskollegin Christiane Wechsler die Kerze mit den Worten: «Möge sie bei euch in der Kirche Freude bereiten und Trost spenden.» Die Präsidentin des reformierten Kirchenvorstands freute sich sehr und bestätigte die gute Zusammenarbeit in ihrer Dankesrede.

Zäme am Tisch
Auch in diesem Jahr wurde die Aktion «Zäme am Tisch» im APZ Feldheim Reiden sehr geschätzt. Mit feiner Lasagne und Salat liessen sich die Gäste verwöhnen. Konfirmanden leisteten dabei ihren sozialen Einsatz. Ein grosses Dankeschön geht an das APZ Feldheim für die Gastfreundschaft und an die zahlreichen freiwilligen Helfer vor und hinter den Kulissen.

Nicht verpassen:
«Zäme am Tisch»: Sonntag, 7. April 2019, 11.00–13.00, APZ Feldheim Reiden
Menü: Lasagne, kleiner Salat – den Preis dafür bestimmen Sie selbst. Erlös je zur Hälfte an «Fastenopfer» und «Brot für alle».

Text und Bilder: Beatrix BIll

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Kulturcafé

Am 13. März, in der Zeit von 09.00 bis 11.00 Uhr haben 21 Erwachsene und viele Kinder das Zusammensein genossen.

Bilder: zvg
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Röm. kath. Pfarreien Langnau, Reiden, Richenthal und Wikon

Aus der Reihe: Impulse und Denkanstösse für missionarisches Kirche-Sein heute
Podiumsgespräch über den missionarischen Auftrag der Kirche

Am Dienstagabend, dem 12. März fand im Pfarreizentrum Reiden ein Podiumsgespräch zum Thema «Der missionarische Auftrag der Kirche» statt, welches von Mathias Mütel, Pastoralassistent, moderiert wurde. Die beiden Referenten Mario Stankovic, Fachverantwortlicher der Jugendpastoral der römisch-katholischen Landeskirche Luzern, und Martin Iten, ein Mitinitiant des Missionsmanifests, vertraten ihre teilweise gegensätzlichen Meinungen. Das Missionsmanifest war dann auch das erste Thema der Diskussion. Iten legte dar, dass das Ziel sei, das Thema Mission wieder ins Zentrum des kirchlichen Tuns zu stellen. Stankovic hingegen störte sich u.a. an dem im Buch «Mission Manifest» immer wieder auftauchenden Begriff «Bekehrung». Für ihn bestehe die Mission der Kirche darin den Menschen zweckfrei zu begegnen. Es sollte auch kein eindeutiges Ziel festgelegt sein, weil sich in der Begegnung erst die Ziele ergeben sollen. Iten hingegen sagte, dass er die Begegnung mit Jesus, die sein Leben verändert hat und ihn durch die Höhen und Tiefen des Lebens trägt, weitergeben möchte, damit auch andere Menschen diese Erfahrungen machen dürften.

Stankovic kritisierte, dass mit diesem Ansatz nur ein sehr kleiner Anteil der Kirchenmitglieder angesprochen werde. Man müsse ergebnisoffen sein und sich auf die Vorstellungen, Bedürfnisse und spirituellen Ansätze der Mitmenschen einlassen, um relevant zu bleiben. Ziel der kirchlichen Jugendarbeit etwa sei es nicht Menschen zum Glauben und zur Kirche zu bringen, sondern ein Referenzpunkt für junge Menschen zu bleiben. Iten stimmte zu, dass es wichtig sei bei den Menschen zu sein und ihnen zuzuhören, ihm sei es aber wichtig, dass wir als Kirche auch wissen, was wir wollen und was wir anzubieten haben. Ihm komme die Kirche manchmal wie ein Fussballspiel ohne Tore vor, in dem jeder irgendwie spielt, aber keiner weiss, was eigentlich das Ziel ist.

Stankovic hingegen nutzte das Bild der Musik, um die zweckfreie Begegnung zu verdeutlichen: Zwei Menschen sprechen einen Ton und indem sich die beiden Töne begegnen, entsteht ein neuer Ton. Das sei aber nur möglich, wenn man ohne klare Ziele ins Gespräch gehe.

Dementsprechend darf auch der Religionsunterricht nicht indoktrinierend sein, etwa durch das Auswendiglernen von Gebeten. Der Religionsunterricht habe ohne ein gläubiges Fundament in der Familie sowieso keinen Sinn. Dass der Religionsunterricht nicht den Glauben vermitteln solle, fand Widerspruch aus dem Publikum und auch bei Iten. Letzterer bestätigte aber die zentrale Bedeutung der Familie für die Glaubensunterweisung. Er zitierte dazu Augustinus mit den Worten: «Das Leben der Eltern ist das Buch, in dem die Kinder lesen.»

Die angeregte Diskussion dauert erstaunlich lange und wurde beim anschliessenden Apéro noch fortgeführt.

Text: Joana Tinner und Priska Haas
Bilder: Johannes Pickhardt
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Gäste aus Russland bereicherten die Gottesdienste
Der Gesang des NEWA-Ensembles verschmolz mit der Liturgie

Auch in diesem Jahr machte das NEWA-Ensemble aus St. Petersburg auf seiner Tour durch Europa wieder Halt im Wiggertal. Am Wochenende vom 09./10. März unterhielten die drei Profimusiker Olga Romanovskaja, Mezzo-Sopran, Olga Kozina, Sopran, und Boris Kozin, Bariton, die Gottesdienstbesucher in den Kirchen Wikon, Langnau, Richenthal und Reiden mit ihren russisch-orthodoxen Kirchenliedern auf beeindruckende Weise.

Kirchenmusik ist in den orthodoxen Kirchen mit wenigen Ausnahmen rein vokal. Die Gesänge haben einen besonderen Stellenwert in der Liturgie und sind eine Form des Gebets. Und so war der musikalische Anteil in den von Pastoralassistent Mathias Mütel gehaltenen Gottesdiensten ausgeprägter als sonst. Viele normalerweise gesprochene Elemente wie etwa das Glaubensbekenntnis wurden vom NEWA-Ensemble allein oder im Wechsel mit Mathias Mütel singend vorgetragen.

Ob dreistimmig, im Duett oder solistisch: Das NEWA-Ensemble verbreiteten mit seinen kraftvollen, meisterhaft nuancierten Stimmen die aussergewöhnliche Schönheit und Tiefe dieser Kirchengesänge, welche harmonisch mit der Liturgie verschmolzen.

Welcher Verzicht tut gut?
«Wir stehen am Anfang der Fastenzeit. Und da geht es vor allem auch darum, die alten Wege zu überprüfen, um sich neu auf Gott auszurichten. Und da kann es sehr hilfreich sein, dass auch der Gottesdienst mal ganz anders daherkommt», meinte Mathias Mütel. Weiter ermunterte er die Besucher, sich darüber Gedanken zu machen, welche Beziehungsstörungen zu Gott oder zu den Mitmenschen trennend wirken. Er sagte: «Schauen wir also in dieser Fastenzeit mal genau hin, welcher Verzicht unseren Beziehungen guttun würde. Ich wünsche uns allen eine gesegnete Fastenzeit, in der unsere Beziehung zu Gott und unseren Mitmenschen wächst.»

Mit grossem Applaus wurde das NEWA-Ensemble verabschiedet. In Langnau bot der anschliessende Apéro Gelegenheit, sich mit den Musikern auszutauschen.

Text und Bilder: Beatrix BIll

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Verabschiedung der Blaskapelle MG Wikon in der Kirche Wikon
Ein grosses Dankeschön für alle guten Töne und Taten

Die Liebe zur Musik, Dankbarkeit aber auch Wehmut waren im Samstagabend Gottesdienst vom 23. Februar zu spüren. Die Pfarrei Reiden-Wikon verabschiedete sich, in der von Pfarradministrator Jarosław Płatuński geleiteten Feier, von der Blaskapelle der Musikgesellschaft (MG) Wikon unter der Leitung von Christian van Rijs. Seit ihrer Gründung vor 59 Jahren war die Blaskapelle eng mit der Bruderklausenkirche Wikon verbunden und umrahmte diverse kirchliche Anlässe mit ihren feierlichen Klängen. Nach diesem Abschiedsgottesdienst wird die MG Wikon aufgelöst.

Pfarrer Płatuński sprach in seiner Predigt davon, was Jesu meint, wenn er Lohn verheisst. Schnell war klar, dass Lohn im biblischen Sinne nicht mit einer mathematischen Formel zu berechnen ist und Mathematik bei der Nächstenliebe nichts zu suchen hat. Er sagte: «Wer, wenn er anderen Gutes tut, dabei nur daran denkt, welchen Lohn er dafür zu erwarten hat, der kann nicht erzählen, dass ihm der andere tatsächlich etwas bedeutet.» Wahrer Gottesdienst beinhalte, die Verantwortung füreinander ernst zu nehmen. Und dies habe mit Berechnung leidlich wenig zu tun, betonte er und endete mit den Worten: «Denn wo das Rechnen anfängt, dort hat die Liebe meist schon verloren.»

Viele unbezahlbare Stunden leisteten sicher auch die Musikantinnen und Musikanten der Blaskapelle. Nur viel Liebe zur Musik, dem Instrument und üben, üben, üben bringt das nötige Können. Einmal mehr genossen die Besucher die kirchlichen Stücke und die begleitenden Klänge bei den Kirchenliedern. Sichtlich bewegt verabschiedete sich Präsident Hans Arnold bei den Anwesenden und liess die gute Zusammenarbeit Revue passieren. Die MG Wikon spielte bei der Grundsteinlegung der Kirche im Jahr 1962, bei der Weihe der Glocken und auch bei der Einweihung der Kirche auf. Mehr als 50 Mal begleiteten sie die Erstkommunikanten auf dem Weg in die Kirche. Immer wieder umrahmten sie die Gottesdienste mit festlicher Musik. Auch bei anderen kirchlichen Anlässen waren ihre Ständli gerne gehört. Hans Arnold bedankte sich mit den Worten: «Es ist für uns eine besondere Freude, dass unser letzter Auftritt hier in der Bruderklausenkirche bei einem Gottesdienst stattfindet.»

Jarosław Płatuński verdankte das Wirken der Blaskapelle Wikon mit lobenden Worten. Als dann zum Schluss noch zwei böhmisch-mährische Polkas gespielt wurden, klatschten die Gottesdienstbesucher freudig mit und ihr anschliessender Applaus entlockte den Musikanten noch zwei weitere Zugaben.

Alle waren zum anschliessenden Apéro eingeladen. Zeit, um ins Gespräch zu kommen, nochmals Danke zu sagen und sich an Vergangenem zu erfreuen.

Text und Bilder: Beatrix BIll

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Abschiedsgottesdienst auf der Marienburg in Wikon
Abt Christian Meyer verdankte den Dienst der Benediktinerinnen

Am Sonntag, 17. Februar fand in der Klosterkirche der Marienburg Wikon ein feierlicher Gottesdienst statt. Abt Christian Meyer OSB vom Kloster Engelberg würdigte das Wirken der Ordensschwestern. Ab Ende Februar wird das Benediktinische Zentrum in Sarnen auf dem Gelände des Klosters St. Andreas ihr neues zu Hause sein.

Nach dem Gottesdienst trafen sich die Benediktinerinnen und die Besucher zu einem letzten gemütlichen Beisammensein in den vertrauten Raumlichkeiten.

Bilder: Angelika Naydowski

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Kulturcafé

Am 14. Februar fand im Pfarreizentrum Reiden das erste Kulturcafé statt.

Das Kulturcafé bietet einen Treffpunk zum Austausch und Kennenlernen der Kulturen.
Ziel ist es, ein Café des Miteinanders.

Wie die Bilder zeigen, wurde das Angebot rege genutzt, was das Organisationsteam sehr freute.
An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die Verantwortlichen.

Impressionen:

Bilder: Angelika Naydowski

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Familiengottesdienst in Wikon zum Thema Fasnacht

Impressionen:

Bilder: Angelika Naydowski

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Reihe: Impulse und Denkanstösse für missionarisches Kirche-Sein heute
Die Mission des Malteserordens

Am 22. Januar ging in unserer Pfarreiengemeinschaft die Reihe «Impulse und Denkanstösse zu einem missionarischen Kirche-Sein heute» weiter. Zu Gast war Martin von Walterskirchen zu Wolfsthal, der Präsident des Souveränen Malteserordens in der Schweiz, mit dem Thema «die Mission des Malteserordens: Was tun die heutigen Mieter und früheren Besitzer der Kommende?»

Der Referent fragte zunächst, inwiefern das, was die Malteser machen, als Mission bezeichnet werden kann. Mission würde doch häufig als Zwangsbekehrungen mit Feuer und Schwert verstanden. Jedoch hatte von Walterskirchen den Flyer der Vortragsreihe studiert und von Martin Iten das Statement gefunden: «Mission und Christus zu begegnen bedeutet, den Menschen die Füsse zu waschen! In einer Haltung des Dienens sollen wir ihnen eine lebendige Begegnung mit Jesus Christus und seiner Kirche ermöglichen.» Mit diesem Satz könne sich der Malteserorden sehr gut identifizieren, da zu ihrem Grundcharisma die Pflege der Kranken gehört. Gemäss dem Motto des Ordens: «tuitio fidei et obsequium pauperum» soll der Einsatz für den Glaube durch den Dienst am Nächsten stattfinden.

Einblick in die Geschichte
Mit einer gelungenen und aussagekräftigen PowerPoint-Präsentation vermochte Martin von Walterskirchen einen spannenden Einblick in die Geschichte des Ordens und in die heutigen Tätigkeitsfelder zu liefern.
Der Ursprung des Ordens liegt im Mittelalter, als sich Muslime und Christen um die heiligen Stätten im Heiligen Land bekriegten. 1009 hatte der Kalif Al Hakim die Grabeskirche zerstört, die aber 1046 von Kaiser Konstantin von Konstantinopel wieder aufgebaut wurde. Der Orden ging aus einem Pilgerspital, das 1048 erstmalig Erwähnung findet, hervor, das Kaufleute aus Amalfi gestiftet hatten. Dieses Spital war Johannes dem Täufer geweiht. Hier liegt der Ursprung des Namens: Johanniter. Als Ordensgründer wird Gerhard Tonque (um 1040-1120) verehrt, der die Spitalbruderschaft und das Pilgerspital leitete, als der erste Kreuzzug Jerusalem eroberte. Unter seinem Nachfolger Raimund von Puy (1120-1160) vollzog sich der Wandel von einer Spitalbruderschaft zu einem geistlichen Ritterorden, der neben der Pflege und Beherbergung der Pilger auch den militärischen Schutz der Pilgerwege und -stätten zu seinen Aufgaben zählte.

Das heutige Wirken

Heute ist, ganz der Spiritualität des Ordens entsprechend, die Sorge für die Kranken die zentrale Aufgabe des Ordens. Dabei kommt es den Maltesern zu Gute, dass sie ein eigenes Völkerrechtssubjekt sind, das eigene Verträge mit solchen Staaten abschliesst, die die Souveränität des Ordens anerkennen. Durch sein authentisches Leben des Charismas kann sich der Orden eines grossen Wachstums erfreuen. Gab es 1961 dreitausend Mitglieder und zwanzig Priorate, so konnte der Orden 2018 13000 Mitglieder und 57 Priorate verzeichnen. Auch die diplomatischen Beziehungen erhöhten sich in dieser Zeit von 31 auf 107.

In der Schweiz gehören 230 Frauen und Männer dem Orden an. Hier wurde 1973/74 der Hospitaldienst gegründet, in dem tausend Freiwillige mitarbeiten. Hier werden Behinderte auf der Lourdes-Wallfahrt betreut, wie auch in Lausanne Kinder in der Villa Yoyo betreut werden. Die Malteser haben auch eine eigene Pfadi-Organisation und betreiben das Zentrum für Gesundheit und Hygiene «Point d'Eau» in Lausanne, das Projekt «Tischlein deck dich» in Basel und Zürich. Ebenso unterstützen sie ein Behindertenzentrum und Seniorenheime. Besondere Erwähnung verdient auch das Libanon-Projekt, das mobile Kliniken und ein Gesundheits- und Flüchtlingszentrum betreibt.

Verwandelnde Kraft
Martin von Walterskirchen zeigte auf, welch verwandelnde Kraft in solchen Einsätzen drinsteckt: «Die jungen Menschen kommen wie verwandelt zurück, denn sie sind in den betreuten Menschen Christus begegnet.»

Es war ein äusserst spannender Abend, an dem nach dem Vortrag im Podium und beim anschliessenden Apéro persönlich noch Rückfragen gestellt und spannende Diskussionen geführt werden konnten.

Text: Mathias Müttel
 
Lesen Sie auch den Bericht von Adelheid Aregger
im Willisauer Bote, Ausgabe Nr. 07 vom 25. Januar 2019
 

Chele för Chend

Am Sonntag, 27. Januar um 10.30 Uhr fand in der Kirche in Langnau die erste Feier unter dem Namen Chele för Chend statt.

Das Vorbereitungsteam der Chenderfiir aus Langnau und Richenthal und der Sonntigsfiir aus Reiden haben sich zusammengeschlossen und bieten nun Feiern für Kinder unter dem Namen Chele för Chend an. Am Sonntag richtete sich die Feier an Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren. Simone Studer und Luzia Haas erzählten eine Geschichte, sangen und beteten mit den Kindern. Zum Schluss konnten alle bei Zopf und Sirup noch ein bisschen zusammen sein.

Die nächste Feier findet am 24. März um 10.50 Uhr im Pfarreizentrum Reiden statt und ist ausgerichtet für Kinder der 1. bis 3. Klassen.

Text und Bilder: Esther Hirsiger

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Eine Taufmuschel kehrt zurück
Du bist etwas Besonderes

Am 13. Januar wurde im Wortgottesdienst in Reiden die Taufe des Herrn gefeiert. Alle, vom Juli 2017 bis Juni 2018 in den Pfarreien Reiden, Langnau, Richenthal und Wikon getauften Kinder und ihre Eltern, wurden dazu persönlich eingeladen. Eine von den Taufeltern gestaltete Muschel, durfte von der Pfarreigemeinschaft am Netz in der jeweiligen Kirche bewundert werden. Die Muschel, als Andenken an die Taufe, wurde den Kindern nun wieder zurückgegeben. Die Feier bot allen Besuchern die Möglichkeit, sich an die eigene Taufe zu erinnern.

Pastoralassistent Mathias Mütel beschrieb, welche Wichtigkeit Wasser für das Leben hat und welche Symbolik Wasser bei der Taufe hat. Er sagte: «In der Taufe werden wir reingewaschen. Nicht weil ein Baby schon was Schlimmes gemacht hätte, sondern deshalb, weil in der Welt auch viele schlimme Dinge passieren, in die wir einfach hineingeboren sind.» Er betonte, dass die Taufe somit immer Zusage und Ansporn sein soll, um aus den Strukturen des Bösen und Gemeinen auszubrechen, wo immer man diese entdeckt. Eine grundlegende Aussage des Glaubens und des Getauftseins ist es laut Mütel, darauf zu vertrauen, in Gott jemanden zu haben, zu dem man immer noch gehen kann, selbst wenn einem alle anderen abgeschrieben haben. Mathias Mütel endete mit den bereichernden Worten: «Genau das sagt Gott durch die Taufe zu jedem Einzelnen von uns: <Du bist etwas Besonderes und aus Deinem Leben will ich etwas Grossartiges machen>. Lassen wir uns darauf ein.»

Beim anschliessenden Apéro konnte man sich stärken und im Gespräch verweilen.

Text und Bilder: Beatrix Bill

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Man erkennt den Irrtum daran, dass alle Welt ihn teilt.

Jean Giraudoux, franz. Diplomat
u. Schriftsteller (1882 - 1944)


 Die KIRCHE ist „ihrem Wesen nach
 MISSIONARISCH!“
(Vatikanum II, Ad gentes 2)

 Die röm. kath. Pfarreien Langnau, Richenthal  
 und Reiden-Wikon präsentieren die neue Reihe:

 Impulse und Denkanstösse zu einem
 missionarischen Kirche-Sein heute


 > zum Flyer

Nächstes Thema:
Liturgie und Kirchenerneuerung

Referentin: Dr. Gunda Brüske

Mittwoch, 29. Oktober 2019, 20.00
Pfarreizentrum Reiden