Archiv 1. Halbjahr 2018

Papstbesuch vom 21. Juni in Genf
Andrea und Doris Kaufmann sowie Zoe Haas nahmen an der Heiligen Messe von Papst Franziskus teil

Als der Besuch von Papst Franziskus, mit dem Höhepunkt der Heiligen Messe in der Palexpo-Halle, publiziert wurde, bemühten sich die drei Frauen um die begehrten Tickets.

Doris Kaufmann wollte sich die Gelegenheit, Papst Franziskus einmal Live zusehen, nicht entgehen lassen. Sie fühlt sich von Papst Franziskus angesprochen und befürwortet seine Einstellung. Sein Umgang mit den Armen dieser Welt sei beeindruckend und seine Schlichtheit sage ihr zu. «Der Name Franziskus passt zu ihm», betonte sie.

Für ihre Schwester Andrea Kaufmann und Kollegin Zoe Haas wird es nicht die erste Begegnung mit einem Papst sein. Am Nationalen Weltjugendtag in Bern 2004 sahen sie Papst Johannes Paul II. Mit der Teilnahme am Weltjugendtag in Köln 2005 konnte Andrea Kaufmann die erste offizielle Auslandsreise von Papst Benedikt XVI als Oberhaupt der katholischen Kirche miterleben.

Am Donnerstag, 21. Juni 2018 war es soweit. In freudiger Erwartung stiegen die drei Frauen in den Zug nach Genf. Zuerst genossen sie einen Stadtbummel um sich dann auf den Weg zur Palexpo-Halle zu machen. Mit grossem Polizeiaufgebot und Kontrollen wurde für die Sicherheit der rund 30'000 Besucher (im Vorfeld wurde von 41'000 gesprochen) gesorgt.

Papst begeisterte die Menge

Die Stimmung in der Halle war sehr gut. Eine friedliche Ansammlung von Menschen unterschiedlichster Nationen und jeder Altersgruppe. Papst Franziskus fuhr auf einem Elektromobil durch die wartende Menge. Die Freude der Menschen war spürbar, der Papst zum Greifen nahe. Für den Gottesdienst war der Altar vor schöner Bergkulisse mit Kreuz hergerichtet. Die Heilige Messe wurde auf Italienisch gehalten. Eine französische Übersetzung war über die Leinwände zu lesen. Obwohl nicht alles akustisch zu hören war, wurden sie von der Stimme und der Ausstrahlung des Papstes ergriffen. Die musikalische Begleitung mit Chor waren passend gewählt. Eindrücklich war auch die Präsenz der ehemaligen Schweizer Gardisten. Über 500 Priester und Diakone nahmen an der heiligen Messe Teil und halfen mit, die Kommunion an die Gläubigen zu verteilen.

Andrea Kaufmann, Doris Kaufmann und Zoe Haas waren sich einig. Die Reise hat sich gelohnt und die Organisation liess nichts zu wünschen übrig.

Bilder und Video: Andrea Kaufmann
Text: Beatrix Bill

180621_01
180621_02
180621_03
180621_04
180621_05
180621_06
180621_07
180621_08
180621_09
180621_10
180621_11
180621_12
180621_13
180621_14
180621_15
180621_16
180621_17

 

Zum Video >>>


Zwei «guten Geistern» die Ehre erwiesen

Am Sonntag, 24. Juni, feierte die Pfarrei Reiden das Geburtsfest ihres Kirchenpatrons Johannes der Täufer. Im Zentrum standen dabei Pfarreisekretärin Alexandra Arnet und der langjährige Lektor Sepp Meier. Speziell begrüsst wurden die Neuzuzüger Antonia Estermann und Christoph Hofstetter.

Pfarradministrator Jarosław Płatuński baute seine Ansprache auf dem selbstgewählten Motto des Kirchenpatrons auf. Es lautete: Er muss wachsen (gemeint ist Jesus), ich aber muss kleiner werden. Ein ziemlich ungewöhnlicher Satz, den der Prophet Johannes da sprach. Eine Haltung die nicht dem Trend unserer Welt entspricht. In ihr spiegelt sich aber das Selbstbewusstsein und die Grösse eines Menschen, der sich daran erfreuen kann, dass ein anderer zum Zug kommt, grösser wird und er dessen Grösse auch anerkennt.

Alexandra Arnet ist seit 15 Jahren als Pfarreisekretärin in der Pfarrei Reiden Wikon tätig. Jarosław Płatuński gratulierte der Jubilarin im Namen der ganzen Kirchgemeinde und verdankte ihren wertvollen Einsatz. «Dein Beruf ist vielseitig und anspruchsvoll. Deine Arbeit trägt entscheidend dazu bei, dass die Pfarrei ihre Aufgaben wahrnehmen kann», sagte er.  Als Sekretärin sei Alexandra Arnet ein wichtiges Bindeglied zwischen kirchlichem Personal und Pfarreiangehörigen in breiter Öffentlichkeit. Pfarrer Płatuński gab seiner Freude Ausdruck, weiter mit ihr zusammenarbeiten zu dürfen.

Sepp Meier trat nach vielen Jahren im Dienst als Lektor zurück und wurde für seine Verdienste gebührend verabschiedet. Diese Anerkennung nahm er auf der Empore der Kirche entgegen. Denn da stand er als Sänger im Einsatz. Der Ökumenische Chor Reiden, unter der Leitung von Walter Ziörjen, begeisterte mit feierlichem Gesang. Begleitet wurde der Chor von Bruno Kaufmann an der Orgel.

Lisbeth Morgenthaler, Kirchmeierin, informierte kurz über die getätigten Arbeiten bei der Innenreinigung der Kirche. Diese wurden pünktlich zu Pfingsten erfolgreich abgeschlossen. Sie verdankte die Arbeit der verschiedenen Handwerker namentlich.

Ein Fest, um sich näher kennenzulernen

Im Anschluss konnten sich die Kirchgänger bei einem Apéro erfrischen, in der Festwirtschaft hinsetzen und die feinen Grilladen, knackigen Salate und das Dessertbuffet geniessen. Die süssen Leckereien wurden von den Ministranten organisiert. Die persönlich verschickte Einladung an die Neuzuzüger nahmen Antonia Estermann und Christoph Hofstetter wahr. Sie schätzten das persönliche Gespräch mit Pfarradministrator Płatuński und weiteren Gästen. Die Zeit verflog schnell beim gemütlichen Zusammensein. Applaus und lobende Worte erfreuten die Herzen der zahlreichen Mitwirkenden.

Text und Bilder: Beatrix Bill 

18062401
18062402
18062403
18062404
18062405
18062406
18062407
18062408
18062409
18062410
18062411
18062412
18062413
18062414
18062415
18062416
18062417
18062418
18062419
18062420
18062421
18062422
18062423
18062424
18062425
18062426
18062427
18062428
18062429
18062430
18062431
18062432
18062433
18062434
18062435
18062436
18062437
18062438
18062439
18062440
18062441
18062442
18062443
18062444
18062445
18062446
18062447
18062448
18062449
18062450
18062451
18062452
18062453
18062454
18062455
18062456
18062457
18062458
18062459
18062460
18062461
18062462
18062463

In der Freude liegt viel Kraft

Am 03. Juni fand der stets gut besuchte Feldgottesdienst bei der Pfadihütte Reiden statt. Dies erfreute nebst Pastoralassistent Matias Mütel auch Luzia von Matt. Im Jahre 2012 wurde ihre Idee in die Tat umgesetzt und ist seitdem fester Bestandteil im Jahresprogramm der Pfarrei-Wikon.

Die Pfadi steuerte die Fürbitten bei. Agnes Arnold und Vreni Kleeb spielten Akkordeon, unterstützt von Vreni Kaufmann mit der Mundharmonika. Einige Besucher nahmen den Anlass als gute Gelegenheit für einen Morgenspaziergang wahr. Mathias Müttel berichtete in seiner Ansprache über den Sinn des Sabbatgebotes und seine sozialen und heilwirksamen Dimensionen. Feiertage sollen Freude und Kraft schenken. Und so waren denn auch alle Anwesenden eingeladen, sich an diesem Tag bewusst zu erholen, zu erfreuen, Zwietracht und Missgunst von sich fernzuhalten und neue Freundschaften zu schliessen oder alte zu vertiefen. Gelegenheit dazu wurde beim anschliessenden Apéro geboten.

Text und Bilder: Beatrix Bill 

18060301
18060302
18060303
18060304
18060305
18060306
18060307
18060308
18060309
18060310
18060311
18060312
18060313
18060314
18060315
18060316
18060317
18060318
18060319
18060320

Fronleichnam konnte unter freiem Himmel gefeiert werden
Das Wachsen der Glaubensstärke

Menschen gehen auf die Strasse, wenn ihnen etwas ganz wichtig ist. Sie wollen ein Zeichen setzen, wie es heutzutage heisst. An Fronleichnam haben die Katholiken einen speziellen Brauch. Von Gläubigen begleitet, trägt der Priester den Leib Christi in der Monstranz die Strasse entlang. Ein Zeichen dafür, dass ihnen Jesus wichtig ist und die Kommunion etwas sehr Bedeutsames ist.

Zum Auftakt der Feierlichkeiten trafen sich zahlreiche Gottesdienstbesucher, die diesjährigen Erstkommunikanten aus Reiden und Wikon sowie die Akteure der Musikgesellschaft Reiden auf dem Parkplatz beim APZ Feldheim Reiden. Pfarradministrator Platuński stand der Eucharistiefeier vor. Pastoralassistent Mütel hielt die Ansprache, in welcher er auf die Bedeutung von Fronleichnam und auf die Umsetzung im Alltag einging.

Die Kommunion als gute Kraftnahrung

Inspiriert von der Sportlichkeit der Erstkommunikanten, verglich Mathias Mütel die Kommunion mit einem Eiweiss-Shake. Denn Sportler wissen, Eiweiss ist notwendig, damit die Muskeln beim Training wachsen und man stark wird. «Wenn wir die Kommunion empfangen, dann werden Jesus und seine Liebe ein Teil von uns und wenn wir uns im Alltag bemühen die Liebe Gottes vorzuleben, dann findet ein Wachsen der Glaubensstärke statt», erklärte er. Die gelebte Liebe und die Kommunion gehören also genauso zusammen, wie das Krafttraining und die gute Ernährung.

Die Gastfreundschaft des APZ Feldheim sowie die wertvolle Arbeit aller Mitwirkenden wurden mit Worten, gefolgt von grossem Applaus, verdankt. Unter den Klängen der MG Reiden führte die Prozession zum Schulhaus Pestalozzi und endete feierlich in der Kirche.

Text und Bilder: Beatrix Bill 

18053101
18053102
18053103
18053104
18053105
18053106
18053107
18053108
18053109
18053110
18053111
18053112
18053113
18053114
18053115
18053116
18053117
18053118
18053119
18053120
18053121
18053122
18053123
18053124
18053125
18053126
18053127
18053128
18053130
18053131
18053132
18053133
18053136
18053137
18053138
18053140
18053141
18053142
18053143
18053144
18053145
18053146
18053147
18053148
18053149
18053150
18053151
18053152
18053153
18053154
18053155
18053156
18053157
18053158
18053159
18053160
18053161
18053162
18053163
18053164
18053165
18053166
18053167
18053168
18053169
18053170
18053171

22. Mai 2018 - Kirchegemeindeversammlung der Katholischen Kirchgemeinde

Rechnung 2017 genehmigt

Nebst vielen Zahlen standen auch Menschen im Mittelpunkt.
Kirchenrat René Sommer wurde verabschiedet, sein Nachfolger Urs Aregger begrüsst.

>> Hier klicken für den Bericht zur Kirchgemeindeversammlung vom 22. Mai 2018


Zerstreuung in die ganze Welt

Pfingsten bedeutet «der fünfzigste Tag». Das Fest wird 49 Tage nach dem Ostersonntag gefeiert. Es erinnert an die Aussendung des Heiligen Geistes auf die Apostel, welche plötzlich in verschiedenen Sprachen reden und so das Wort Gottes zu allen Völkern bringen konnten. Pfingsten gilt als «Geburt» der Kirche. In Wikon und Reiden wurde das Kommen des Heiligen Geistes mit feierlichen Gottesdiensten begangen. Ein Blechbläser Ensemble der Musikgesellschaft Reiden trug mit Stücken wie «Viva la Vida», «Angels» oder «I will follow him» musikalisch dazu bei und wurde dafür mit grossem Applaus verdankt.

Der lange Atem

Kein Mensch kommt wohl ohne die Erfahrung des Scheiterns davon. Und die Frage «War denn alles umsonst?» stellt sich immer wieder im Leben. In Wikon beschrieb Pfarradministrator Jarosław Płatuński wie an Pfingsten etwas geschah, was den Jüngern neuen Lebensmut und einen langen Atem gegeben hat. Er sieht darin die Botschaft, dass an erster Stelle des Glaubens nicht Gebote, Moralvorschriften und Leistung stehen, sondern darin Mut in Hoffnungslosigkeit, Kraft im Scheitern und die Stillung des Hungers nach Leben und Liebe zu finden sind. Eine nicht versiegende Quelle, die den langen Atem zum Weitermachen verleiht.

Spuren des Geistes

Als Vorbereitung auf Pfingsten unterhielt sich Pastoralassistent Mathias Mütel mit verschiedenen Leuten darüber, wo sie den Heiligen Geist in ihrem Leben entdecken, was wiederum seine Aufmerksamkeit für den Geist Gottes sehr schärfte. In Reiden berichtete er darüber. Gottes Geist entfalte sich, wenn Menschen miteinander in vertrauensvollen Gesprächen in Kontakt treten oder wo Menschen sich voller Enthusiasmus einsetzen. Der heilige Geist werde aber auch vor wichtigen Entscheidungen angerufen. Des Weiteren ging er auf die Themen Gotteserlebnis und Gotteserfahrung sowie Sprachfähigkeit ein.

Text: Beatrix Bill 

Gottesdienst Wikon:

Bilder: Beatrix Bill

18051901
18051902
18051903
18051904
18051905
18051906
18051907
18051908
18051909
18051910
18051911
18051912
18051913
18051914
18051915
18051916
18051917
18051918
18051919
18051920

 

Gottesdienst Reiden:

Bilder: Johannes Pickhardt

18052001
18052002
18052003
18052004
18052005
18052006
18052007
18052008
18052009
18052010
18052011
18052012
18052013
18052014
18052015
18052016

Christi Himmelfahrt

Der Gottesdienst vom 10. Mai fand wegen Renovierungsarbeiten in der Kirche Reiden in Wikon statt.

Die Ministranten, der Organist und die Lektorin aus Reiden nahmen ihren Einsatz in der Kirche Wikon wahr.

Bilder: Angelika Naydowski

18051001
18051002
18051003
18051004
18051005
18051006
18051007

Bittgang von Reiden nach Wikon

Bitt-Tage machen deutlich, dass der Mensch bei allem, was er in der Welt tut, in Gottes Hand geborgen ist und mit seiner Hilfe rechnen darf. Jede Prozession ist ein Bild dafür, dass Menschen als Gemeinschaft unterwegs sind, eine Hoffnung und ein Ziel haben.

In dieser Verbundenheit versammelten sich am Abend vor Christi Himmelfahrt zahlreiche Personen bei der Kirche Reiden zum Bittgang der Pfarreien Reiden-Wikon, Langnau und Richenthal. Unter der Führung von Angelika Naydowski wurde an drei Stationen gebetet, gesungen und Fürbitten gehalten. Diese galten dem täglichen Tun, der Bewahrung der Schöpfung, dem Gesetz von Saat und Ernte in der Landwirtschaft aber auch im eigenen Leben. Kurz vor 18.00 Uhr fand der Weg in der Kirche Wikon sein Ende. Hier trafen sich Bittgänger und Gottesdienstbesucher zur gemeinsamen Feier.

Sich dem Himmel öffnen

Zur Begrüssung und Ansprache ergriff Pfarradministrator Jarosław Płatuńsk das Wort. Pastoralassistent Mütel hielt die Predigt. In dieser setzte er sich mit dem Himmel und der Bedeutung von Christi Himmelfahrt auseinander. Er beschrieb den Himmel als einen nicht physikalischen Raum, der sich eher als eine andere Dimension begreifen lasse, in der das «Oben» nicht ein geographisches «Höher», sondern ein «Mehr» an Leben und Liebe bedeute. «Der Himmel ist die Dimension der Wirklichkeit Gottes, von der aus Gott in unser aller Leben wirksam ist und wenn Jesus in den Himmel eingeht, dann ist er nicht weg, sondern vielmehr ganz gegenwärtig für alle, die sich dem Himmel öffnen», sagte Mathias Mütel und meinte weiter: «Eine Weise diese Dimension zu leben, ist das ganzheitliche Gebet, in welchem wir denken, aussprechen, mit den Füssen laufen und den Händen erschaffen, so wie eben beim Bittgang.»

Die Pfarreien erfreuten sich an den mehr als 70 Gästen. Diese wurden mit feinen Grilladen und Getränken gestärkt.

Text und Bilder: Beatrix Bill

18050901
18050902
18050903
18050904
18050905
18050906
18050907
18050908
18050909
18050910
18050911
18050912
18050913
18050914
18050915
18050916
18050917
18050918
18050919
18050920
18050921
18050922
18050923
18050924
18050925
18050926
18050927
18050928
18050929
18050930
18050931
18050932
18050933
18050934
18050935
18050936
18050937
18050938
18050939
18050940
18050941
18050942
18050943
18050944

Zmörgele in Wikon

Beim Betreten des Pfarrsaals Wikon lag ein herrlich duftender Kaffeegeruch in der Luft. Die Tische waren liebevoll mit Frühlingsblumen dekoriert. Das Frühstücksbuffet präsentierte sich reich gefüllt mit Früchten, Müsli, Käse, Konfi und feinen Broten. Kaffee, Milch, Kakao, Organgensaft und Wasser warten auf die zahlreichen Gäste. Während die Erwachsenen noch frühstückten, hatten sich die Kinder längst beim Spiel gefunden.

Seit Jahren bieten Priska Purtschert und Erika Scheidegger im Namen des Generationenteam für die ganze Pfarrei und alle, die Interesse an Gemeinschaft haben, ein Frühstück im Pfarrsaal Wikon an. Dies ist ein Treffpunkt aller Generationen und eine mögliche Kontaktaufnahme für Neuzuzügler. Jung und Alt nehmen dieses Angebot gerne an.

Ein herzliches Dankeschön an Priska und Erika für ihren Einsatz. Sie sind hervorragende Gastgeber.


Text und Bilder: Angelika Naydowski

18050401
18050402
18050403
18050404
18050405
18050406
18050407
18050408
18050409

Reiden: Firmung 2018 unter dem Motto «Vitamin G»

Domherr Roland Häfliger spendete am Sonntag, den 22. April, 35 Sechstklässlern das Sakrament der Firmung. Zum Thema: «Vitamin G» sagten die Jugendlichen ja zum Glauben und baten um die Stärkung des Heiligen Geistes.

Die 7 Gaben des Heiligen Geistes standen im Mittelpunkt des Gottesdienstes: Rat, Erkenntnis, Weisheit, Gottesfurcht, Frömmigkeit, Stärke und Einsicht. Kurzum als Vitamin G. Domherr Roland Häfliger ging in seiner Predigt darauf ein, indem er betonte, wie wichtig für uns Menschen die Vitamine sind. Ohne sie können wir nicht sein und doch sind sie uns von «aussen» gegeben, bzw. müssen wir uns darum kümmern, nicht zu wenig davon zu bekommen. Ein besonderes Vitamin aber ist der Heilige Geist (Vitamin G). Symbolisch aufgestellt vor dem Altar als übergrosse Vitamin Bonbons, verpackt gleichsam wie ein Geschenk, machen sie uns seine Eigenschaften deutlich. Mit dem Heiligen Geist an unserer Seite können wir getrost offen sein für das, was im Leben auf uns zukommt und wir brauchen auch davor keine Angst zu haben.

Umrahmt wurde der feierliche Gottesdienst von der Organistin Monika Luternauer sowie dem Saxofon-Ensemble der Regionalen Musikschule Reiden unter derLeitung von Christina Wyss. Abgerundet wurde der Anlass durch ein Apèro mit muskalischer Unterhaltung durch die Formation Brassence der Musikgesellschaft Reiden.

Bilder: Viktoria Meier
Text : Johannes Pickhardt

18042201
18042202
18042203
18042204
18042205
18042206

07./08. April: Erstkommunion in Wikon und Reiden

«In Brot und Wein mit Jesus vereint»

12 Kinder aus Wikon und 19 Kinder aus Reiden feierten ihre erste heilige Kommunion. Zusammen mit Pastoralassistent Mathias Mütel und ihren Familien bereiteten sie sich auf den grossen Tag vor. Das Motto «In Brot und Wein mit Jesus vereint» prägte die Feierlichkeiten. Pfarradministrator Jarosław Płatuński stand der Eucharistiefeier vor.

Die Erstkommunion, der nächste grosse Schritt auf dem Weg mit Gott. Angefangen hatte dieser Weg mit der Taufe und so erneuerten die Kinder das Taufgelübde, bevor sie die Kommunion empfingen. «In Gott, habt ihr jemanden, zu dem ihr immer kommen könnt, was auch immer passiert ist. Er hält jede Einzelne und jeden Einzelnen von euch für etwas ganz Besonderes. Er liebt aber auch alle anderen Menschen unendlich. Und weil Gott keine anderen Hände hat als unsere, braucht er uns, um seine Liebe an die Menschen zu verschenken» Diese stärkenden Worte sprach Pastoralassistent Mütel in der Predigt.

Mit Texten und Lieder gestalteten die Erstkommunikanten den Gottesdienst aktiv mit. Begleitet wurden sie von Daniela Erni, Organistin Wikon und Bruno Kaufmann, Organist Reiden. Die Deko-Teams schmückten die Kirchen dem Motto entsprechend. Die feierlichen Einzüge und die erfrischenden Apéros fanden unter den Klängen der Musikgesellschaften Wikon und Reiden statt. Im Gottesdienst in Wikon sorgte das Blechbläser-Ensemble der Regionalen Musikschule Reiden unter der Leitung von Christian Plaschy für die musikalische Umrahmung, in Reiden tat dies Franziska Lienhard an der Querflöte.

Strahlende Augen, lachende Gesichter, dankende Worte und Gesten erfreuten alle Mitwirkenden. Nicht nur für die Erstkommunikanten werden unvergessliche Momente bleiben.

Bilder: Franz Birrer
Text : Beatrix Bill

Impressionen aus Reiden:

18040801
18040802
18040803
18040804
18040805
18040806
18040807
18040808
18040809
18040810
18040811
18040812
18040813
18040814
18040815
18040816
18040817
18040818
18040819
18040820
18040821
18040822
18040823
18040824
18040825
18040826
18040827
18040828

Impressionen aus Wikon:

18040701
18040702
18040703
18040704
18040705
18040706
18040707
18040708
18040709
18040710
18040711
18040712
18040713
18040714
18040715
18040716
18040717
18040718
18040719
18040720
18040721
18040722
18040723
18040724
18040725
18040726
18040727
18040728


An Ostern das Leben feiern

Pfarradministrator Jarosław Platuński und Pastoralassistent Mathias Mütel führten durch die verschiedenen Gottesdienste der Karwoche bis hin zu den Ostertagen in den Pfarreien Reiden-Wikon, Langnau und Richenthal. Unterstützt wurden sie von Johannes Pickhardt, Religionspädagoge und Vreni Vogel, Katechetin. Die beiden übernahmen die Gestaltung der Kreuzwege für Familien.

Nebst den Hauptverantwortlichen waren zahlreiche Mitwirkende im Einsatz. Ein geschätztes Miteinander, sichtbar oder im Hintergrund, trug zum besten Gelingen jedes Anlasses bei. Alle Beteiligten freuten sich über die Vielzahl der Besucher. Die Querflötenklänge von Leona Hofmann und Franziska Lienhard und der Gesang des Kirchenchors Richenthal wurden mit gebührendem Applaus verdankt. Das Eiertütschen am Ostersamstag und -sonntag vertiefte die Zusammengehörigkeit ebenfalls.

Kreuze, Osterfeuer, Osterkerzen, Licht, Wasser, gefärbte Ostereier und weitere Symbole erinnerten an das, was in diesen Tagen gefeiert wurde. Sie fanden in den Feierlichkeiten ihren Platz. Zusammen mit den Ansprachen, Fürbitten, Gebeten, Gesängen, Lesungen und Segnungen eröffneten sie der Festgemeinde Einblicke in das Leiden und die Auferstehung Jesu. Perspektiven die den Glauben und das tägliche Leben bestärken. Für Mathias Mütel bedeutet dies: «Das eigene Leben von der Auferstehung Jesu her zu deuten, das ist es, was Christ-Sein ausmacht.»

Text und Bilder: Beatrix Bill

Impressionen aus Reiden

18033101
18033102
18033103
18033104
18033105
18033106
18033107
18033108
18033109
18033110
18033111
18033112
18033113
18033114
18033115
18033116
18033117
18033118
18033119
18033120
18033121
18033122
18033123
18033124
18033125
18033126
18033127

Impressionen aus Wikon

180401wi01
180401wi02
180401wi03
180401wi04
180401wi05
180401wi06
180401wi07
180401wi08
180401wi09
180401wi10
180401wi11
180401wi12
180401wi13
180401wi14
180401wi15
180401wi16
180401wi17
180401wi18
180401wi19
180401wi20
180401wi21
180401wi22
180401wi23
180401wi24
180401wi25
180401wi26



Impressionen aus Langnau
180401la01
180401la02
180401la03
180401la04
180401la05
180401la06
180401la07
180401la08
180401la09
180401la10
180401la11
180401la12
180401la13
180401la14
180401la15
180401la16
180401la17
180401la18
180401la19
180401la20
180401la21
180401la22
180401la23
180401la24
180401la25
180401la26
180401la27
180401la29
180401la30
180401la31
180401la32
180401la33
180401la34
180401la35
180401la36
180401la37
180401la38


Ministranten Reiden und Wikon
Osternestsuche

Das garstige Wetter am Karsamstagmittag machte dem Ministrantentreffen einen Strich durch das geplante  Programm. Kurzerhand  entschlossen sich Präses Johannes Pickhardt und die Oberministranten aus der Osternestsuche ein Osterquiz zu machen.

Im warmen Foyer des Pfarreizentrums wurde gerätselt. Das sorgte für fragende, erstaunte und lachende Gesichter. Kein Mini musste ohne Osterhase nach Hause. Ihre zahlreichen Einsätze wurden auf süsse Art verdankt.

Text: Beatrix Bill, Bilder: zvg

180331mini01
180331mini02
180331mini03
180331mini04
180331mini05
180331mini06
180331mini07
180331mini08
180331mini09
180331mini10
180331mini11
180331mini12
180331mini13
180331mini14
180331mini15
180331mini16
180331mini17
180331mini18
180331mini19
180331mini20
180331mini21
180331mini22
180331mini23
180331mini24
180331mini25
180331mini26
180331mini27
180331mini28
180331mini29
180331mini30
180331mini31

Karfreitag, 30. April  Familienkreuzweg
Der Weg Jesu zu uns

Zu diesem Thema trafen sich zahlreiche Pfarreimitglieder. Jung und Alt trotzten dem nasskalten und nebligen Wetter und machten sich wieder auf den Weg zum Neuhuser.

Mit Texten und einem Bild, das die Teilnehmer immer wieder vervollständigen konnten, erinnerte eine Gruppe der Firmlinge und Oberstüfler an den Leidensweg Jesus. Auf 5 Kreuzwegstationen fokussierte die Gruppe hauptsächlich einen Aspekt der Passion: Mensch sein, Mensch werden. Jesus ist für uns Gottes Sohn, aber auch Mensch. Die Firmlinge und Oberstüfler machten deutlich: Jesus ist für uns der Mensch schlechthin, das Beispiel dafür, wie man in dieser Welt Mensch sein kann, Mensch sein soll, vielleicht sogar Mensch sein muss, damit wir Menschen, gerade auch in Anbetracht der Passion Jesu, ein Stück weit das Reich Gottes in diese Welt bringen können.

 

Text : Johannes Pickhardt, Bilder: zvg

2018033001
2018033002
2018033003
2018033004
2018033005
2018033006
2018033007
2018033008
2018033009
2018033010
2018033011
2018033012
2018033013
2018033014
2018033015
2018033016
2018033017
2018033018
2018033019
2018033020
2018033021
2018033022
2018033023
2018033024
2018033025
2018033026
2018033027

Gottesdienst am Gründonnerstag

Pfarradministrator Jarosław Płatuński begrüsste in diesem Gottesdienst ganz besonder die diesjährigen Erstkommunionskinder. Sie waren im Rahmen der Vorbereitung auf ihr grosses Fest eingeladen, diesen Gottesdienst mitzugestalten. Dies taten sie unter der Leitung von Pastoralassistent Mathias Mütel.

Von Pfarrer Płatuński erfuhren die Besucher alles über die Karwoche. Angefangen beim Palmsonntag bis hin zum Ostermontag. Die Erstkommunikaten wurden aktiv in den Gottesdienst einbezogen. Die Kinder bemühten sich die Fragen des Pfarradministrators zu beantworten, was nicht ganz einfach schien.

Mit Bravour trugen die Erstkommunikanten die mit Mathias Mütel einstudierten Lieder vor. Am E-Piano wurden sie von Bruno Kaufmann, Organist, begleitet. Des Weiteren lasen sie die Fürbitten vor.

Nach dem Schlusssegen wurde die Monstranz in den Andachtsraum im Pfarreizentrum getragen. Hier bestand die Möglichkeit zur stillen Anbetung.

Text und Bilder: Beatrix Bill

18032901
18032902
18032903
18032904
18032905
18032906
18032907
18032908
18032909
18032910
18032911
18032912
18032913
18032914
18032915
18032916
18032917
18032918
18032919
18032920
18032921
18032922
18032923
18032924
18032925
18032926
18032927
18032928
18032929
18032930
18032931
18032932

Versöhnungsweg Wikon

Am 17. März durften die Viertklässler das Sakrament der Versöhnung entgegennehmen. Erstmals fand der Versöhnungsweg in der Kirche in Wikon statt, wo 36 Kinder und deren jeweilige Begleitperson teilnahmen.

Das Sakrament der Versöhnung öffnet das alltägliche Leben und Handeln in der Verbindung mit Gott in einer tiefen Dimension. Die Versöhnung geschieht nicht in einem einzelnen Moment, sondern in einer Gemeinschaft und im Lauf eines Lebens immer wieder neu. Es war bemerkenswert wie ruhig, gewissenhaft und ausdauernd das einzelne Kind mit der Begleitperson den selbsterklärenden Weg von Station zu Station beging. Eindrücklich waren die fragenden Gesichter, spannenden Blicke, Lächeln, Denkpausen und besinnlichen Gespräche. Nach den Versöhnungsstationen empfing PfarrerJarosław Płatuński die Kinder zu einem kurzen Gespräch.

Beim anschliessenden Basteln konnten die Kinder ihr verdientes «Schachteli» nach Belieben verzieren. Während dieser kurzweiligen Arbeit genossen die Begleitpersonen bei Kaffee und Kuchen den Austausch untereinander.

Die Kinder durften ein weiteres Mal erfahren, wie Gott uns in den Sakramenten auf ganz besondere Art seine Liebe zusagt.

Ein herzliches Dankeschön an:

  • Die Kinder, für ihr beeindruckendes Mitmachen
  • Den Eltern und den Begleitpersonen für die wertvolle Zusammenarbeit und Unterstützung
  • Herr Pfarrer Jarosław Płatuński für die Spendung des Sakramentes
  • Allen, die zu diesem angenehmenVersöhnungsweg einen Beitrag geleistet haben

Erika Bättig-Steffen und Helene Bühler-Erni, Katechetinnen

2018031701
2018031702
2018031703
2018031704
2018031705
2018031706
2018031707
2018031708
2018031709
2018031710
2018031711
2018031712
2018031713
2018031714
2018031715
2018031716
2018031717
2018031718
2018031719
2018031720
2018031721
2018031722
2018031723
2018031724
2018031725
2018031726
2018031727
2018031728
2018031729
2018031730
2018031731
2018031732
2018031733
2018031734
2018031735
2018031736
2018031737
2018031738
2018031739
2018031740
2018031741
2018031742
2018031743
2018031744
2018031745
2018031746
2018031747
2018031748
2018031749
2018031750
2018031751

Rund um die Palmbäume und Palmwedel
Palmsonntag – eine Tradition verbindet

Am Palmsonntag wird des Einzugs Jesu Christi in Jerusalem gedacht. Zum Zeichen seines Königtums jubelte das Volk ihm zu und streute dem nach Jerusalem Kommenden Palmzweige. In der Pfarrei Reiden-Wikon wurde der Einzug in beiden Kirchen gefeiert und dementsprechende Vorbereitungen waren zu treffen. Mehrere Generationen bereiteten das Fest Palmsonntag Hand in Hand vor.

Helfende Hände standen zur Seite, als es galt die benötigen Utensilien für die Palmbäume und -wedel heranzuschaffen. Zahlreiche HelferInnen jeder Altersgruppe waren im Einsatz, um diese zu binden. Diejenigen mit bereits jahrelanger Erfahrung machten sich sofort ans Werk. Weniger geübte verschafften sich zuerst einen Überblick, wie man am besten mit dem zum Teil stacheligen Blätterwerk umgeht. Alle legten viel Kreativität an den Tag, In den Gottesdiensten vom vergangenen Wochenende wurden die Palmbäume und -wedel von Pastoralassistent Mathias Mütel in Langnau und Richenthal eingesegnet. Pfarradministrator Jarosław Płatuński tat dies in Wikon und Reiden. In Reiden war die italienische Mission des Kantons Luzern zu Gast. Ihr stand Don Bartek vor. Die versammelte Gemeinde kam so in den Genuss einer deutsch-italienisch gesprochenen Feier. Die Palmbäume blieben bei den Kirchen, die Palmwedel begleiteten die Leute mit auf ihren Weg. Palmwedel gelten als Sinnbild des Lebens, der Hoffnung, Freude und Erlösung. Sie erinnern daran, Frieden zu stiften und in die Welt zu tragen. Pfarradministrator Płatuński ermunterte dazu mit den Worten: «Jesus geht den Weg mit allen, die sich dem stellen, was ihnen aufgeladen wird. Er geht den Weg mit allen, die im Vertrauen auf ihn ihr Leben leben.» In Wikon überzeugte die Blaskapelle der Musikgesellschaft Wikon, in Reiden meisterte Franziska Aregger, Panflöte ihren Auftritt mit Bravour. Den Dankesworten für alle Mitwirkenden und Helfer seitens der Pfarreien stimmten die Gottesdienstbesucher mit kräftigem Applaus zu.

Text: Beatrix Bill

Feier in Wikon, Bilder: zvg

180324wi01
180324wi02
180324wi03
180324wi04
180324wi05
180324wi06
180324wi07
180324wi08
180324wi09
180324wi10
180324wi11
180324wi12
180324wi13
180324wi14
180324wi15
180324wi16
180324wi17

Feier in Reiden, Bilder: B.Bill

180325re01
180325re02
180325re03
180325re04
180325re05
180325re06
180325re07
180325re08
180325re09
180325re10
180325re11
180325re12
180325re13
180325re14
180325re15
180325re16
180325re17
180325re18
180325re19
180325re20
180325re21
180325re22
180325re23
180325re24
180325re25
180325re26
180325re27
180325re28
180325re29
180325re30
180325re31
180325re32
180325re33
180325re34
180325re35
180325re36
180325re37
180325re38
180325re39
180325re40
180325re41
180325re42
180325re43
180325re44
180325re45
180325re46
180325re47
180325re48
180325re49

Palmbinden in Reiden

Herzlichen Dank an alle Helfer vor und hinter den Kulissen. Ohne die vielen Freiwilligen wären am Palmsonntag
keine Palmbäume und Palmsträusse zu bewundern.Wie toll. dass diese Tradition in der Pfarrei weiter Bestand hat.

Am Mittwochnachmittag, 21. März waren Sie hochmotiviert im Einsatz. Egal ob für die eigenen Palmsträusse oder für die
Palmbäume bei den Kirchen Reiden und Wikon, stachelig und knifflig war die Arbeit allemal. Um so erfreulicher war es,
dass das Lachen auch hier seinen Platz hatte. Jung und Alt arbeiteten super Hand in Hand.

Text und Bilder: Beatrix Bill

2018032101
2018032102
2018032103
2018032104
2018032105
2018032106
2018032107
2018032108
2018032109
2018032110
2018032111
2018032112
2018032113
2018032114
2018032115
2018032116

Emsiges Werken am Vorbereitungstag der Erstkommunikanten

Am 10. März kamen 31 Erstkommunionkinder aus Reiden und Wikon im Pfarreizentrum zusammen.

Begonnen wurde der Tag mit Musik: Der Organist Bruno Kaufmann begleitete auf dem E-Piano die Lieder der Erstkommunion, so dass ein erster musikalischer Gesamteindruck entstehen konnte. Nach diesem Auftakt wurden in Kleingruppen die Erstkommunionkleider anprobiert, Brot gebacken, an der Deko gebastelt und Specksteinkreuze hergestellt. Es war ein schöner Vormittag. Ein besonderer Dank geht an das Brotback-Team, den Helfern beim Specksteinkreuz herstellen und dem Deko-Team Reiden.

Text und Bilder: Mathias Müttel

180316bt01
180316bt02
180316bt03
180316bt04
180316bt05
180316bt06
180316bt07
180316bt08
180316bt09
180316bt10
180316bt11
180316bt12
180316bt13
180316bt14

Rosenverkauf zugunsten des Fastenopfers

Firmlinge übernahmen, im Rahmen ihrer Firmvorbereitung und den damit verbunden sozialen Einsätzen, den Rosenverkauf nach den Gottesdiensten vom 10./11. März in Wikon und Reiden.
Die stolze Summe von Fr. 700.- durfte aus dem Rosenverkauf zugunsten des Fastenopfers überwiesen werden.

Allen Rosenkäuferinnen und Rosenkäufer ein herzliches «Vergelt's Gott».

Impressionen der Rosenaktion nach dem Gottesdienst in Wikon:

Bilder: Beatrix Bill

20180310ra01
20180310ra02
20180310ra03
20180310ra04
20180310ra05

Wikon, 10. März: Jesuitenpater Johannes Kahn berichtete eindrücklich

Besuch aus Kirgistan

 „Vor allem die Kinder sind auf Hilfe angewiesen“, so die Aussage von Pater Johannes Kahn im Gottesdienst und am anschliessenden Vortrag. Eingeladen war der Jesuitenpater aus dem fernen Kirgistan vom internationalen Hilfswerk „Kirche in Not“. „Wir lassen gerne von Geistlichen aus den fernen Ländern berichten, die quasi als Experten aufzeigen, wie die Hilfsgelder eingesetzt werden“ war von den Organisatoren zu erfahren.

Messe zum Einstieg
Bereits als Auftakt zelebrierte Pater Johannes, zusammen mit Pastoralassistent Mathias Mütel, den Gottesdienst am Samstagabend. In seiner Predigt, vor einer grossen Besucherzahl, erwähnte der Pater die desolate Lage der Bevölkerung. „Die katholische Kirche in diesem zentralasiatischen Land ist sehr arm und auf ausländische Zuwendung angewiesen“. Die Geistlichen hätten keinen Lohn, sondern erhielten jährlich rund 1´200 Dollar aus Mess-Stipendien. „Das Wenige teilen viele Ordensleute mit den noch ärmeren Gläubigen“. Die katholischen Priester versuchten ihre Gläubigen möglichst häufig zu besuchen. „Es ist eine beschwerliche Art der Seelsorge, in einem Land mit schlecht ausgebauten Strassen und wenn im Winter das Thermometer auf Minus 40 Grad sinkt“, erzählte er. Die grösste Religionsgemeinschaft in Kirgistan bilden die rund 75 Prozent Muslime. Etwa 20 Prozent gehören dem russisch-orthodoxen Glauben an. Katholiken gebe es nur wenige Tausend und im Gegensatz zu den Muslimen und Russisch-Orthodoxen – erhalten sie keine Unterstützung im Land.

Religiöse Familie
Pater Kahn wurde 1965 in der damaligen Sowjetunion geboren, auf Gebiet des heutigen Kasachstan und als Nachkomme deportierter Deutschen. Religionen war damals verboten und seine Grossmutter erzog viele Kinder im Geheimen im katholischen Glauben. Die Familie zog später in ein Gebiet mit einem Priester und Johannes war dort Ministrant und entschied sich zum Theologiestudium. Nach einer zweijährigen Militärdienstzeit in der Sowjet-Armee konnte er dies in Angriff nehmen.

Radikalisierung
In seinem Vortrag berichtete Pater Kahn von der Veränderung seit 2001. „Kirgistan war das friedlichste muslimische Land“. Das habe sich geändert als die kirgisische Regierung dem US-Militär einen Stützpunkt zur Verfügung stellte. „Das rief ausländische radikale Muslime auf den Plan und als Folge finde eine schleichende Radikalisierung der Muslime statt“. Seit Jahren fliesse zudem aus dem arabischen Raum Geld ins Land, um neue Moscheen zu bauen. Die Katholiken gehörten zu den ärmsten in der Bevölkerung und lebten über das ganze Land verstreut. Die Priester versuchten bei ihren Besuchen vor allem die Jugendlichen und Kinder zu unterstützen. Dann aber berichtete Pater Johannes auch, dass bei den Präsidentenwahlen 2017 zum ersten Mal in der jüngeren Geschichte Kirgistans, das Land einen friedlichen Machtwechsel durch eine regulär stattfindende Wahl erlebt habe. Im ersten Wahlgang wurde der Ex-Regierungschef Soroonbaj Scheenbekow gewählt.

Überaus dankbar für die Unterstützung und die Gastfreundschaft in der Schweiz schloss Pater Johannes Kahn: „Es passieren immer wieder kleine Wunder – wie zum Beispiel die Hilfe und finanziellen Beiträge durch die Aktion „Kirche in Not“.

Kirgistan

Die kirgisische Geschichte ist wenig erforscht. Bekannt sind die Kriegerstämme der Saka aus dem 6. Jh. v. Chr., die Alexander dem Grossen hartnäckigsten Widerstand gegen seinen Vormarsch durch Zentralasien leisteten. In der späteren Zeit wurde Zentralasien durch türkische, iranische, chinesische und mongolische Herrscher geprägt. Die Vorfahren der heutigen Kirgisen kommen vermutlich aus Sibirien. In der zweiten Hälfte des 18. Jh. drangen die Russen nach Zentralasien vor; Kirgistan ging in der Russischen Föderation auf und wurde 1936 eine eigenständige Sowjetrepublik. Viele Nomaden wurden während der rücksichtslosen Kollektivierung unter Zwang sesshaft, was zu blutigen Revolten führte. Mit dem Zerfall der Sowjetunion entstand im Jahr 1991 die eigenständige kirgisische Republik. Heute gilt Kirgistan als eines der stabileren zentralasiatischen Staaten. (zvg)

 Text: Heidi Bono, Bilder: Beatrix Bill

20180310kn01
20180310kn02
20180310kn03
20180310kn04
20180310kn05
20180310kn06
20180310kn07
20180310kn08
20180310kn09
20180310kn10
20180310kn11
20180310kn12
20180310kn13
20180310kn14
20180310kn15
20180310kn16
 


Firmlinge aus Reiden, Langnau und Richenthal trafen ihren Firmspender Domherr Roland Häfliger
Das Motto der Firmung lautet: Vitamin G (Hl. Geist)

Zur Vorbereitung auf die Firmung gehört auch ein Treffen mit dem Firmspender.
Am 07.03. war es soweit. Domherr Roland Häfliger begrüsste die Firmlinge und deren Firmpatinnen und Firmpaten im Pfarreizentrum Reiden. Die Vorbereitungen für diesen Abend wurden von Mathias Mütel, Johannes Pickhardt und Vreni Vogel gemacht. Sie begleiten die Firmlinge im Religionsunterricht und auf dem Weg zu diesem grossen Tag. Gearbeitet wurde in 3 Gruppen. Es wurde gebastelt, ein Film zur Firmung gezeigt und im Gespräch stand Domherr Roland Häfliger Rede und Antwort.

Die Firmung in Langnau findet am Samstag, 21. April um 10.00 statt
Die Firmung in Reiden findet am Sonntag, 22 April um 09.30 statt.

Hier einige Impressionen von diesem gelungenen Abend.

Bilder: Mathias Müttel

18030701
18030702
18030703
18030704
18030705
18030706
18030707
18030708
18030709
18030710
18030711
18030712
18030713

Interview mit Pfarradministrator Jaroslaw Platuński im TLM 1 im Zusammenhang mit den Einbrüchen
in die Katholische Kirche Reiden

http://cfvod.kaltura.com/pd/p/1719221/sp/171922100/serveFlavor/entryId/1_kj8lt45s/v/1/ev/7/flavorId/1_ahe4c7jo/name/a.mp4

(Bei Problemen bitte mit rechter Maustaste auf den Link und «Ziel speichern unter..».
So kann der Film lokal auf Ihrem PC betrachtet werden.)


NEWA – Ensemble begeisterte auf ganzer Linie

Auch in diesem Jahr machte das NEWA-Ensemble aus St. Petersburg, auf seiner Tour durch Europa, wieder Halt in Reiden. Am Wochenende vom 24./25. Februar unterhielten die drei Profimusiker Olga Romanovskaja, Mezzo-Sopran, Marina Tchernousa, Sopran und Boris Kozin, Bariton die Gottesdienstbesucher in den Kirchen Wikon, Langnau, Richenthal und Reiden mit ihren russisch-orthodoxen Kirchenliedern auf hohem Niveau.

In der russisch-orthodoxen Kirche gibt es keine Orgel oder sonstige Musikinstrumente, nur Gesang. Und so schwiegen die Orgeln, in den von Pfarradministrator Jarosław Płatuński geführten Gottesdiensten, für einmal. Ihren Platz nahmen die Gäste aus St. Petersburg ein. Ob dreistimmig, im Duett oder solistisch: Das NEWA Ensembles verbreiteten mit seinen kraftvollen, meisterhaft nuancierten Stimmen die aussergewöhnliche Schönheit und Tiefe dieser Gesänge.

Pfarrer Płatuński sprach in seiner Predigt über den grossen Glauben Abrahams an Gott und dass dieser deshalb als Vater des Glaubens genannt wird. Davon, wie Abraham Gott nichts vorenthielt und aus diesem Grund den Segen Gottes erhielt. Er betonte am Ende seiner Ansprache: «Gott kann nur das segnen, was wir ihm anvertrauen.» Die Stärke des Glaubens wurde auch in den gewählten Stücken der Musiker immer wieder gekonnt und klangvoll intoniert. Unter grossem Applaus verabschiedeten sich die drei Profis.

Text und Bilder: Beatrix Bill

18022401
18022402
18022403
18022404
18022405
18022406
18022407
18022408
18022409
18022410
18022411
18022412
18022413
18022414
18022415

Ökumenischer Gottesdienst und Aktion «Zäme am Tisch»
Zusammenstehen und Gutes bewirken

Am Sonntag, 18. Februar fand der gut besuchte ökumenische Gottesdienst in der reformierten Kirche in Reiden statt. Gestaltet wurde die Feier von Pfarrerin Barbara Ingold und Pastoralassistent Mathias Mütel. Die ökumenische Kampagne 2018 stand unter dem Slogan «Werde Teil des Wandels!», denn nur gemeinsam kann es funktionieren – gemeinsam für eine Welt, in der alle genug zum Leben haben. Ein Wandel ist nötig, sonst beraubt sich die Menschheit ihrer Lebensgrundlage. Zum Wandel können wir alle etwas beitragen.

Grossen Anklang fand auch dieses Jahr wieder das Projekt «Zäme am Tisch» der reformierten Kirchgemeinde Reiden und Umgebung und der katholischen Pfarrei Reiden-Wikon. Im Rahmen der ökumenischen Kampagne der Hilfswerke «Brot für alle» und «Fastenopfer».

Jung und Alt folgten der Einladung ins Alters- und Pflegezentrum Feldheim Reiden zum «Zäme am Tisch». Ein Mittagessen aus köstlicher Lasagne mit Fleisch oder Gemüse, Salat und Brot stand bereit und viele Helferinnen und Helfer waren sehr um das Wohl der Gäste bemüht. Engagiert waren auch diverse Jugendliche der beiden Kirchgemeinden, welche mit Tischen, Servieren, Nachschenken und Abräumen ihren Beitrag zu diesem gemeinsamen Anlass leisteten.

Den Preis für das feine Mittagessen konnte jeder selber bestimmen und einen Beitrag in ein Sammelkässeli auf dem Tisch werfen. Der Erlös aus der Kollekte vom ökumenischen Gottesdienst und dem Mittagessen, ging zu Gunsten der beiden Hilfswerke.

Am Sonntag, 11. März, 11.00 bis 13.00 heisst es nochmals «Zäme am Tisch» im Feldheim Reiden.
Alle sind dazu ganz herzlich eingeladen.

Text und Bilder: Nicole Schärer / Reformierte Kirchgemeinde Reiden und Umgebung

18021801
18021802
18021803
18021804
18021805
18021806
18021807
18021808

Fasnachtsgottesdienst mit den «Schlömpf» Reiden
Humor als Dünger des Lebens

Die 5. Jahreszeit hielt im Sonntagsgottesdienst vom 28.Januar zum fünten Mal in Folge Einzug in der Kirche Reiden. Dichtgedrängt standen die Männer der «Schlömpf» auf der Empore und liessen unter der Leitung von Luca Vonarburg ihre Guggenmusik ertönen. Pastoralassistent Mathias Mütel sorgte mit seiner in Versform gehaltenen Ansprache für schmunzelnde Gesichter.

Mathias Mütel hinterfragte in seinen Reimen das Pro und Contra geschätzter Kirchenväter im Bezug auf Freude, Lachen und Humor. Sichtlich erfreut verkündete er: «Im guten Sinne gehört Humor zur Christenpflicht. Wie schon Abraham a Santa Clara spricht: Die Freude ist Gottes Haushälterin, die Melancholie ist des Teufels.» Weiter hob er die Wirkung eines freudigen, heilsamen Lachens, frei von Häme und Zynismus aus des Teufels Rachen hervor und schloss mit den überlegenswerten Sätzen: «Nur innere Freiheit von allen Sachen, befähigt uns sie zu belachen. Im Garten des Lebens ist nach wie vor, der beste Dünger der Humor.»

Die Schlömpf spielten Stücke wie: Freed from Desire von Gala; Auf gute Freunde von Böhse Onkelz oder Stand by me von Ben E. King.

Beim anschliessenden Platzkonzert gaben die Schlömpf nochmals Vollgas und zogen alle Register. Das Publikum verdankte alle Mitwirkenden mit grossem Applaus.

Text und Bilder: Beatrix Bill

18012801
18012802
18012803
18012804
18012805
18012806
18012807
18012808
18012809
18012810
18012811
18012812
18012813
18012814
18012815
18012816
18012817
18012818
18012819
18012820
18012821
18012822
18012823
18012824
18012825
18012826
18012827
18012828
18012829
18012830
18012831
18012832
18012833
18012834
18012835
18012836
18012837

Ministranten und Pfadi auf Eis

Zusammen mit den Pfadis Reiden, wagten sich die Minis am 13. Januar mal wieder aufs Eis. Nein, kein dünnes Eis, sondern ganz sicher und bequem auf das Eis der Eisbahn in Olten.

Mit nahezu 70 Kindern und Jugendlichen füllten die Minis und Pfadis die Eisbahn gut aus. So wurden die ersten Schritte mit den Schlittschuhen gemacht, bis hin zur ersten Drehung, die sachte probiert wurde. Auch die Geselligkeit kam nicht zu kurz, hatte man ja bei dieser grossen Teilnehmerzahl eine grosse Auswahl an Gspänli. Und mindestens genauso erwähnenswert: Es kamen alle wieder gesund und zufrieden zurück.

Text: Johannes Pickhardt, Bilder: Alexandra Arnet

2018011301
2018011302
2018011303
2018011304
2018011305
2018011306
2018011307
2018011309
2018011310
2018011311
2018011312
2018011313
2018011314
2018011315
2018011316
2018011317
2018011318
2018011320

Bildungsabend der Pfarreien Reiden-Wikon, Langnau und Richenthal
«Distanz und Nähe» - Grenzwahrung in der Seelsorge

Mit einem obligatorischen Präventionskurs für alle Personen im kirchlichen Dienst, die mit einer Missio canonica beauftragt sind, will das Bistum Basel sexuellen Übergriffen vorbeugen. Es sei wichtig, sich mit dem Thema Nähe und Distanz zu befassen, um sich bewusst zu machen, wo Grenzverletzungen entstehen können. Im Bistum Basel gilt für alle Formen der sexuellen Übergriffe die «Nulltoleranz-Politik».

Pfarradministrator Jarosław Płatuński, der diesen Kurs im März 2017 besuchte, nutzte die vom Bistum zur Verfügung gestellten Materialien und hielt am 10. Januar einen Bildungsabend im Pfarreizentrum Reiden. Eingeladen waren alle Mitarbeiter der Pfarreien Reiden-Wikon, Langnau und Richenthal sowie Freiwillige die sich zu diesem Thema Gedanken machten. Theorie am Anfang und praktische Beispiele zum Schluss. Der Abend gestaltete sich wie folgt.

Sexuelle Ausbeutung – Prävention - Intervention
Im ersten Teil wurden Faktoren aufgezeigt, die zu sexueller Ausbeutung führen können. Es wurde klar darauf hingewiesen, dass Seelsorgende in jeder Begegnung verantwortlich für den grenzwahrenden Umgang sind, was grösste Sorgfalt und Verantwortung erfordert. Auch Definitionen und strafrechtlich relevante Formen sexueller Gewalt waren ein Thema. Im zweiten Teil ging es um die Prävention. Wie sehen Schutzmassnahmen auf den Ebenen Mitarbeitende; potenzielle Opfer; potenzielle Täterpersonen; Team und Institution aus. Im dritten Teil stand die Intervention im Vordergrund. Professioneller Umgang mit Verdacht und Wissen; Grundsätze die es einzuhalten gilt; Grundstrebungen des Menschen sowie die drei Säulen des Erfolgs wurden erörtert. Interessant waren auch die Regeln der Motivation mit ihren unterschiedlichen Werten und Motiven, aber auch der Hinweis auf den Unterschied zwischen Motivation und Manipulation. Wichtige Punkte im Umgang mit Manipulation oder Frustration schlossen den theoretischen Teil ab.

Offener Austausch
Je ein Fallbeispiel wurde in drei Gruppen und dann in der ganzen Runde analysiert. Nicht eindeutige Situationen gaben zu reden, sondern sogenannte «Grauzonen», die es galt sichtbar zu machen. Sie zeigten auf, wie wertvoll die Entwicklung einer Kultur des «aufmerksamen Hinschauens» und der Transparenz ist. Die Teilnehmenden wurden dafür sensibilisiert.

20180110ndjp01

Text und Bild: Beatrix Bill


Fest der Erscheinung des Herrn
Mach’s wie Gott: werde Mensch.

Am 07. Januar wurde in den Wortgottesdiensten in Langnau und Reiden das Fest der Erscheinung des Herrn gefeiert. Drei Ereignisse heiligen diesen Tag: Der Stern führte die drei Weisen aus dem Morgenland zu Jesu in der Krippe; an der Hochzeit zu Kanaa verwandelte Jesus Wasser in Wein; Christus wurde im Jordan getauft.

In beiden Gottesdiensten setzte Pastoralassistent Mathias Mütel den Fokus auf die Anbetung der drei Könige aus dem Morgenland und auf die Taufe des Herrn. In seiner Ansprache ermunterte er die Festgemeinde, wie die drei Weisen dem Stern der sie zu Jesu führte zu folgen und wie sie Zeugen seiner göttlichen Menschenliebe zu werden. Mathias Mütel erinnerte auch an die eigene Taufe. Getauft zu sein heisst, zu sagen: Ich bin ein Kind Gottes, in mir ist Gottes Geist, den ich in der Taufe empfangen habe, lebendig. Er sagte: «Als Getaufte geht an uns der Aufruf: <Mach’s wie Gott: werde Mensch.>».

Seit August 2016 bis Juli 2017 wurden in Langnau und Richenthal acht Kinder getauft. In Reiden und Wikon waren es vom Juli 2016 bis Juni 2017 dreizehn Kinder. Eine von den Taufeltern gestaltete Muschel durfte von den Pfarreigemeinschaften am Netz in den jeweiligen Kirchen bewundert werden. Die Muschel, als Andenken an die Taufe, wurde den Kindern nun wieder zurückgegeben.
In Langnau umrahmte der Kirchenchor Richenthal den Gottesdienst mit feierlichem Gesang. Bei den anschliessenden Apéros fand ein reger Gesprächsaustausch statt. In Langnau sorgten die Ministranten mit Zopf und Punch für Gaumenfreuden.

In den Kirchen Langnau und Richenthal, Reiden und Wikon liegen seit dem Wochenende beim Schriftenstand abgepackte Säcklein mit den notwendigen Utensilien und Anweisungen für die Haussegnung auf.

Text und Bilder: Beatrix Bill

gdre18010701
gdre18010702
gdre18010703
gdre18010704
gdre18010705
gdre18010706
gdre18010707
gdre18010708
gdre18010709
gdre18010710
gdre18010711
gdre18010712
gdre18010713
gdre18010714
gdre18010715
gdre18010716
gdre18010717

Aus der Reihe den «Glauben ins Spiel bringen»
Freude am Glauben

So betitelte Pater Marc-Stephan Giese SJ in seinem Referat Das Salz des Nordens – Kirche sein in Schweden den grössten Unterschied zwischen «Kirche im Norden» und Mitteleuropa. Der Dienst an der Freude steht im Vordergrund, Strukturfragen sind sekundär.

Von Stockholm aus, über den Libanon kommend, auf dem Weg zu einem mehrmonatigen Aufenthalt in Lateinamerika, machte Pater Marc-Stephan Giese SJ am 4. Januar einen Zwischenstopp im Pfarreizentrum Reiden. Im Gepäck hatte der studierte Philosoph, Theologe und Jesuitenpater seine, seit 2014 in Stockholm gesammelte, seelsorgerische Erfahrung. Sein Referat teilte er in drei Schwerpunkte ein und unterstrich diese mit konkreten Beispielen.  

Die religiöse Landschaft in Schweden
Den Historischen Hintergrund, die nachchristliche Gesellschaft, aber auch das staatskirchliche Erbe wurden angesprochen. Pater Giese stellte fest, dass trotz der nominellen Zugehörigkeit zur ehemaligen lutherischen Staatskirche, vielen Schweden Glauben und Kirche fremd geworden sind. Der Glaube prägt weder die Gesellschaft noch die Kultur, ist Privatsache und Religion eher eine Sache des Gefühls und der gesellschaftlichen Konsensmoral. Die Kirche folgt heute den gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen.

Katholisch sein im Norden
Die katholische Kirche in Schweden lebt von Internationalität und Inkulturation. Pater Giese bezeichnete sie als «Einwandererkirche» mit den grössten Sprachgruppen: Arabisch, Polnisch, Spanisch, Tagalog, Tigrinya, Kroatisch. Hinzu kommen die Konvertiten. Sie ist arm, in ihrer Wertorientierung eher Gegenkultur und hat geistliche und theologische Tiefe mit Strahlkraft. Die Bindung an Rom wird als konstitutiv erlebt. Zugleich ist Vielfalt ein Merkmal der Katholizität.

Impulse für den Kontinent
Marc-Stephan Giese betonte wie wichtig es sei, Zeugnisse reflektierten Glaubens abzugeben. Immer wieder Standpunkte aus philosophischer, theologischer und spiritueller Sicht einzubringen; mit Menschen in Kontakt zu treten, sie erspüren und sich vor den Fragen der Zeit nicht scheuen; sich nicht von der Moderne einschmeicheln zulassen, aber sich auch nicht vor ihr abschliessen. Weiter beschrieb der Pater in drei Punkten, was kirchlicher Glaube bedeuten kann. Es sind dies: Gemeinschaft vor Ort - regional – weltkirchlich; Mit der Kirche fühlen (Ignatius v. Loyola); Den Glauben demütig verteidigen.

Auch in der anschliessenden offenen Runde stand Pater Giese Rede und Antwort. Man spürte seine von Herzen kommende Freude und sein Engagement für das Wissen über den Glauben. Ohne fundiertes Wissen sei es schwierig, den oft kritisch gestellten Fragen Paroli zu bieten. Erfreulich schien für ihn besonders, dass mit dem Wissen und der Begeisterung der Gläubigen, auch die Anforderung und die Ernsthaftigkeit an die Seelsorge stieg. Was auch klar herauszuspüren war, war, dass Seelsorge kein Leben nach der Uhr ist, denn wohl öfters scheint das Telefon von Pater Giese auch in der Nacht zu klingeln.

Text und Bilder: Beatrix Bill

wb18010401
wb18010402
wb18010403
wb18010404
wb18010405
wb18010406
wb18010407
wb18010408
wb18010409
wb18010410
wb18010411
wb18010412
wb18010413
wb18010414
wb18010415
wb18010416
wb18010417
wb18010418
wb18010419
wb18010420
wb18010421
wb18010422
wb18010423

Neujahrsgebet des Pfarrers von St. Lamberti zu Münster aus dem Jahre 1883

Dieses Gebet verlass Pfarradministrator Płatuński zum Schluss des Neujahrsgottedienst.
Ein Gebet das auch im 2018 passend und top aktuell ist.

njgdre1821

Herr, setze dem Überfluss Grenzen
und lasse die Grenzen überflüssig werden.

Lasse die Leute kein falsches Geld machen
und auch das Geld keine falschen Leute.

Nimm den Ehefrauen das letzte Wort
und erinnere die Männer an ihr erstes.

Schenke unseren Freunden mehr Wahrheit
und der Wahrheit mehr Freunde.

Bessere solche Beamte, Geschäfts- und Arbeitsleute,
die wohl tätig, aber nicht wohltätig sind.

Gib den Regierenden gute Bürger
und den Bürgern eine gute Regierung.

Herr, sorge dafür, dass wir alle in den Himmel kommen
 - aber nicht sofort.


Auf ein gesegnetes Neues Jahr

Im Gottesdienst vom 01. Januar wurden das Jahr 2018 und das Leben unter den Segen Gottes gestellt.

Gemeinsam hielten Pfarradministrator Płatuński und Pastoralassistent Mütel die Feier in der Kirche Reiden. Beide hoben hervor, weshalb Weihnachten und der achte Tag nach Weihnachten, der Neujahrstag, zusammengehören und warum am Neujahrstag auch das Hochfest der Gottesmutter Maria gefeiert wird. «Der Grundgedanke von Weihnachten ist, dass an unserem Leben nichts mehr ohne Gottesbezug ist», sagte Mathias Mütel in seiner Ansprache. Und genau dieser zeitlose Gott, der damals in Jesu Mensch wurde, schenkt jedem Menschen das Angebot eines neuen Jahres, indem seine Zeichen und sein Wirken erkennbar sein werden.

Pfarrer Płatuński verabschiedete im Gottesdienst Valentina Marku und verdankte ihre wertvolle Arbeit als Sakristanin in den vergangenen eineinhalb Jahren. Als Nachfolger begrüsste er Walter Gassmann. Er ist bereits seit 24 Jahren als Sakristan tätig. Zurzeit nebst Langnau, nun neu auch in Reiden.

Das Kaesmacher Quartett beeindruckte die Gäste mit ihren stimmungsvoll gewählten Stücken. Organist Bruno Kaufmann unterstützte gekonnt beim Gesang der Kirchenlieder.

Der Kirchenrat lud im Anschluss zu einem Neujahrsapéro im Pfarreisaal ein. Ein rege genutzter Anlass, um sich gegenseitig ein gesegnetes Neues Jahr zu wünschen.

Text und Bilder: Beatrix Bill

njgdre1801
njgdre1802
njgdre1803
njgdre1804
njgdre1805
njgdre1806
njgdre1807
njgdre1808
njgdre1809
njgdre1810
njgdre1811
njgdre1812
njgdre1813
njgdre1814
njgdre1815
njgdre1816
njgdre1817
njgdre1818
njgdre1819
njgdre1820
njgdre1821
njgdre1822
njgdre1823
njgdre1824
njgdre1825
njgdre1826
njgdre1827
njgdre1828
njgdre1829
njgdre1830
njgdre1831
njgdre1832
njgdre1833
njgdre1834

 

Man erkennt den Irrtum daran, dass alle Welt ihn teilt.

Jean Giraudoux, franz. Diplomat
u. Schriftsteller (1882 - 1944)


 Die KIRCHE ist „ihrem Wesen nach
 MISSIONARISCH!“
(Vatikanum II, Ad gentes 2)

 Die röm. kath. Pfarreien Langnau, Richenthal  
 und Reiden-Wikon präsentieren die neue Reihe:

 Impulse und Denkanstösse zu einem
 missionarischen Kirche-Sein heute


 > zum Flyer

Nächstes Thema:
Liturgie und Kirchenerneuerung

Referentin: Dr. Gunda Brüske

Mittwoch, 29. Oktober 2019, 20.00
Pfarreizentrum Reiden