Aktuelle Berichte und Bilder

 

Ein Pastoralraum – fünf Pfarreien – sieben Dörfer

Im Festgottesdienst vom 03. Oktober, gefeiert in der Kirche Reiden, fand die offizielle Einsetzung des sechsköpfigen Pastoralraumteams statt. Als Mitarbeitende im Pastoralraum Pfaffnerntal-Rottal-Wiggertal, aber auch als fünf Pfarreien aus sieben Dörfern starteten sie den gemeinsamen Weg in die Zukunft und stellten diesen unter Gottes Segen.

Sieben brennende Kerzen sowie sieben geografisch abgebildete Puzzleteile wurden in die Kirche getragen. Sie standen sinnbildlich für die sieben Dörfer der fünf Pfarreien Langnau, Pfaffnau-Roggliswil, Reiden-Wikon, Richenthal und St. Urban. Dass jede Pfarrei ihre «Ecken und Kanten», ihre Besonderheit, ihre Geschichte hat und von den Menschen lebt, die vor Ort Kirche gestalten und Gemeinschaft leben, davon sprach Pastoralraumleiterin Edith Pfister in ihrer Einleitung. Sie unterstrich: «Wo wir als Pfarreien im Pastoralraum zusammengehen, kann ein grösseres Miteinander Gestalt annehmen.» Wie, davon erzählte das Bild, welches Vertreterinnen und Vertreter der einzelnen Dörfer zusammenfügten. Jedem Puzzleteil gaben sie mit ihren Wünschen und Erfahrungen eine Stimme.

Einsetzung mit Übergabe der Missio

Im Namen von Bischof Felix Gmür ernannte Brigitte Glur-Schüpfer (Regionalverantwortliche der Bistumsregion St. Viktor) Beda Baumgartner zum leitenden Priester des Pastoralraums und aller Pfarreien. Ebenfalls in seinem Namen beauftragte sie in allen Pfarreien des Pastoralraums Flavia Schürmann als Pfarreiseelsorgerin und Jonas Hochstrasser als Katechet. «Die Kirche braucht Menschen, die das Geheimnis Gottes verkünden wollen und eine besondere Verantwortung übernehmen. Dafür danke ich und wünsche euch die Weisheit und Kraft des Heiligen Geistes», sagte Brigitte Glur-Schüpfer. Die drei nahmen die offiziellen Einsetzungsurkunden des Bischofs von ihr entgegen. Mit der vollzogenen Amtseinsetzung sowie der Begrüssung von Pastoralraumleiterin und Seelsorgerin Edith Pfister-Ambühl, Diakon Sepp Hollinger aus St. Urban und Katechet Johannes Pickhardt aus Reiden ist das Pastoralraumteam nun komplett.

Mit Zuversicht in die Zukunft

Der Präsident des Regionalen Kirchenrates Peter Portmann aus Pfaffnau brachte in seiner Rede zum Ausdruck, dass sich der Gesamtkirchenrat auf eine offene, herausfordernde und konstruktive Zusammenarbeit mit dem neu zusammengesetzten Team freue. Er lobte Edith Pfister für ihren Einsatz bei der Personalrekrutierung. So stellte sie der Personalkommission Jonas Hochstrasser vor. Ein Mann mit grosser Erfahrung und neuen Ideen. Er kennt die Stadtjugend und sucht die Herausforderung auf dem Land. Flavia Schürmann überzeugte mit jugendlicher Frische, Spontanität, ihrer ansteckenden Freundlichkeit und barrierefreiem Denken. Bei der Suche nach einem leitenden Priester liess das Bistum und im Speziellen Brigitte Glur-Schüpfer den Pastoralraum nicht im Regen stehen, berichtete der Redner. Beda Baumgartner zeichne sich durch seine wunderbare Ausstrahlung, viel Erfahrung und der nötigen Gelassenheit aus. Peter Portmann sagte: «Mit Freude, Zuversicht und Hoffnung, aber auch mit Respekt vor dem Ungewissen gehen wir in die gemeinsame Zukunft.»

Der Projektchor Pfaffnau-Roggliswil bereicherte die Eucharistiefeier. Unter der Leitung von Kevin Sieber aus Sursee ertönten Stücke wie «I sing holy» oder «Nada de turbe» von der Empore. Mit grossem Applaus verdankten die Anwesenden den Gesang sowie alle Mitwirkenden. Vom Türdienst am Anfang bis zum Apéroservice am Schluss. Bei Speiss und Trank fand reger Austausch statt.

Text und Bilder: Beatrix Bill

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Bruder-Klaus-Fest in Wikon
Du bist mein Schutz und Schirm

Am Samstag, 25. September wurde in der Kirche Wikon das Bruder-Klaus-Fest gefeiert. Vier Jugendliche der 5./6 Klasse und Katechet Johannes gestalteten den Gottesdienst mit. Sie brachten verschiedene Schirme mit, beschrieben ihre einzelnen Funktionen und zogen daraus Parallelen zum Alltagsleben. Sie dachten über die Aussage aus der Bibel «Gott ist wie ein Schirm für uns» nach, formulierten ihre Anliegen, Bitten und Wünsche. Pfarrer Beda Baumgartner sprach in seiner Predigt über den Schirmherrn der Kirche. Wie er den Menschen begegnete und welche Bedeutung ihm bis heute beigemessen wird. Organist Bruno Kaufmann begleitete den Gemeindegesang, bei dem das Lied «Mein Herr und mein Gott» auch bekannt als «Bruderklauslied», nicht fehlte. Das Bläserquartett Djoukeng-Wyss aus Reiden sorgte mit Stücken aus verschiedenen Musikrichtungen für einen gelungenen Auftritt. In fröhlicher Runde klang der Abend beim Apéro aus.

Text und Bilder: Beatrix Bill

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19. September: Erntedanfkfest in Reiden
Auf Gottes Weisheit vertrauen

Am Eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettag wurde in Reiden das Erntedankfest gefeiert. Beda Baumgartner, Leitender Priester im Pastoralraum Pfaffnerntal-Rottal-Wiggertal hielt seinem ersten Gottesdienst in der Kirche Reiden. Für die Mitgestaltung sorgten der Jodlerklub Heimelig Reiden und die Trachtengruppe Reiden.

Pfarrer Beda Baumgartner griff in seiner Predigt auf, wie die Weisheit von oben, also Gottes Weisheit, das Zusammenleben verändern kann. Er sagte: «Diese Weisheit ist beschrieben. Sie ist heilig, friedfertig, freundlich, gehorsam, reich an Erbarmen, unparteiisch, sie heuchelt nicht.» Sich in schwierigen Situationen darauf zu besinnen, innehalten um dementsprechend zu handeln, könne den weiteren Verlauf in positive Bahnen lenken. Nicht Spaltung, sondern Gemeinschaft entstehe.

Der Jodlerklub Heimelig unter der Leitung von Judith Weingartner überzeugte mit harmonischem Jodelgesang und grosser Leidenschaft.

Im Anschluss lud die Trachtengruppe zur «Teilete» ein. Feiner Most und köstliches, selbstgemachtes Brot standen zur Erfrischung bereit. Die im Gottesdienst gesegneten Früchte der Ernte wurden den Besuchern mit auf den Heimweg gegeben.

Text und Bilder: Beatrix Bill

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4./5. September: Erstkommunion in Wikon und Reiden
«Wir sind Kinder in Gottes Garten»

Unter dem Motto «Wir sind Kinder in Gottes Garten» feierten 6 Kinder aus Wikon am Samstag, 4. September und 21 Kinder aus Reiden am Sonntag, 5. September ihre erste heilige Kommunion in den festlich geschmückten Kirchen. Die fröhliche und bunte Gestaltung vor den Altären erzeugte eine einladende Stimmung. Jedes Kind hatte in diesem Bild eine wunderschöne Blume gestaltet - individuell und einzigartig.

Nach den Erstkommunionvorbereitungen mit ihren Katechetinnen, Christine Kaufmann in Wikon, Helene Bühler-Erni in Reiden, waren sich die Kinder bewusst, was das zweite Sakrament für eine spezielle Bedeutung hat. Fröhlich trugen die Kinder ihre Begrüssungsworte, Bitten und guten Gedanken vor. Mit viel Freude und Herz sangen sie zwischendurch ihre Lieder, begleitet von Organist Bruno Kaufmann. Die Katecheten Christine Kaufmann und Johannes Pickhardt machten die Kinder und die Gemeinschaft darauf aufmerksam, dass wir als Christen und Christinnen, als «Kinder in Gottes Garten» eingeladen sind, unsere Welt so zu gestalten, dass sie zum Reich Gottes werden kann, zu einer Welt, in der gutes Leben für alle möglich wird. Das bedeutet nämlich, Gemeinschaft feiern, Teilen und Essen, Bitten und Danken, Geben und Nehmen.

Mit diesen Gedanken freuten sich die Erstkommunikanten und alle Anwesenden auf die Eucharistiefeier. Zur heiligen Kommunion stellten sich die Kinder vor dem Altar auf und durften erstmals das heilige Brot von Bruder Josef Bründler, Kapuzinerkloster Olten, empfangen. Am Schluss bedankten sich Christine Kaufmann und Johannes Pickhardt bei allen, die etwas zu den festlichen Erstkommuniongottesdiensten beigetragen hatten. Zusammen beten, singen und Gemeinschaft feiern verlangt immer wieder viele willige Hände.

Gestärkt mit der Begegnung Jesu im Heiligen Brot und dem Schlusssegen zogen die freudigen Gemeinschaften aus den Kirchen. Während den anschliessenden Apéros bei strahlendem Sonnenschein nutzten die Familien die Gelegenheit, Fotos zu machen und auf dieses spezielle Ereignis anzustossen.

Text: Helene Bühler-Erni

 

Impressionen aus Wikon:

Fotos: Viktoria Meier

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Impressionen aus Reiden:

Fotos: Viktoria Meier

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Ökumenischer Gottesdienst
Vielstimmigkeit

Am Sonntagmorgen, 22. August, wurde in der Kirche Langnau ein ökumenischer Gottesdienst gefeiert. Die reformierte Pfarrerin Barbara Ingold und Pastoralraumleiterin Edith Pfister sprachen zum Thema Vielstimmigkeit. Die A-cappella Formation Shaladrü liessen die Besucher an der verbindenden Kraft der Musik teilhaben.

Barbara Ingold begrüsse die Gottesdienstgemeinschaft und beschrieb anhand des Eröffnungsgesangs der vier Sängerinnen und Sänger aus der Region, was Vielstimmigkeit bedeuten kann. Vier Stimmen, kein Instrument, jede Stimme hat eigene Noten und Melodieverläufe. Höhe Töne vom Sopran bis hin zu den tiefen Tönen des Basses. Zusammen gesungen entstehe ein wohlklingendes, mehrstimmiges Lied, in welchem jede Stimme wichtig sei, damit es schön und voll tönt. Aber dennoch habe jede Stimme ihre Eigenheit und soll gehört werden. Gottes Wille sei, offen und tolerant miteinander umzugehen, aufeinander zu hören und in Frieden miteinander zu leben. «Wir sind heute zusammengekommen, um gemeinsam zu feiern, Grenzen zu überwinden und zu spüren, wie bereichernd Vielstimmigkeit für uns alle sein kann.»

Alle sollen eins sein

Dass dieses vom Glauben vorgegebene Ideal von Harmonie und Schönheit, die entsteht, wenn verschiedene Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen, Meinungen zu einer Gemeinschaft zusammenfinden, im Alltag oft anders erfahren wird, darüber sprach Edith Pfister in ihrer Predigt. Machen Vielfalt und Vielstimmigkeit das Leben wirklich reicher oder sind sie doch mehr Strafe als Geschenk? Anhand der biblischen Geschichte vom Turmbau zu Babel zeigte sie auf, dass es sich lohnt genau hinzuschauen und wichtige Details zu erkennen, um Gräben und Spaltungen im gesellschaftlichen Leben zu vermeiden. Sie betonte: «Gemeinschaft und Beziehung wagen können, einander verstehen, das sind Gaben von Gottes Geist.»

Die Formation Shaladrü erfüllte mit ihren Stimmen den Raum. Mit Volksliedern aus aller Welt erfreuten und berührten sie die Zuhörer. Den grossen Applaus des Publikums verdankten sie mit einer Zugabe. Der vom Kirchenrat organisierte Apéro bot Gelegenheit für regen Austausch.

Text und Bilder: Beatrix Bill

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Die Älteren ehren. Die Jüngeren lieben. In der Liebe zu Christus für seine Feinde beten. Bei einem Zwist vor Sonnenuntergang wieder Frieden schliessen. Und nie an Gottes Barmherzigkeit verzweifeln.

Aus der Bendeikt-Regel


Diese Schutzkonzepte gelten in den
Gottesdiensten in Reiden und Wikon
Gültig ab 13. September bis auf Widerruf

  > Schutzkonzepte Gottesdienste in Reiden und Wikon

  > Schutzkonzept Gottesdienste ohne Zertifikatspflicht


 «Wir sind für Sie da»

Öffnungszeiten Pfarramt Reiden

Montag: 08.00-11.00, 14.00-16.00
Dienstag bis Freitag: 08.00-11.00

Im Pfarreizentrum ist Maskenpflicht.


Prävention und Informationen
zum Corona-Virus

Massnahmen Pfarrei Reiden-Wikon
und schweizweit

> Informationen finden Sie hier.