Benützungsreglement

Benützungs- und Hausordnung

1. Zweck

Das Pfarrei- und Begegnungszentrum St. Johannes ist ein Haus der Begegnung. Es dient der Pfarrei und der ganzen Kirchgemeinde Reiden-Wikon sowie der kulturellen Freizeitgestaltung.

2. Allgemeines

  • Das Pfarrei- und Begegnungszentrum steht den kirchlichen Organisationen und Vereinen aus dem Kirchgemeindegebiet zur Verfügung. Die Räume des Zentrums stehen im Rahmen ihrer Verfügbarkeit auch anderen Organisationen und Vereinen für Veranstaltungen offen.
  • Die Aufsicht über den Betrieb übt die vom Kirchenrat gewählte Betriebskommission aus. Sie ist verantwortlich für die Einhaltung der Benützungs- und Hausordnung sowie der Gebührenverordnung. Schlichtungsstelle bei Meinungsverschiedenheiten ist der Kirchenrat.
  • Anlässe im Zentrum dürfen die Gottesdienste auf keine Art und Weise stören.

3. Reservationen

  • Anlässe von Vereinen und Gruppen der Kirchgemeinde Reiden-Wikon haben den Vorrang. Reservationen werden mit dem Hauswart abgesprochen. Je nach Anlass bedarf es der Zustimmung der Betriebskommission.
  • Für Benützungen von nicht kirchlichen Organisationen und Vereinen bedarf es einer Bewilligung.
  • Die Benützungsgesuche sind beim Hauswartehepaar anzufordern (Ivo und Diana Kaufmann-Kissling, Telefon-Nr. 062/758 38 30).
  • Die Räumlichkeiten des Zentrums sind für nicht kirchliche Vereine und Organisationen gebührenpflichtig. Es gilt die vom Kirchenrat und der Betriebskommission beschlossene Gebührenverordnung.

4. Öffnungszeiten

  • Das Pfarrei- und Begegnungszentrum St. Johannes kann grundsätzlich von 08.00 – 23.00 Uhr benützt werden. Abweichungen sind vor der Veranstaltung mit dem Hauswart zu besprechen. In der Regel bleibt das Zentrum während den Sommerferien (Schulferien) geschlossen.
  • Veranstaltungen von Jugendlichen dürfen ohne Bewilligung der Betriebskommission nicht länger als bis 22.00 Uhr dauern. Veranstaltungen von Jugendlichen, die länger als bis 22.00 Uhr dauern, bedingen die Aufsicht durch eine zuverlässige, erwachsene Person oder durch einen Gruppenleiter.

5. Schlüsselkontrolle

  • Kirchliche Vereine und Organisationen erhalten entsprechende Schlüssel gegen Quittung. Der/die Inhaber/in des Schlüssels haftet persönlich.
  • Schlüssel zum Pfarrei- und Begegnungszentrum für übrige Benützer werden ebenfalls gegen Quittung (Unterschrift Benützungsgesuch) abgegeben. Der Verlust eines Schlüssels ist unverzüglich zu melden. Für verlorene Schlüssel und allfällige Folgekosten haftet der Verantwortliche.

6. Durchführung der Anlässe

  • Die Übernahme und Rückgabe der Räumlichkeiten sind mit dem Hauswart abzusprechen.

6.2. 
Für Proben, Gruppenarbeiten, etc. besorgen die Vereine und Gruppierungen das Aufstellen von Mobiliar in Absprache mit dem Hauswart. Alle mitgebrachten Gegenstände sind unmittelbar nach der Veranstaltung wieder zurückzunehmen.

  • Dekorationen (Bilder, Poster, Fasnachtsdekorationen usw.) dürfen nur mit dem Einverständnis des Hauswarts angebracht werden. Es ist verboten, Klammern, Klebestreifen, Nägel, Schrauben oder Ähnliches an Wänden, Decken, Vorhängen oder Mobiliar anzubringen. Dekorationen müssen den geltenden feuerpolizeilichen Vorschriften entsprechen und sind unmittelbar nach dem Anlass wieder zu entfernen.
  • Die Bedienung der technischen Einrichtungen ist Sache des Hauswartes oder einer von ihm instruierten und beauftragten Person.
  • Es dürfen lediglich die Parkplätze vor dem Pfarrei- und Begegnungszentrum benützt werden. Weitere Parkplatzmöglichkeiten, die bei grösseren Veranstaltungen ausgeschildert werden, bieten sich beim Schulhaus.

7. Immissionen

  • Ruhestörungen und Belästigungen im und um das Pfarrei- und Begegnungszentrum sind zu unterlassen. Es wird Rücksichtnahme auf Gottesdienste in der Kirche und auf die Nachbarschaft verlangt.
  • Nach 22.00 Uhr ist darauf zu achten, dass kein Lärm nach aussen dringt. Wenn nötig sind die Fenster zu schliessen. Darbietungen jeglicher Art müssen auf Zimmerlautstärke reduziert werden. Unnötiges Motorenlaufen auf Parkplätzen ist zu vermeiden.
  • Der Zutritt zu den Wohnungen im 2. Obergeschoss ist untersagt.

8. Rauchen und Alkohol

  • Rauchen ist nur im Foyer und im Saal des Erdgeschosses erlaubt. Rauchen auf der Bühne ist aus feuerpolizeilichen Gründen verboten.

8.2.
Jugendlichen unter 16 Jahren darf kein Alkohol ausgeschenkt werden.

9. Sorgfaltspflicht

Alle Räume und Einrichtungen sind mit grösster Sorgfalt zu benützen. Es darf kein bewegliches Mobiliar wie Geschirr, Bestuhlung, Apparate, usw. aus dem Pfarrei- und Begegnungszentrum entfernt oder vermietet werden.

10. Haftung

  • Die Kirchgemeinde übernimmt im Zusammenhang mit der bewilligten Nutzung der Räumlichkeiten keine Haftung für Unfälle oder Sachschäden der Benützer. Auch für die Garderobe wird nicht gehaftet.
  • Allfällige Schäden sind dem Hauswart unverzüglich zu melden. Beschädigungen an Infrastruktur, Mobiliar und Apparaten werden dem Verursacher in Rechnung gestellt.

11. Ordnung und Reinlichkeit

  • Die Lokalitäten sind aufgeräumt, das heisst besenrein zu verlassen.
  • Die Kücheneinrichtungen und das Inventar sind nach deren Gebrauch zu reinigen. Die Küche ist in absolut sauberem Zustand zu hinterlassen (wenn nötig nass aufzunehmen).
  • Alle elektrischen Geräte sind auszuschalten. Alle Fenster sind zu schliessen und die Lichter zu löschen.
  • Reinigungsarbeiten, welche über das übliche Mass hinausgehen oder nicht ordnungsgemäss ausgeführt wurden, werden zum ordentlichen Stundenansatz dem Veranstalter belastet.
  • Eine Grobreinigung des Vorplatzes ist Sache des Veranstalters.

12. Rücksicht auf die Umgebung

Der Veranstalter verpflichtet sich, darauf zu achten, dass gegenüber Nachbarn und Anwohner Rücksicht genommen wird.

13. Bewilligungen

Die für die Anlässe notwendigen gesetzlichen Bewilligungen sind vom Veranstalter beim Amt für Gastgewerbe einzuholen.

14. Beschwerden

Beschwerden sind innert 30 Tagen schriftlich und begründet an den Kirchenrat zu richten.

15. Inkraftsetzung

Dieses Reglement tritt am 1. August 2003 in Kraft.

 

Reiden, 26. Juni 2003

Unterschrift

 

Man erkennt den Irrtum daran, dass alle Welt ihn teilt.

Jean Giraudoux, franz. Diplomat
u. Schriftsteller (1882 - 1944)


 Die KIRCHE ist „ihrem Wesen nach
 MISSIONARISCH!“
(Vatikanum II, Ad gentes 2)

 Die röm. kath. Pfarreien Langnau, Richenthal  
 und Reiden-Wikon präsentieren die neue Reihe:

 Impulse und Denkanstösse zu einem
 missionarischen Kirche-Sein heute


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Referentin: Dr. Gunda Brüske

Mittwoch, 29. Oktober 2019, 20.00
Pfarreizentrum Reiden