Aktuelles Kirchgemeinde

Bericht Willisauerbote, Freitag, 10. Juli 2020, Ausgabe Nr. 54
 
Im Herbst wird abgestimmt
 
REIDEN: Wie die Katholische Kirchgemeinde mitteilt, kann sie eine positive Rechnung präsentieren. Zwar fand keine Frühjahresversammlung statt - eine Botschaft wurde trotzdem gedruckt.
 
In seiner aktuellen Mitteilung betont der Kirchenrat, wie gerne er die Mitchristinnen und Mitchristen zur Kirchgemeindeversammlung
eingeladen hätte. Jedoch hätten die Auflagen des BAG eine Durchführung verhindert. Nichtsdestotrotz wurde die Botschaft «Rechnung 2019» gedruckt, «da es dem Rat wichtig ist, transparent über die Arbeit zu berichten». Besagte Botschaft liegt in den Kirchen von Reiden und Wikon zum freien Bezug auf. Darin ist der Jahresbericht des Kirchenrates für das Jahr 2019 enthalten. Dieser zeigt die Aktivitäten in Pfarrei und Kirchgemeinde auf. Die Ratsmitglieder haben über ihre Ressorts geschrieben: Personen, Jugendarbeit, Generationenteam Wikon, Kultur(en)-Café. Zudem wird aufgezeigt, wie die der Kirchgemeinde gehörenden Liegenschaften bewirtschaftet wurden - so die Pfarrkirche, die Kirche Wikon, die Johanniterkommende und das Pfarreizentrum. Enthalten ist auch ein Dank an die Rechnungskommission und an das Bausachverständigenteam, an das Seelsorgeteam und die Mitarbeitenden und im Besonderen den vielen freiwilligen Helferinnen und Helfern, welche das rege Pfarreileben ermöglichen.
 
Positiver Rechnungsabschluss
Die Laufende Rechnung, so schriebt der Kirchenrat, schliesse um ein Vielfaches besser ab als budgetiert. Dieser positive Abschluss sei nicht aktiv beeinflusst, sondern das Ergebnis von Mehreinnahmen bei den Kirchensteuern und mitverursacht durch den geringeren Personal- und Sachaufwand. Das Fazit: «Die Finanzkennzahlen der 3'206 Mitglieder zählenden Kirchgemeinde zeigen ein durchwegs positives Bild.» Ebenso seien die Aufgaben und Investitionen in der Planperiode bis 2024 durch das vorhandene Eigenkapital gesichert.
 
Hohe Investitionen für die Orgel
Die Ausgaben für die Reinigung und Generalrevision der Orgel in der Pfarrkirche St. Bartholomäus und St. Johannes der Täufer belaufen sich auf 97'000 Franken. Das Gesuch um einen um einen Staatsbeitrag von der Denkmalpflege des Kantons Luzern wurde mit rund 16'000.00 Franken gutgeheissen. Alle hier genannten Ergebnisse werden den Stimmberichtigen an derKirchgemeindeversammlung vom 23. November zur Abstimmung vorgelegt.

Text: mah

 

Kirchgemeinde verschoben

Die am Dienstag, 24. November geplante Kirchgemeinde muss verschoben werden auf den Montag, 23. November, 20 Uhr im Pfarreizentrum. Grund dafür ist, dass am ursprünglichen Datum in Wikon die Gemeindeversammlung stattfindet./mah

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Kirchgemeindeversammlung

Montag, 23. November 2020, 20.00
Pfarreizentrum Reiden


Katholische Kirchgemeinde Reiden

Ersatzwahl für Kirchenrat

Sehr geehrte Mitchristinnen
Sehr geehrte Mitchristen

Nachfolgend orientiere ich Sie im Namen des Kirchenrates über ein Wahlergebnis. Das Protokoll über die Wahl ist in den Anschlagkästen von Reiden und Wikon einsehbar.

Da bis zum Eingabeschluss am Montag,6. April 2020, 12.00 Uhr, nicht mehr Kandidierende eingereicht wurden als zu wählen waren, ist in stiller Wahl Frau Merita Tomaj, Reiden, als Kirchenrätin gewählt worden. Sie wird Kirchenrätin Lydia Duss ersetzen.

Wir wünschen ihr auf diesem Weg viel Freude und Befriedung in ihrem Amt. Dies verbunden mit dem Dank für die Bereitschaft, ab dem 1. Juni 2020 im Kirchenrat mitzuwirken.

Merita Tomaj wird sich an der Kirchgemeindeversammlung im November 2020 ausführlicher vorstellen.

Zur Person:

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Bild: B.Bill

Mein Name ist Merita Tomaj. Verheiratet bin ich mit Gjok Tomaj. Gemeinsam mit unseren drei Kindern leben wir seit 2002 in Reiden. Ich sang viele Jahre im Cäcilienchor und singe bis heute im ökumenischen Chor Reiden mit. Wann immer möglich bin ich bei den monatlichen Treffen im Kulturcafé dabei. Ich freue mich auf meine neuen Aufgaben und eine gute Zusammenarbeit.

 

Bereits heute dankt der Kirchenrat Lydia Duss

200518 Lydia Duss

Bild: B. Bill

Lydia Duss wurde im Jahre 2002 gewählt. Mit enorm grossem Engagement und ebenso hoher Kompetenz wirkte sie vor allem als Verantwortliche für die Johanniterkommende. Unzählige Stunden hat sie diesem Bijou gewidmet. Zudem amtete sie als umsichtige Präsidentin der Betriebskommission des Pfarreizentrums «St. Johannes der Täufer» und schaute auch hier gut zu diesem Treffpunkt.

Wir Kolleginnen und Kollegen werden Lydia Duss in unserem Gremium vermissen. Wir wünschen ihr alles Gute für die Zukunft.

Die offizielle Verabschiedung erfolgt an der vorerwähnten Kirchgemeindeversammlung.

Markus Husner, Präsident,
Katholische Kirchgemeinde Reiden


Informationen zur Absage der Kirchgemeindeversammlung im Mai

Sehr geehrte Mitglieder der Katholischen Kirchgemeinde Reiden

Nicht nur das Pfarreileben ist von der Corona-Krise betroffen. Auch Anlässe des Kirchenrates, wie die Sitzungen, können aktuell nur mit Aktenauflage und Abstimmungen auf dem Zirkularweg gehalten werden.
Die wohl grösste Einschränkung ist die Absage der Kirchgemeindeversammlung vom 18. Mai.

Weiteres Vorgehen:

  • Die Traktanden werden an der Kirchgemeindeversammlung im November 2020 abgehandelt. Vorlagen, die einen Beschluss von der Kirchgemeindeversammlung erfordern, müssen auf  diesen Zeitpunkt verlegt werden.
  • Die Botschaft zur Rechnung 2019 wird trotzdem in den Kirchen von Reiden und Wikon zum freien Bezug aufgelegt. Wir laden Sie dazu ein, diese Botschaft zu lesen. Nebst der Jahresrechnung 2019 finden Sie darin auch den informativen Jahresbericht.

Vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihr Wohlwollen gegenüber den ungewohnten Massnahmen. Wir freuen uns, Sie an der Kirchgemeindeversammlung im Herbst begrüssen zu
dürfen.

Nachstehend veröffentlichen wir einen Auszug aus den Ausführungen des Synodalrates vom 19. März 2020.

Kirchgemeindeversammlungen, Ablage der Jahresrechnung 2019

  • An der Sitzung vom 16. März hat der Synodalrat eine Verordnung verabschiedet, mit der die geltende Frist zur Rechnungsablage der Jahresrechnung 2019 bis Ende Mai 2020 aufgehoben wurde. Damit ist wie bereits früher mitgeteilt, eine spätere Rechnungsablage möglich. Die Vorlage der Jahresrechnung 2019 kann beispielsweise an der Herbstversammlung 2020 erfolgen.

Kirchenrat Reiden


Osteraktion - Herzlichen Dank

Sehr geehrte Mitchristinnen
Sehr geehrte Mitchristen

Die vom Seelsorgeteam und vom Kirchenrat lancierte Osteraktion hat allerseits grosse Freude und Dankbarkeit ausgelöst. 1‘900 Taschen wurden gefüllt und verteilt. Dass alle Pfarreiangehörigen noch vor Ostern das Geschenk erhielten, war eine logistische Herausforderung und erforderte eine genaue Routenplanung. Es gilt nun, einen zweifachen Dank auszusprechen. Der erste Dank gehört allen Helferinnen und Helfern, welche uns ihre Zeit zur Verfügung stellten. Ohne die wäre die Aktion nicht durchführbar gewesen. Der zweite Dank gehört Ihnen, sehr geschätzte Leserinnen und Leser des Pfarreiblattes. Weit über 200 Dankesbezeugungen sind eingetroffen: Schöne Karten, E-Mails, sehr viele Telefonanrufe, spontane Dankesworte bei einer zufälligen Begegnung im Dorf. Darüber freuen wir uns sehr. Es ist für uns zugleich Motivation, weiterhin zum Wohle für Sie alle zu wirken.

Für das Seelsorgeteam:
Jarosław Płatuński, Pfarradministrator

Für den Kirchenrat:
Markus Husner, Präsident


28. November 2019 - Kirchgemeindeversammlung der Katholischen Kirchgemeinde Reiden

Steuersenkung, Jubiläumsjahr, Pietà und Orgel

Informationen dazu gab es an der Versammlung der Katholischen Kirchgemeinde Reiden.

Präsident Markus Husner durfte am 28. November viele Interessierte zur Kirchgemeindeversammlung begrüssen. Danach moderierte Kirchmeierin Lisbeth Morgenthaler die nächsten Traktanden: Kenntnisnahme des Jahresprogramm 2020 und Kenntnisnahme des Finanz- und Aufgabenplans sowie des Investitionsplans für die Periode 2021 bis 2024. Einige Positionen daraus seien hier erwähnt. Im Pfarreizentrum ist der Ersatz der Türen beim Lieferanteneingang und zu den Büros und Wohnungen vorgesehen. Repariert werden muss die Türe zu den Lagerräumen der Pfadi. 22 000 Franken sind dafür reserviert. Für das Jubiläum der Pfarrei sind 35 000 Franken geplant. Über die vorgesehenen Aktivitäten orientierte Pfarradministrator Jarosław Płatuński. Im Pfarrhaus Wikon muss der Heizungsverteiler ersetzt werden. Gerechnet wird mit Kosten von 15 000 Franken. Sowohl die Rechnungskommission als auch die Versammelten nahmen das Jahresprogramm zustimmend zur Kenntnis.

Neuer Steuersatz

Lisbeth Morgenthaler orientierte über die Anpassungen der Besoldungen von Kirchenrat, Rechnungskommission und den Angestellten. Massgebend dazu sind die Richtlinien der Landeskirche. Interessant waren die Erklärungen zur Rückzahlung von Darlehen. Der Voranschlag 2020 rechnet bei Einnahmen von 1’676 Mio. Franken und Ausgaben 1’806 Mio. Franken in der Laufenden Rechnung mit einem Mehraufwand knapp 130‘000 Franken. Da für Aufgaben und Amortisationen genügend Eigenkapital vorhanden ist, ist eine Steuersatzreduktion von 0.35 auf 0.32 Einheiten vertretbar. Im Namen der Rechnungskommission mit Michel Hunkeler und Franz Purtschert empfahl Präsident Pius Schürch, den Anträgen des Kirchenrates zuzustimmen. Die Zustimmung zur Steuersatzreduktion erfolgte mit einer Gegenstimme, jene zum Voranschlag einstimmig, Markus Husner dankte der Rechnungskommission für ihre kompetente Arbeit und für die gute Zusammenarbeit mit dem Kirchenrat. Seinen Dank richtete er an die Versammelten für das dem Rat geschenkte Vertrauen.

Neues Benützungsreglement

Der Kirchenrat war davon überzeugt, dass das Benützungsreglement für das Pfarrei- und Begegnungszentrum St. Johannes aktualisiert werden muss. Er beauftragte damit die Betriebskommission. Deren Präsidentin, Lydia Duss, stellte das in der Botschaft vorliegende Reglement vor. Es wurde einstimmig genehmigt. Markus Husner verdankte die Arbeit der Kommission, im Besonderen aber auch das Wirken von Lydia Duss. Sie ist auch für die Vermietungen in der Johanniterkommende zuständig. Leider musste er den Rücktritt von Lydia Duss aus dem Kirchenrat bekannt geben. Sie tritt infolge Erreichens des Pensionsalters per 31. Mai 2020 zurück.

Informationen

Synodale Philipp Affentranger orientierte über die Aktivitäten der Synode der Landeskirche. Er wirkt in der Geschäftsprüfungskommission mit. Er empfahl, zu versuchen, junge Menschen für den kirchlichen Dienst zu gewinnen, so auch als Ersatz nach Demissionen im Kirchenrat. Auf grosses Interesse stiessen die Erklärungen von Pfarradministrator Jarosław Płatuński zur Pietà, welche nach dem Wegzug der Schwestern aus der Marienburg in der Pfarrkirche Reiden einen neuen und würdigen Platz gefunden hat. Im aktuellen Pfarreiblatt, das in den Kirchen von Reiden und Wikon zum freien Bezug aufliegt, wird umfassend dazu informiert. Nachdem es keine Wortmeldungen aus der Versammlung gab, referierte Jens Krug von der Firma Orgelbau Graf AG, Oberkirch, über die im Sommer erfolgte Renovation der Hauptorgel in der Kirche Reiden. Mit aussagekräftigen Bildern zeigte er auf, wie das Team auf der Empore Schritt für Schritt arbeitete. Spannend war der Einblick in das Innere der Orgel, also was hinter dem Prospekt mit den grossen Pfeifen installiert ist und auch dort stattfindet während dem Orgelspiel. Interessant waren auch Angaben zu den drei Spieltischen (Klaviaturen), zu den Metall- und Holzpfeifen, zu deren Anzahl und Grösse. Unter dankbarem Applaus überreichte der Versammlungsleiter dem Referenten ein Präsent. Anschliessend lud der Kirchenrat alle zu einem Apéro ein. Mit den besten Wünschen und einem Schlusswort endete eine überaus informative Kirchgemeindeversammlung.

Text: PD
Bilder: Jens Krug, Orgelbau Graf AG in Oberkirch

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23. Mai 2019 - Kirchegemeindeversammlung der Katholischen Kirchgemeinde

Ein Rückblick und wertvolle Informationen
Die Katholische Kirchgemeinde hielt vor kurzem die Frühjahrsversammlung ab. Die Anträge des Kirchenrates wurden oppositionslos genehmigt.

Präsident Markus widmete einen besonderen Gruss an alle, die zum ersten Mal an einer Kirchgemeindeversammlung teilnahmen. Im Jahresbericht des Kirchenrates sind die wichtigsten Ereignisse des vergangenen Jahres festgehalten, er wurde zustimmend zur Kenntnis genommen

Im Frühjahr ist die Genehmigung der Jahresrechnung ein wichtiges Traktandum. Dieses Traktandum moderierter Kirchmeierin Lisbeth. Morgenthaler. Die Rechnung 2018 schliesst mit Mehreinnahmen ab. Der budgetierte Ertragsüberschuss wurde dank höheren Steuererträgen übertroffen. Namens der Rechnungskommission mit Franz Purtschert und Michel Hunkeler beantragte Präsident Pius Schürch die Genehmigung der Rechnung. Die Zustimmung erfolgte einstimmig, verbunden mit Dankesworten an die Kirchmeierin und an den Kirchenrat. Auch der Antrag: «Der Ertragsüberschuss der Laufenden Rechnung ist als Einlage in das Eigenkapital zu verwenden» passierte ohne Gegenstimme. Im Namen des Kirchenrates dankte Markus Husner den Mitgliedern der Rechnungskommission für die sehr gute Zusammenarbeit.

Informationen
Synodale Philipp Affentranger orientierte die Versammelten über die Frühjahressynode, die vor wenigen Wochen stattfand. Die Presseberichterstattung habe sich sehr auf das Referat von Diözesanbischof Felix Gmür bezogen. Dessen Worte seien sehr wichtig gewesen. Viele gefällte Entscheide seien nicht veröffentlicht worden. Mit seinen Worten holte Philipp Affentranger dies nach. Vor allem wies er darauf hin, wie sinnvoll die Kirchensteuern verwendet werden, gerade auch in der Kirchgemeinde Reiden. Auch Dr. Mathias Mütel ergriff das Wort. Dies im Zusammenhang mit seinem Weggang am 30. Juni. Er betonte, dass er von Bischof Felix Gmür in das Amt des «Ausbildungsverantwortlichen des Bistums Basel» berufen wurde. Sein Weggang sei also nicht ganz freiwillig. Er benutzte die Gelegenheit, ein erstes Mal für die gute Aufnahme in der Pfarrei und für die ebenso gute Zusammenarbeit mit allen Gremien zu danken. Die offizielle Verabschiedung von Mathias Mütel und seiner Familie findet am Patrozinium, Sonntag, 23. Juni, statt.

Die Migrantenseelsorge
Weil in der Pfarrkichre Reiden regelmässig Italiener-Gottesdienste stattfinden, wurde der Geschäftsführer der Migrantenseelsorge der röm.-kath. Landeskirche des Kantons Luzern, Hans-Peter Bucher eingeladen. Dieser untermalte sein Referat mit einer aussagekräftigen Power-Point-Präsentation. Lebhaft stellte er die Vielseitigkeit dieser Institution vor. Sein Referat war gegliedert in die Themen Organisation und Gremien, die verschiedenen Länder-Missionen, und über die Finanzierung: «Auch Ihre Kirchgemeinde finanziert die Migrantenseelsorge mit», fuhr der Referent fort, und er zeigte in der Botschaft zur Versammlung die entsprechenden Positionen. Im Anschluss an seinen Vortrag, vor allem aber auch beim Apéro, durfte der Referent viele Fragen beantworten. Markus Husner verdankte das Referat und überreichte Hans-Peter Bucher ein Präsent; begleitet vom Applaus der Teilnehmenden.

Schlusswort
Abschliessend ergroff der Versammlungsleiter nochmals das Wort. Er richtet den Dank an alle, die Jahr für Jahr aktiv in der Pfarrei und in der Kirchgemeinde mitarbeiten. Seinen Dank richtete er auch an die Kolleginnen und Kollegen vom Kirchenrat für die konstruktive Zusammenarbeit. Verbunden mit einem herzlichen Dank und mit den besten Wünschen an alle an der Versammlung Teilnehmenden schloss er die Versammlung mit dem vom österreichischen Schriftsteller Eduard von Bauernfeld stammenden Sprichwort: «Es braucht zu allem ein Entschliessen – selbst zum Geniessen». In diesem Sinne war auch der abschliessende Apéro ein Genuss.

Text: PD

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Der Geschäftsführer der Migrantenseelsorge der röm.-kath. Landeskirche
des Kantons Luzern, Hans-Peter Bucher, stellte im Anschluss an den
geschäftlichen Teil das Wirken und die Organisation dieser Institution vor.
Foto:Markus Husner


29. November 2018 - Kirchegemeindeversammlung der Katholischen Kirchgemeinde

Parkverbot und die Videoüberwachung sollen für Ordnung sorgen

Die Katholische Kirchgemeinde hielt die Herbstversammlung ab. Interessante Themen wurden im Traktandum Umfrage / Verschiedenes besprochen.

Präsident Markus Husner durfte vor kurzem Interessierte zur Kirchgemeindeversammlung begrüssen. Danach moderierte Kirchmeierin Lisbeth Morgenthaler die nächsten Traktanden: Kenntnisnahme des Jahresprogramm 2020 und Kenntnisnahme des Finanz- und Aufgabenplans sowie des Investitionsplans für die Periode 2020 bis 2023. 100‘000 Franken sind vorgesehen für die Reinigung und Generalrevision der Hauptorgel in der Kirche Reiden. Für den Unterhalt der Johanniterkommende wurden 48‘500 Franken reserviert. Über 2 Mio. Franken sind reserviert für die 2. Etappe der Aussenrenovation der Pfarrkirche  Johannes, wobei diese noch etwas warten muss. Sowohl die Rechnungskommission als auch die Versammelten nahmen in zustimmendem Sinn Kenntnis.

Positives Ergebnis
Der Voranschlag 2019 rechnet bei Einnahmen von 2.28 Millionen Franken und Ausgaben 2.17 Millionen Franken in der Laufenden Rechnung mit einem Mehrertrag 54‘000 Franken. In Anbetracht des zu erwartenden Finanzbedarfs lautete der Antrag des Rates, den Steuerfuss 2019 bei 0.35 Einheiten zu belassen. Im Namen der Rechnungskommission mit Michel Hunkeler und Franz Purtschert empfahl Präsident Pius Schürch, den Anträgen des Kirchenrates zuzustimmen. Diesen wurde oppositionslos zugestimmt. Markus Husner dankte der Rechnungskommission für ihre kompetente Arbeit und für die gute Zusammenarbeit mit dem Kirchenrat.

Parkverbot bei der Kommende
Nach wie vor ist das Parkieren von Autos, zum Teil mit ausserkantonalen Kontrollschildern und zu unterschiedlichen Tages- und Abendzeiten, festzustellen. Wie schon im Vorjahr angekündigt, wird nun das Parkverbot definitiv. In den nächsten Tagen wird die Verbotstafel aufgestellt. Es ist zu hoffen, dass der Text von den „Wildparkierenden“ gelesen und befolgt wird. Vor allem aber gibt es den Verantwortlichen das Recht, Anzeige zu erstatten. Zudem orientierte Lisbeth Morgenthaler darüber, dass der Parkplatz dem Personal des APZ Feldheim während der Bauphase des Erweiterungsbaus zur Verfügung gestellt wird. Erfreut nahmen die Versammelten zu Kenntnis, dass im Erweiterungsbau ein Andachtsraum mitgebaut wird.

Video-Überwachung
Die Einbrüche in vielen Kirchen im Amt Willisau, darunter auch in Reiden und Wikon, und Vandalenakte bei der Kirche Reiden veranlassten den Kirchenrat, das Gelände unmittelbar bei der Kirche, beim Pfarreizentrum und bei der Kirche Wikon mit Videokameras zu überwachen. Bevor die Kameras installiert werden konnten, musste die Kirchmeierin sehr viele Abklärungen treffen, sowohl materiell und vor allem aus rechtlicher Sicht, sprich Datenschutz. Wichtig war ihr Hinweis, dass niemand vom Kirchenrat und vom Seelsorgeteam die Bilder einsehen kann. Diese werden extern verwaltet. Hingegen kann bei Verdachtsmomenten die Zentrale angerufen werden, die Bilder zu beurteilen. Die Zentrale kann so bei Bedarf die Polizei aufbieten. Beim Eingang zur Sakristei kann sie per Lautsprecher sich dort aufhaltende Personen wegweisen.

Dual stark
Synodale Philipp Affentranger stellte die Arbeit der Synode vor. Er präsentierte einen Kurzfilm, in dem das duale System der Katholischen Landeskirchen der Schweiz erklärt wird. Dieses System ist einmalig bei Katholischen Kirchen weltweit. Es gibt zwei gleichberechtigte Führungslinen: die pastorale Linie und die staatsrechtliche Linie. Der Film ist sehenswert. Zu finden ist er unter anderem auf der Homepage der Landeskirche des Kantons Luzern, Themen. Markus Husner bestätigte im Einklang mit Pfarradministrator Jarosław Płatuński, dass in Kirchgemeinde und Pfarrei dieses System aktiv gelebt wird.

In seinem Schlusswort dankte der Versammlungsleiter allen, die zum aktiven Leben in Kirchgemeinde und Pfarrei beitragen. Er wünschte eine besinnliche Adventzeit und frohe Festtage.

Text: PD


22. Mai 2018 - Kirchegemeindeversammlung der Katholischen Kirchgemeinde

Rechnung 2017 genehmigt

Nebst vielen Zahlen standen auch Menschen im Mittelpunkt.
Kirchenrat René Sommer wurde verabschiedet, sein Nachfolger Urs Aregger begrüsst.

Präsident Markus Husner begrüsste am 22. Mai die Teilnehmenden mit einem Dank für ihr Interesse am Geschehen in Kirchgemeinde und Pfarrei. Zustimmend wurde der Jahresbericht 2017 des Kirchenrates zur Kenntnis genommen. Kirchmeierin Lisbeth Morgenthaler führte durch das Traktandum „Genehmigung der Jahresrechnung 2017“. Die Rechnung schliesst bei Einnahmen von 2,207 Mio. Franken und bei einem Aufwand von 2.040 Mio. Franken mit einem Ertragsüberschuss von 167 Tausend Franken ab. Gerechnet wurde mit einem Ertragsüberschuss von 46‘418 Franken. Lisbeth Morgenthaler begründete die Abweichung vom Voranschlag zum einen mit höheren Steuereinnahmen, zum anderen mit tieferen Kosten im Ressort Pfarrei- und Jugendarbeit. Hier werden Projekte später umgesetzt. Namens der Rechnungskommission mit Präsident Pius Schürch und Franz Purtschert beantragte Michel Hunkeler die Genehmigung der Rechnung. Die Zustimmung erfolgte einstimmig, verbunden mit Dankesworten an die Kirchmeierin und an den Kirchenrat. Genehmigt wurde auch der Antrag des Kirchenrates, den Ertragsüberschuss der Laufenden Rechnung als Einlage in das Eigenkapital zu verwenden. Im Hinblick auf die anstehenden, vorab baulichen, Aufgaben anerkannten auch die Versammelten die Richtigkeit dieses Antrages und stimmten diesem oppositionslos zu.

Personeller Wechsel
Wie anlässlich der Kirchenratswahlen im Frühjahr allen bewusst wurde, musste der Rücktritt von René Sommer, Reiden, entgegengenommen werden. Markus Husner würdigte in einer Laudatio die grossen Verdienste des Demissionärs. Im Besonderen erwähnte er die nachhaltigen Aktivitäten, die René Sommer als Ressortverantwortlicher Jugendarbeit, geleistet hat. Ebenso hat er ein Organigramm gestaltet, welches alle Involvierten aus Kirchgemeinde und Pfarrei in ihren entsprechenden Funktionen und Positionen aufzeigt. Zum Dank überreichte Edith Achermann dem Geehrten eine schöne Kerze mit persönlicher Widmung, begleitet mit grossem Applaus. Danach stellte sich das neue Ratsmitglied Urs Aregger aus Wikon auf sympathische Art vor. Markus Husner verdankte die Worte mit dem Wunsch, das Urs Aregger viel Freude und Befriedigung am Amt haben werde: „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit dir im Rat“. Ihm wurde zur Begrüssung ein Präsent überreicht und mittels kräftigem Applaus für die Bereitschaft gedankt, dass Amt zu übernehmen.

Heimatpfarrei in Polen
Im Anschluss an den geschäftlichen Teil stellte Pfarradministrator Jarosław Płatuński in Wort und Bild seine Heimatpfarrei vor. Es ist jene von Wizna in Polen, und die Kirche ist wie jene von Reiden auch dem Hl. Johannes der Täufer geweiht. Für seinen eindrücklichen Vortrag erhielt Jarosław Płatuński wohlverdienen Applaus.

Nach dem Schlusswort des Präsidenten genossen die Teilnehmenden einen Apéro und freuten sich über die persönlichen Begegnungen.

Text: PD

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René Sommer (rechts) trat nach einer Amtsperiode von vier Jahren als Kirchenrat zurück.
Im Frühjahr wurde Urs Aregger in stiller Wahl zum Nachfolger gewählt. (Foto: MAH)

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Sprich nie Böses von einem Menschen, wenn du es nicht gewiss weisst, und wenn du es gewiss weisst, so frage dich:
Warum erzähle ich es?


Johann Kaspar Lavater


Neues Datum vormerken:

Kirchgemeindeversammlung

Montag,23. November 2020, 20.00
Pfarreizentrum Reiden


Gottesdienste ab 28. Mai wieder möglich

Voraussetzung dafür ist die Einhaltung eines Schutzkonzepts, das auf den Vorgaben des Bundesamtes für Gesundheit beruht.

> Flyer Schutzkonzept Gottesdienste Kirche Reiden

> Flyer Schutzkonzept Gottesdienste Kirche Wikon


 «Wir sind für Sie da»

Öffnungszeiten Pfarramt Reiden

Montag: 08.00-11.00, 14.00-16.00
Dienstag bis Freitag: 08.00-11.00


Prävention und Informationen
zum Corona-Virus

Massnahmenpaket
der Pfarrei Reiden-Wikon
> Informationen finden Sie hier.