Aktuelles Kirchgemeinde

23. Mai 2019 - Kirchegemeindeversammlung der Katholischen Kirchgemeinde

Ein Rückblick und wertvolle Informationen
Die Katholische Kirchgemeinde hielt vor kurzem die Frühjahrsversammlung ab. Die Anträge des Kirchenrates wurden oppositionslos genehmigt.

Präsident Markus widmete einen besonderen Gruss an alle, die zum ersten Mal an einer Kirchgemeindeversammlung teilnahmen. Im Jahresbericht des Kirchenrates sind die wichtigsten Ereignisse des vergangenen Jahres festgehalten, er wurde zustimmend zur Kenntnis genommen

Im Frühjahr ist die Genehmigung der Jahresrechnung ein wichtiges Traktandum. Dieses Traktandum moderierter Kirchmeierin Lisbeth. Morgenthaler. Die Rechnung 2018 schliesst mit Mehreinnahmen ab. Der budgetierte Ertragsüberschuss wurde dank höheren Steuererträgen übertroffen. Namens der Rechnungskommission mit Franz Purtschert und Michel Hunkeler beantragte Präsident Pius Schürch die Genehmigung der Rechnung. Die Zustimmung erfolgte einstimmig, verbunden mit Dankesworten an die Kirchmeierin und an den Kirchenrat. Auch der Antrag: «Der Ertragsüberschuss der Laufenden Rechnung ist als Einlage in das Eigenkapital zu verwenden» passierte ohne Gegenstimme. Im Namen des Kirchenrates dankte Markus Husner den Mitgliedern der Rechnungskommission für die sehr gute Zusammenarbeit.

Informationen
Synodale Philipp Affentranger orientierte die Versammelten über die Frühjahressynode, die vor wenigen Wochen stattfand. Die Presseberichterstattung habe sich sehr auf das Referat von Diözesanbischof Felix Gmür bezogen. Dessen Worte seien sehr wichtig gewesen. Viele gefällte Entscheide seien nicht veröffentlicht worden. Mit seinen Worten holte Philipp Affentranger dies nach. Vor allem wies er darauf hin, wie sinnvoll die Kirchensteuern verwendet werden, gerade auch in der Kirchgemeinde Reiden. Auch Dr. Mathias Mütel ergriff das Wort. Dies im Zusammenhang mit seinem Weggang am 30. Juni. Er betonte, dass er von Bischof Felix Gmür in das Amt des «Ausbildungsverantwortlichen des Bistums Basel» berufen wurde. Sein Weggang sei also nicht ganz freiwillig. Er benutzte die Gelegenheit, ein erstes Mal für die gute Aufnahme in der Pfarrei und für die ebenso gute Zusammenarbeit mit allen Gremien zu danken. Die offizielle Verabschiedung von Mathias Mütel und seiner Familie findet am Patrozinium, Sonntag, 23. Juni, statt.

Die Migrantenseelsorge
Weil in der Pfarrkichre Reiden regelmässig Italiener-Gottesdienste stattfinden, wurde der Geschäftsführer der Migrantenseelsorge der röm.-kath. Landeskirche des Kantons Luzern, Hans-Peter Bucher eingeladen. Dieser untermalte sein Referat mit einer aussagekräftigen Power-Point-Präsentation. Lebhaft stellte er die Vielseitigkeit dieser Institution vor. Sein Referat war gegliedert in die Themen Organisation und Gremien, die verschiedenen Länder-Missionen, und über die Finanzierung: «Auch Ihre Kirchgemeinde finanziert die Migrantenseelsorge mit», fuhr der Referent fort, und er zeigte in der Botschaft zur Versammlung die entsprechenden Positionen. Im Anschluss an seinen Vortrag, vor allem aber auch beim Apéro, durfte der Referent viele Fragen beantworten. Markus Husner verdankte das Referat und überreichte Hans-Peter Bucher ein Präsent; begleitet vom Applaus der Teilnehmenden.

Schlusswort
Abschliessend ergroff der Versammlungsleiter nochmals das Wort. Er richtet den Dank an alle, die Jahr für Jahr aktiv in der Pfarrei und in der Kirchgemeinde mitarbeiten. Seinen Dank richtete er auch an die Kolleginnen und Kollegen vom Kirchenrat für die konstruktive Zusammenarbeit. Verbunden mit einem herzlichen Dank und mit den besten Wünschen an alle an der Versammlung Teilnehmenden schloss er die Versammlung mit dem vom österreichischen Schriftsteller Eduard von Bauernfeld stammenden Sprichwort: «Es braucht zu allem ein Entschliessen – selbst zum Geniessen». In diesem Sinne war auch der abschliessende Apéro ein Genuss.

Text: PD

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Der Geschäftsführer der Migrantenseelsorge der röm.-kath. Landeskirche
des Kantons Luzern, Hans-Peter Bucher, stellte im Anschluss an den
geschäftlichen Teil das Wirken und die Organisation dieser Institution vor.
Foto:Markus Husner


29. November 2018 - Kirchegemeindeversammlung der Katholischen Kirchgemeinde

Parkverbot und die Videoüberwachung sollen für Ordnung sorgen

Die Katholische Kirchgemeinde hielt die Herbstversammlung ab. Interessante Themen wurden im Traktandum Umfrage / Verschiedenes besprochen.

Präsident Markus Husner durfte vor kurzem Interessierte zur Kirchgemeindeversammlung begrüssen. Danach moderierte Kirchmeierin Lisbeth Morgenthaler die nächsten Traktanden: Kenntnisnahme des Jahresprogramm 2020 und Kenntnisnahme des Finanz- und Aufgabenplans sowie des Investitionsplans für die Periode 2020 bis 2023. 100‘000 Franken sind vorgesehen für die Reinigung und Generalrevision der Hauptorgel in der Kirche Reiden. Für den Unterhalt der Johanniterkommende wurden 48‘500 Franken reserviert. Über 2 Mio. Franken sind reserviert für die 2. Etappe der Aussenrenovation der Pfarrkirche  Johannes, wobei diese noch etwas warten muss. Sowohl die Rechnungskommission als auch die Versammelten nahmen in zustimmendem Sinn Kenntnis.

Positives Ergebnis
Der Voranschlag 2019 rechnet bei Einnahmen von 2.28 Millionen Franken und Ausgaben 2.17 Millionen Franken in der Laufenden Rechnung mit einem Mehrertrag 54‘000 Franken. In Anbetracht des zu erwartenden Finanzbedarfs lautete der Antrag des Rates, den Steuerfuss 2019 bei 0.35 Einheiten zu belassen. Im Namen der Rechnungskommission mit Michel Hunkeler und Franz Purtschert empfahl Präsident Pius Schürch, den Anträgen des Kirchenrates zuzustimmen. Diesen wurde oppositionslos zugestimmt. Markus Husner dankte der Rechnungskommission für ihre kompetente Arbeit und für die gute Zusammenarbeit mit dem Kirchenrat.

Parkverbot bei der Kommende
Nach wie vor ist das Parkieren von Autos, zum Teil mit ausserkantonalen Kontrollschildern und zu unterschiedlichen Tages- und Abendzeiten, festzustellen. Wie schon im Vorjahr angekündigt, wird nun das Parkverbot definitiv. In den nächsten Tagen wird die Verbotstafel aufgestellt. Es ist zu hoffen, dass der Text von den „Wildparkierenden“ gelesen und befolgt wird. Vor allem aber gibt es den Verantwortlichen das Recht, Anzeige zu erstatten. Zudem orientierte Lisbeth Morgenthaler darüber, dass der Parkplatz dem Personal des APZ Feldheim während der Bauphase des Erweiterungsbaus zur Verfügung gestellt wird. Erfreut nahmen die Versammelten zu Kenntnis, dass im Erweiterungsbau ein Andachtsraum mitgebaut wird.

Video-Überwachung
Die Einbrüche in vielen Kirchen im Amt Willisau, darunter auch in Reiden und Wikon, und Vandalenakte bei der Kirche Reiden veranlassten den Kirchenrat, das Gelände unmittelbar bei der Kirche, beim Pfarreizentrum und bei der Kirche Wikon mit Videokameras zu überwachen. Bevor die Kameras installiert werden konnten, musste die Kirchmeierin sehr viele Abklärungen treffen, sowohl materiell und vor allem aus rechtlicher Sicht, sprich Datenschutz. Wichtig war ihr Hinweis, dass niemand vom Kirchenrat und vom Seelsorgeteam die Bilder einsehen kann. Diese werden extern verwaltet. Hingegen kann bei Verdachtsmomenten die Zentrale angerufen werden, die Bilder zu beurteilen. Die Zentrale kann so bei Bedarf die Polizei aufbieten. Beim Eingang zur Sakristei kann sie per Lautsprecher sich dort aufhaltende Personen wegweisen.

Dual stark
Synodale Philipp Affentranger stellte die Arbeit der Synode vor. Er präsentierte einen Kurzfilm, in dem das duale System der Katholischen Landeskirchen der Schweiz erklärt wird. Dieses System ist einmalig bei Katholischen Kirchen weltweit. Es gibt zwei gleichberechtigte Führungslinen: die pastorale Linie und die staatsrechtliche Linie. Der Film ist sehenswert. Zu finden ist er unter anderem auf der Homepage der Landeskirche des Kantons Luzern, Themen. Markus Husner bestätigte im Einklang mit Pfarradministrator Jarosław Płatuński, dass in Kirchgemeinde und Pfarrei dieses System aktiv gelebt wird.

In seinem Schlusswort dankte der Versammlungsleiter allen, die zum aktiven Leben in Kirchgemeinde und Pfarrei beitragen. Er wünschte eine besinnliche Adventzeit und frohe Festtage.

Text: PD


22. Mai 2018 - Kirchegemeindeversammlung der Katholischen Kirchgemeinde

Rechnung 2017 genehmigt

Nebst vielen Zahlen standen auch Menschen im Mittelpunkt.
Kirchenrat René Sommer wurde verabschiedet, sein Nachfolger Urs Aregger begrüsst.

Präsident Markus Husner begrüsste am 22. Mai die Teilnehmenden mit einem Dank für ihr Interesse am Geschehen in Kirchgemeinde und Pfarrei. Zustimmend wurde der Jahresbericht 2017 des Kirchenrates zur Kenntnis genommen. Kirchmeierin Lisbeth Morgenthaler führte durch das Traktandum „Genehmigung der Jahresrechnung 2017“. Die Rechnung schliesst bei Einnahmen von 2,207 Mio. Franken und bei einem Aufwand von 2.040 Mio. Franken mit einem Ertragsüberschuss von 167 Tausend Franken ab. Gerechnet wurde mit einem Ertragsüberschuss von 46‘418 Franken. Lisbeth Morgenthaler begründete die Abweichung vom Voranschlag zum einen mit höheren Steuereinnahmen, zum anderen mit tieferen Kosten im Ressort Pfarrei- und Jugendarbeit. Hier werden Projekte später umgesetzt. Namens der Rechnungskommission mit Präsident Pius Schürch und Franz Purtschert beantragte Michel Hunkeler die Genehmigung der Rechnung. Die Zustimmung erfolgte einstimmig, verbunden mit Dankesworten an die Kirchmeierin und an den Kirchenrat. Genehmigt wurde auch der Antrag des Kirchenrates, den Ertragsüberschuss der Laufenden Rechnung als Einlage in das Eigenkapital zu verwenden. Im Hinblick auf die anstehenden, vorab baulichen, Aufgaben anerkannten auch die Versammelten die Richtigkeit dieses Antrages und stimmten diesem oppositionslos zu.

Personeller Wechsel
Wie anlässlich der Kirchenratswahlen im Frühjahr allen bewusst wurde, musste der Rücktritt von René Sommer, Reiden, entgegengenommen werden. Markus Husner würdigte in einer Laudatio die grossen Verdienste des Demissionärs. Im Besonderen erwähnte er die nachhaltigen Aktivitäten, die René Sommer als Ressortverantwortlicher Jugendarbeit, geleistet hat. Ebenso hat er ein Organigramm gestaltet, welches alle Involvierten aus Kirchgemeinde und Pfarrei in ihren entsprechenden Funktionen und Positionen aufzeigt. Zum Dank überreichte Edith Achermann dem Geehrten eine schöne Kerze mit persönlicher Widmung, begleitet mit grossem Applaus. Danach stellte sich das neue Ratsmitglied Urs Aregger aus Wikon auf sympathische Art vor. Markus Husner verdankte die Worte mit dem Wunsch, das Urs Aregger viel Freude und Befriedigung am Amt haben werde: „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit dir im Rat“. Ihm wurde zur Begrüssung ein Präsent überreicht und mittels kräftigem Applaus für die Bereitschaft gedankt, dass Amt zu übernehmen.

Heimatpfarrei in Polen
Im Anschluss an den geschäftlichen Teil stellte Pfarradministrator Jarosław Płatuński in Wort und Bild seine Heimatpfarrei vor. Es ist jene von Wizna in Polen, und die Kirche ist wie jene von Reiden auch dem Hl. Johannes der Täufer geweiht. Für seinen eindrücklichen Vortrag erhielt Jarosław Płatuński wohlverdienen Applaus.

Nach dem Schlusswort des Präsidenten genossen die Teilnehmenden einen Apéro und freuten sich über die persönlichen Begegnungen.

Text: PD

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René Sommer (rechts) trat nach einer Amtsperiode von vier Jahren als Kirchenrat zurück.
Im Frühjahr wurde Urs Aregger in stiller Wahl zum Nachfolger gewählt. (Foto: MAH)

 

Man erkennt den Irrtum daran, dass alle Welt ihn teilt.

Jean Giraudoux, franz. Diplomat
u. Schriftsteller (1882 - 1944)


 Die KIRCHE ist „ihrem Wesen nach
 MISSIONARISCH!“
(Vatikanum II, Ad gentes 2)

 Die röm. kath. Pfarreien Langnau, Richenthal  
 und Reiden-Wikon präsentieren die neue Reihe:

 Impulse und Denkanstösse zu einem
 missionarischen Kirche-Sein heute


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Liturgie und Kirchenerneuerung

Referentin: Dr. Gunda Brüske

Mittwoch, 29. Oktober 2019, 20.00
Pfarreizentrum Reiden