Aktuelle Berichte und Bilder

Jodel und Tanz beim Erntedankfest

Am Sonntag, 15. September wurde in Reiden am Eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettag das Erntedankfest gefeiert. Für die Mitgestaltung des Gottesdienstes sowie der «Teilete» sorgten der Jodlerklub Heimelig Reiden und die Trachtengruppe Reiden. In der Predigt von Pfarradministrator Jarosław Płatuński stand die Bedeutung des Brotes für Leib und Seele im Zentrum.

Der Jodlerklub Heimelig übernahm unter der Leitung von Judith Weingartner den musikalischen Teil der Feier. Beim Einzug erklang das erste von sechs ausgewählten Stücken. Durchgehend überzeugten sie mit gefühlvollem, dynamischen Jodelgesang und grosser Leidenschaft. Mit ebenso grossem Können und Freude führte die Trachtengruppe Reiden ihre zwei Tänze auf. Beiden Gruppierungen wurden mit herzlichem Applaus belohnt.

Brot ist mehr als ein Lebensmittel

Auf dem üppig geschmückten Erntedankaltar durfte ein Brotlaib nicht fehlen. Pfarrer Płatuński sagte: «Mit dem Wort Brot ist alles gemeint, was wir Menschen zum Leben brauchen. Es erinnert mich daran, dass wir vieles, was uns an Leib und Seele guttut, nicht selbst machen können, sondern uns von Gott geschenkt ist.»

Im Anschluss fand die «Teilete statt». Feiner Most und köstliche, selbstgemachte Brote standen zur Erfrischung bereit. Die Früchte der Ernte wurden den Besuchern mit auf den Heimweg gegeben.

Text und Bilder: Beatrix Bill

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Hubertusmesse mit Worten und Musik gefeiert

Die Jagdgesellschaft Reiden und die Revierjagd Luzern, Sektion Hinterland, luden am 8. September zur Hubertusmesse ein. Die Verantwortlichen durften sich über eine sehr gute Teilnahme erfreuen. Das zeigt, wie beliebt der Anlass im Tannwald ist.

Die Begrüssung erfolgte durch den Obmann der der Jagdgesellschaft Reiden, Jean-Jacques Joss. Er rief dazu auf, die Lauscher Richtung Altar zu richten. Denn der Gottesdienst sei das Hauptereignis. Am Schluss des Gottesdienstes richtete der Obmann humorvolle Dankesworte an Jarosław Płatuński, an die Gruppe Auerhahn, an Ok-Präsident Hanspeter Wymann, und an all die zahlreichen Helferinnen und Helfer. Einen Dank richtete er an die Teilnehmenden, verbunden mit dem Wunsch zu frohen Stunden.

«Wir jagen nach Anerkennung»

Den Gottesdienst leitete der Pfarradministrator Jarosław Płatuński. In seiner Predigt sagte er, dass nicht alle nach Rehen und Füchsen jagen. Hingegen würde nach Anerkennung und Erfolg, nach Geld und Renditen, nach schönen Fotosujets in den Ferien «gejagt». Diese Art von Jagd müsse zum Kollaps führen, zum Kollaps vor allem der eigenen Gesundheit und des inneren Gleichgewichts. Hubertus, der Schutzpatron der Jägerinnen und Jäger, habe sein Tun hinterfragt: «Statt seinen Schmerz mit der Jagd nach Trophäen abzutöten, stellte er seine Begabungen in den Dienst der Kirche und wurde Bischof».

Die Jagdhornbläser

Die Jagdhornbläsergruppe Auerhahn aus Luzern verschönerte den Gottesdienst musikalisch. Unter der Leitung von Michael Christen spielte die Formation die «La Grande Messe de Saint-Hubert». Es ist sehr beeindruckend, wie melodiös und vielstimmig die Parforcehörner in «ES» erklingen. Die Gruppe gehört schweizweit zu den Spitzenformationen.

Für Speis und Trank sorgten die Reider Jägerinnen und Jäger mit ihren Familien. Die Hubertusmesse findet alternierend alle zwei Jahre bei der Jagdhütte Reiden.

Text und Bilder: mah

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Pater Marc-Stephan Giese SJ zu Gast in der Pfarrei Reiden-Wikon
Bunt wie ein Blumenstrauss sind die Lebenserfahrungen des Jesuitenpaters

Pater Marc-Stephan Giese ist in der Pfarrei Reiden-Wikon ein gern gesehener Gast. Bereits im Januar 2018 liess er Interessierte an seinem Leben als Jesuitenpater teilhaben und tat es in zwei Vorträgen im Pfarreizentrum Reiden wieder. Ob in Schweden, Bolivien oder im Libanon, der 41-jährige studierte Philosoph und Theologe nimmt die Herausforderung an, den Menschen in verschiedenen Kulturen die Frohe Botschaft von Jesus zu verkünden. Er steht im Dialog mit anderen und dabei kristallisiert sich heraus, wie sich der Glaube und die verschiedenen Kulturen bereichern können, in der Weltkirche und hier bei uns in Mitteleuropa. Auch die Rolle der Musik im Leben der Kirche und des einzelnen Gläubigen wurde miteinbezogen.

Der erste Abend am 3. September stand im Zeichen der Evangelisierung und Interkulturalität in der Weltkirche. «Allen bin ich alles geworden». (1 Kor 9, 22). Diesen Satz von Apostel Paulus wählte Pater Giese für die biblische Hinführung an das Thema aus. In seiner Paulusinterpretation sprach er von interkulturellem Dialog, der auch die Annahme von Kultur, Sprache, Gewohnheiten etc. beinhaltet. Ein Wagnis, das Veränderungen miteinschliesst, verwundbar machen kann, aber auch neue Perspektiven öffnet.

Ein Florilegium der Erfahrungen

Dialog mit der säkularisierten Welt in Europa. Aus seiner Zeit in Schweden berichtete Pater Giese über seine Arbeit mit Jugendlichen verschiedener Nationen, die aber alle hauptsächlich in der säkularen Kultur Schwedens lebten, wo Glaube und Kirche als etwas Veraltetes und unintelligentes galt. Hier hiess es, der Jugend Denkräume zu öffnen. Einen Ort, z.B. Bars oder Restaurants, anzubieten, um auf dem jeweiligen Niveau ein Nachdenken über den Glauben, die Kirche und die Kultur zu ermöglichen. Auch kritisch, aber vor allem mit Wohlwollen gegenüber beiden Seiten.

Inkulturation und Befreiung in Lateinamerika. Inkulturation des Evangeliums bedeute, die Frohe Botschaft von Jesus immer so zu verkünden, dass sie auch verstanden werden kann. Dabei gehe es natürlich um Sprache, aber auch um die Bilder und Symbole, die benutzt werden. Eine Erfahrung aus seinem letzten Aufenthalt in Bolivien konnte Verdeutlichen. was er meinte. Vor der Evangelisierung durch die Spanier im 16. Jahrhundert gab es Anfang Mai Feste, in denen die Quechua, der grösste Volksstamm in Bolivien, ihre Götter mit Opfern um Fruchtbarkeit baten. Als die Missionare das sahen und die Not der Menschen verstanden, haben sie Jesu Tod am Kreuz den Menschen nahegebracht als das eine Opfer, das unsere Unfruchtbarkeit in Frucht verwandelt. Das Fest des Kreuzes hat so eine neue Bedeutung bekommen. die von den Quechua verstanden und vertieft wurde. Noch heute verehren sie im Wallfahrtsort «Santa Veracruz» - das wahre Heilige Kreuz - den Tata Veracruz - unseren Herrn vom Wahren Kreuz - und beten für sich und ihre Tiere um Fruchtbarkeit. Pater Giese war an diesem Fest dabei und eine Begegnung hat sich in sein Herz geschrieben. Eine kleine Familie, Mutter, Vater und zwei Babys, augenscheinlich Zwillinge. «Padre segne uns!», rief die Mutter in Quechua, erzählte ihm, wie sie seit ihrer Hochzeit vor ein paar Jahren jedes Jahr wieder zum Tata Veracruz gefahren sei, aber es hätte nichts geholfen, jetzt endlich hätte sich der Herr ihrer erbarmt. Sie seien gekommen, um Dank zu sagen und den Segen weiterzugeben. Dann zeigte sie ihm zwei kleine Figuren aus Ton: Babys. Als sie so redeten gesellte sich ein anderes Pärchen zu ihnen. Jetzt verstand er, was passieren würde. Die glücklichen Eltern würden die Figuren den noch bittenden weitergeben. Seit den 1960er Jahren ist die Befreiung der Unterdrückten das Spezialthema der Kirche in Lateinamerika. Wichtige Ereignisse der letzten Jahre und die vom Vatikan einberufene Amazonassynode wurden angesprochen. Pater Giese war am Anfang der lokalen Vorbereitungen für diese Synode in San Ignacio de Moxos als Zuhörer mit dabei. Auch wenn er dieses Dorf nicht mit viel Hoffnung auf Besserung verlassen habe, wisse er doch, dass das Engagement der Kirche und der Missionare den Menschen Kraft und Hoffnung gibt weiter zu kämpfen, auch wenn es eigentlich nicht viel Hoffnung gibt.

Das «Dazwischen» im Nahen Osten. Der dritte und damit letzte Kontext, von dem der Jesuitenpater berichtete, war das, was wir den «Nahe Osten» nennen. Er sei erst seit einem Jahr in dieser Weltgegend unterwegs, bemühe sich aber doch ein paar charakteristische Eigenheiten der Region und der Sendung der Kirche dort zu vermitteln. Sein Leitwort dafür laute «Dazwischen». Zwischen West und Ost, Christentum und Islam, dem reichen Europa und dem armen Afrika, traditioneller Lebensweise und Sehnsucht nach dem gehofft modernen Leben. Er schilderte drei Episoden, die ihn dazu einluden, über seine Identität und die umgebende Kultur nachzudenken. Das erste war die Beziehung zu seiner Sprachlehrerin, Sie stammt aus einer bürgerlichen sunnitisch-beirutischen Familie. Als sie sich besser kennen lernten, begann sie im Unterricht über ihre Familie zu sprechen, wie stolz sie war, als ihre Tochter eine bestimmte Sure aus dem Koran auswendig lernte, was sie über bestimmte moralische Fragen denkt und wie sie den Ramadan persönlich feiert. Schritt für Schritt verstand er, dass sie eine praktizierende und fromme Muslima ist, auch ohne Hijab, aber mit einem «westlichen modernen» Erscheinungsbild. Zweitens eine musikalische Erfahrung. Zu Weihnachten war er in Homs und einer der Höhepunkte war ein Konzert, das vom Chor des jesuitischen Gemeindezentrums und dem Chor der benachbarten Moschee organisiert wurde. Beide Gruppen sollten allein und zusammen singen. Es war ein schöner Abend, nicht viel zu erzählen, bis das Duett der beiden Dirigenten begann. Es war irgendwie wie ein sing-out, den man vielleicht aus «The Voice» oder anderen Talentshows kennt. Anfangs sangen beide, um mehr Beifall als die anderen zu bekommen, aber langsam änderten sie ihre Einstellung und sie begannen zu harmonisieren, anstatt zu konkurrieren. Schliesslich eine der zahlreichen Begegnungen in Amman in den Häusern der Flüchtlinge, die wie so oft mit einem süssen sudanesischen Tee begann. Nach einigen Debatten über Fussball wurden alle schnell in eine Diskussion über Engel, Dämonen, den Teufel und die Schöpfung hineingezogen. Ein Meisterwerk einer ungezwungenen, aber intensiven Diskussion zwischen Religionen und Kulturen. All diese Erfahrungen fanden im Dazwischen statt. Es gab ja nicht nur den einen Gegensatz zwischen West und Ost, sondern ein vielschichtiges interkulturelles Feld, das diese Begegnungen ermöglichte. Fazit: Nur ein Glaube, der die Sicherheit der eigenen Komfortzone verlässt, wird hier zum Dialog fähig sein.

Theologische Reflexion

(Neu-)Evangelisierung und die Kultur. Immer wieder kam in den Erfahrungen von Pater Giese das Wort «Kultur» zur Sprache. Unser Glaube sei nicht unabhängig vom Rest unseres Menschseins, er drücke sich von Anfang in kulturellen Formen aus und sei im mehr oder weniger lebendigen Austausch mit der Kultur um uns herum. Er sagte: «Wenn, so wie es Papst Franziskus immer wieder betont, die Hauptaufgabe der Kirche die Evangelisierung ist und die Rolle der Kulturen so wichtig ist, dann muss zum einen, das Evangelium inkulturiert werden und zum anderen die Kultur evangelisiert werden».

Die Lebenswelt und der Glaube. Die Welt, in der wir leben, in der wir uns bewegen und sind, sei für unseren Glauben nicht unwesentlich. Sie sei ja Schöpfung Gottes und weil das Werk auch immer vom Urheber spreche - gute Schuhe weisen auf einen guten Schumacher hin, könne unsere Welt auch auf den Schöpfer hinweisen. Und das gelte nicht nur für die Natur, sondern in eingeschränktem Masse auch für unser Zusammenleben und für die Lebensbedingungen.

Der persönliche Glaube, das «Andere» und der «Ganz-Andere». Der anders Glaubende, innerhalb oder ausserhalb der Glaubensgemeinschaft könne uns da ein Gefühl der Unsicherheit geben. Aber weil Gott selbst ja - so hat es Nikolaus von Cues gesagt - der «Ganz-Andere» ist, könne der oder das «Andere» dem man begegne ja immer auch eine Einladung sein, Gott noch einmal anders zu verstehen. Das spreche den Glaubensgrundsatz an, dass wir Gott niemals ganz erfassen können. Und dass alles, womit wir Gott vergleichen zwar richtig sein könne, aber dass bei jeder Ähnlichkeit eine noch grössere Unähnlichkeit vorliege. Pater Giese betonte: «Die Begegnung mit dem Andersdenkenden, oder besser: dem Andersglaubenden, erinnert uns daran, dass unsere Idee von Gott, die durch die Offenbarung und die Tradition der Kirche und vielleicht auch durch unsere Kultur und Lebenswelt geprägt ist, zwar gut, hilfreich und sogar richtig sein kann, dass sie aber immer unvollständig sein muss. Der Andersglaubende hilft mir also durch sein Anders-Sein dabei meinen eigenen Glauben am Ganz-Anderen auszurichten.Und das brauchen wir.»

Seinen Vortrag schloss er mit drei ermunternden missionspraktischen Erwägungen ab. Freude am Glauben. Dialog mit allen. Einheit und Vielfalt.

Beim zweiten Abend, am 4. September, wurde die Rolle der Musik in der Mission der Kirche beleuchtet. «Ich bin Missionar, weil ich singe, spiele und tanze».

Pater Giese startete mit musikalischen Beispielen und wählte als erstes das geistliche Lied mit einem Text von Joachim Nader aus dem Jahr 1680. «Lobe den Herren den mächtigen König der Ehren». Durch die Jahrhunderte sind eine Fülle an Bearbeitungen entstanden, er liess das Kantate BWV 137 von Johann Sebastian Bach erklingen. In Gottesdiensten der Barockzeit folgte die Kirchenkantate dem Evangelium oder umrahmte – bei zweiteiligen Werken – die Predigt. Sie wurde als Wortverkündigung durch Musik verstanden. Vorbildliches in Sachen Mission leistete der Jesuitenorden im 17. und 18. Jahrhundert in Südamerika: In den Siedlungen für die einheimische Bevölkerung, Reduktionen genannt, hatte dabei die Musik einen grossen Stellenwert. Mit der Zeit wurden eigene Werke für und in diesen Reduktionen geschrieben. Mit dem «Laudate Dominum omnes gente» aus der Hand von Domenico Zipoli SJ (1688-1726) ertönte die bedeutend leichtere Barockmusik aus Südamerika. Auch hier wurden wichtige Worte wiederholt oder musikalisch repetiert. Lag im Beispiel Bach die Betonung auf den Herrn, wurde bei Zipoli Völker hervorgehoben. In der Musik gab es keine Interkulturalität. Deshalb wurden die Kompositionen so angepasst, dass die Indigenen den Lobgesang verstanden. Mit der letzten Anhörung wurde ein Popsong vorgestellt, komponiert von professionellen Musikern, die sich im Glauben wiederfinden und wie Rockstars gefeiert werden.

Musik als sinnhafte Ausdrucksform des Glaubens

Musik schlägt im Menschen eine besondere Seite an, die sowohl das Geistige wie Körperliche beinhalten kann. Diese Schönheit führt zu Gott. Da Musik die Menschen berührt, tragen Kirchenmusiker einen sehr hohen Anteil zur Evangelisierung bei. Die Musik in Kirchen verbindet Kultur und Kulturen. Sie kann als Anziehungspunkt für verschiedene Zielgruppen dienen, die sonst den Weg dahin nicht findet. Die unterschiedlichen Musikanten können ihre Begabung in verschiedensten Formen zum Ausdruck bringen. Genannt sei hier die Umrahmung im Gottesdienst, Musik zur Mittagszeit oder Konzerte. Musik öffnet Herzen so «Erhebet die Herzen», als Grunddynamik bei der Evangelisierung.

Text und Bilder: Beatrix Bill

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Wikon: 01.September
Pater Marc-Stefan Giese SJ zu Gast im Gottesdienst Wikon

Wir freuen uns Pater Giese in der Pfarrei Reiden-Wikon als Gast zu begrüssen.

BIlder: Angelika Naydowski

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31. August: Ministrantenreise 2019
Im, um und auf dem Wasser

Das Ziel der Minireise 2019 führte die Ministrantinnen und Ministranten aus Reiden und Wikon in den Schwarzwald, genauer gesagt an den Titisee ins dortige Badeparadies.

Neben einem Wellenbad konnte man die Zeit mit vielen interessanten und atemberaubenden Rutschen verbringen oder sich auch ein wenig im Aussen- und Ruhebereich entspannen.

Da das Wetter sehr schön war, wurde auf dem Rückweg noch Halt am Schluchsee gemacht. Dort verbrachten die meisten Minis die Zeit nicht im See, sondern am, bzw. auf dem See. Nun war Beinarbeit angesagt, denn die Minis waren mit Tretboten unterwegs.

Mit vielen neuen und schönen Eindrücken erreichten alle wohlbehalten Reiden wieder.

Text und Bilder: Johannes Pickhardt

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 19. August: Ökumenischer Schulanfangsgottesdienst in Wikon
«Wie in einem bunten Garten»

Das Thema «Wie in einem bunten Garten» eignete sich gut, um parallelen zum Schulanfang der Schüler und Schülerinnen aus Wikon zu ziehen.

In der Kirche sah es im ökumenischen Gottesdienst ebenfalls aus, wie in einem bunten Garten. Bei den SchülerInnen gibt es auch grosse und kleine, sowie es in der Natur auch grosse, kleine, zarte und robuste Pflanzen gibt. Die Gärtnerin trägt Sorge zum Garten, wie die Eltern, Lehrpersonen und weitere Personen Sorge zu den SchülerInnen tragen

Wir wünschen allen ein gesegnetes neues Schuljahr 2019/2020.

Text: Christine Kaufmann
BIlder: Angelika Naydowski, Jaroslaw Platunski

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15.August: Mariä Himmelfahrt
Gottvertrauen und Menschenwürde sind wichtige Aspekte

Das Fest Mariä Himmelfahrt mit Kräutersegnung wurde bei der Wendelinskapelle im Reider Lätten gefeiert. Sanft rollten die Alphornklänge, gespielt von Sepp Lütolf, über die Landschaft. Der Gesang des Jodelchörli «Freu die Härz», Reiden erfüllte die Natur.

Rund 80 Personen kamen zum Gottesdienst unter freiem Himmel. Kurz vor Beginn um 11.00 Uhr fiel leichter Regen. Dieser vermochte die gute Stimmung jedoch nicht zu trüben. Ja, er wirkte sogar inspirierend. Sepp Lütolf holte seine Regenjacke aus dem Auto und dabei kam ihm die Idee, die Besucher mit Talerschwingen zu begrüssen. Gekonnt warf er den Fünfliber in sein tönernes konisches Milchbecken. Durch leichte Drehbewegungen der Hand liess er das Geldstück auf seiner Kante dem Beckenrand des Gefässes entlang kreisen. Je nach Grösse der Schüssel erklingt dabei ein «b», «fis» oder «f».

Pfarradministrator Jarosław Płatuński beschrieb zwei Aspekte, die ihm zum Fest Mariä Himmelfahrt wichtig erschienen.
Zum einen, dass es sich lohnt auf Gott zu vertrauen. Als junge Frau empfing Maria die Botschaft, dass sie vom Hl. Geist überschattet den Messias gebären soll. Sie antwortete: «Mir geschehe, wie Du es gesagt hast.» «Mir geschehe. Darin liegt eine grosse Demut.», betonte der Pfarrer und meinte: «Es ist als wollte sie sagen: Ich kenne deinen Willen nicht. Ich weiss nicht, was du von mir in Zukunft verlangst. Aber ich vertraue dir.»
Zum anderen, die Dogmatisierung der leiblichen Aufnahme Mariens in den Himmel, welche am 1. November 1950 durch Papst Pius XII verkündet wurde. Der Wert der Menschen, seine Würde waren angesichts des Zweiten Weltkrieges in Frage gestellt. Die Kirche hörte damals diese Frage. Sie stellte sich selber dieser Frage und fand in der Aufnahme Mariens in den Himmel eine Antwort. Jarosław Płatuński beschrieb sie so: «Die Würde des Menschen ist unbeschreiblich gross. Jeder Mensch ist vor Gott unendlich kostbar. Maria ist mit Leib und Seele in den Himmel aufgenommen worden. Sie ist Zeichen dafür, dass der ganze Mensch, mit Leib und Seele, in seiner Würde unantastbar ist.

Am Ende der Feier lachte die Sonne hinter den Wolken hervor. Die gelungenen musikalischen Einsätze sowie die grossartige Mitwirkung aller Helfer wurden verdankt und mit grossem Applaus bekräftigt.

Text und BIlder: Beatrix BIll

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Verabschiedung von Andrea Aregger und Mathias Mütel am Patrozinium in Reiden
Herzlichen Dank und Gottes Segen auf allen Wegen

Am Sonntag, 23. Juni feierte die Pfarrei Reiden ihren Kirchenpatron Johannes der Täufer. Mit ihm wird der Anfang des Neuen Testamentes gefeiert. Das Beschenkt Werden mit Heil. Gleichzeitig weist dieser Johannes aber auch auf die Vollendung des Alten Testamentes hin. Leitgedanken wie Rückblick, Abschied und Ausblick lassen sich damit verbinden. Diese Themen kamen auch am Ende des Gottesdienstes zur Sprache, galt es doch die Katechetin Andrea Aregger und Pastoralassistent Mathias Mütel zu verabschieden.

In der Ansprache zum Festgottesdienst nahm Mathias Mütel Bezug auf die Geschichte um die Geburt des Johannes und dessen Namensgebung und machte damit deutlich, dass Kommunikation nicht von selbst funktioniert. Mancher sagt, dass es eigentlich ein Wunder ist, wenn Kommunikation gelingt, weil im Grunde Menschen das Gesagte nie genau gleich verstehen. Vieles fange mit dem Verstehen wollen an und Nuancen seien zu beachten. Für Pastoralassistent Mütel gehört auch Musik zu einer der erhabensten Kommunikationsformen. Er sagte:« Wenn wir öfters zusammen singen würden, könnten wir feststellen, dass die Musik ein gegenseitiges Verstehen ermöglicht, das sensationell ist.» Der Ökumenische Chor Reiden, unter der Leitung von Walter Ziörjen, verdeutlichte diese Aussage. Stücke wie «Cantate Dominum canticum novum» (Singt dem Herrn ein neues Lied) oder «Pater Noster» (Vater unser) erklangen souverän von der Empore. Bruno Kaufmann begleitete die Sänger und Sängerinnen auf der Orgel.

Zwei Menschen die das Pfarreileben mitprägten
Seit Januar 2012 stand Andrea Aregger als Katechetin in der Pfarrei Reiden-Wikon im Einsatz. Mit Freude und Herzblut erteilte sie den Religionsunterricht und begegnete den Kindern mit viel Herzlichkeit. Sie ist immer für andere da, hat ein offenes Ohr und engagiert sich sehr für Kirche und Vereine. Familiäre Veränderungen und Umstrukturierungen auf dem Hof waren der Grund für den Entscheid, sich aus der Katechese zurückzuziehen.

Seit vier Jahren arbeitete Mathias Mütel als Pastoralassistent in Ausbildung in den Pfarreien Langnau, Reiden, Richenthal und Wikon. Neugierig, mit soliden christlichen Werten war er mit ihnen im Glauben und auf verschiedenen Etappen des Pfarreilebens unterwegs. Mit ganzem Körpereinsatz war er immer für sie da. Seine unkomplizierte Art und Weise, wie er auf die Leute zugeht, gefällt. Bischof Felix Gmür ernannte ihn zum neuen Bildungsverantwortlichen des Bistums. Er tritt am 1. Juli seine neue Aufgabe am Bischofssitz in Solothurn an.

Pfarradministrator Jarosław Płatuński und Kirchenratspräsident Markus Husner verdankten den beiden die wertvollen Einsätze mit lobenden Worten. Daraus ging klar hervor, die katholische Kirchgemeinde Reiden und die Pfarrei Reiden-Wikon werden ihre guten Dienste vermissen, aber auch in bester Erinnerung behalten. Eine Kerze mit dem Logo der Kirchgemeinde Reiden und dem Bild der Kirche Reiden wurde den Scheidenden mit auf den Weg gegeben. Es gab noch viele, die sich würdig von Andrea Aregger und Mathias Mütel verabschieden wollten. Diese Organisationen kamen alle zu Wort. Sie taten dies mit symbolischen Geschenken, dazu passenden Anekdoten, verbunden mit Dankbarkeit sowie den besten Wünschen für die Zukunft. Sichtlich berührt verdankten die Geehrten die gute Zusammenarbeit, das erlebte und bereichernde.

Beim anschliessenden Apéro riche und dem Dessertbuffet der Ministranten sah man geniesserische, Gespräche führende Menschen, hörte lobende Worte. Es war ein schönes Fest mit vielen Emotionen. Ein Hoch auf alle kreativen Köpfe, talentierten Schreiber, gewandten Redner, singfreudigen Menschen, sichtbaren und unsichtbaren helfenden Hände.

Text und BIlder: Beatrix BIll

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Fronleichnam
Jesus seine Stimme leihen

Am Fest Fronleichnam zogen die Erstkommunikanten aus Reiden nochmals ihr weisses Gewand an und feierten den Abschluss der Erstkommunion 2019. Unter der Leitung von Katechetin Helene Bühler gestalteten sie den Gottesdienst aktiv mit. Ihre Lieder erfüllten die Kirche, ihre Stimmen verkündeten die Lesung und die Fürbitten.

Vorgesehen war eine Eucharistiefeier beim Alters- und Pflegezentrum Feldheim mit anschliessender Prozession zum Schulhaus und zur Kirche. Die Helfer waren fleissig am Aufstellen, als Petrus ihnen einen Strich durch die Rechnung machte. Er liess es regnen. Plan B kam zum Einsatz und alles wurde in die Kirche verlegt. Pünktlich um 09.30 zogen die Erstkommunikanten, Ministranten, Pfarradministrator Jarosław Płatuński und Pastoralassistent Mathias Mütel in die Kirche ein. Begleitet wurden sie von den Klängen der Musikgesellschaft Reiden, die ihren Platz auf der Empore eingenommen hatte.

Im Gottesdienst gaben die Erstkommunikanten nochmals die Lieder von ihrem grossen Tag im Mai, der unter dem Motto «Du bist ein Ton in Gottes Melodie» stand, zum Besten. Unterstützt wurden sie von Bruno Kaufmann am E-Piano und Christina Wyss. Mutig und mit sicheren Stimmen verkündeten sie auch die Lesung und trugen in den Fürbitten ihre Anliegen vor. In seiner Ansprache lobte Mathias Mütel die Kinder dafür. Er sagte: «Christus hat keinen anderen Mund als unseren, um seine Lieder zu singen.» Das bedeutet, wenn Jesus heute sagen möchte: «Das gefällt mir!» oder «So nicht, das geht nicht!», dann braucht er jeweils uns Menschen dafür. Weiter zog er mit Begriffen aus der Musik gekonnt parallelen zum Glauben und zeigte damit auf, dass in Gottes Symphonie jeder wichtig ist und jeder dazu berufen ist, die Welt in Gottes Sinne mitzugestalten.

Am Ende der Feier wurde der Einsatz aller Mitwirkenden vor und hinter den Kulissen verdankt und der Segen mit der Monstranz erteilt.

Text und BIlder: Beatrix BIll

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Dreifaltigkeitssonntag bei der Pfadihütte Reiden
Gott: Vater, Sohn und Geist

Rund 60 Personen machten sich am Sonntag, 16. Juni auf den Weg zur Pfadihütte Reiden. Mehrere Generationen trafen sich zum gemeinsamen Gottesdienst und zur Taufe von Noelia unter freiem Himmel.

Das Dreifaltigkeitsfest stellt eine kirchliche Glaubenswahrheit in den Mittelpunkt. Die Lehre von dem einen Gott, der gleichzeitig dreieinig ist. «Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.» Diese Worte sprechen Katholiken zu jedem Gebet aus dem Bauch heraus und bekräftigen sie mit dem Kreuzzeichen. Dreifaltigkeit ist also Teil des christlichen Alltags.

Im Gottesdienst wurde Noelia von Pfarrer Jarosław Płatuński getauft. Durch die Glaubensüberzeugung ihrer Eltern und Paten bekommt sie die Chance, eben diesen Gott kennenzulernen. Dies kam bereits bei den an Noelia gerichteten Gedanken und Wünschen zum Ausdruck.

Die Pfadi Reiden machte aktiv am Gottesdienst mit und trug ihre Fürbitten vor.

Auch der musikalische Teil durfte nicht fehlen. Monika Luternauer begleitete am E-Piano bei den Kirchenliedern und dem Kommunionsgang. Livia Wirz, E-Piano und Gesang, begeisterte die Zuhörer mit den Stücken: «Jealous», «Halleluja» und «Viva la Vida».

Unter Applaus wurden alle Mitwirkenden verdankt. Zeit sich auszutauschen, bot der anschliessende Apéro.

Text und BIlder: Beatrix BIll

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5. Juni: Ausflug der Erstkommunionkinder
Staunen – Erleben – Geniessen

Nach diesem Motto waren 32 Erstkommunionkinder von Reiden, Langnau und Richenthal für einen gemeinsamen Ausflug eingeladen.

Die Kinder stiegen ins Postauto in Richenthal, Langnau und Reiden, das sie sicher nach St. Urban führte. Das Ziel war eine Besichtigung der imposanten Klosterkirche, unter der kompetenten Führung von Franz Kunz. Zur Einführung erzählte er über die Geschichte der barocken Klosterkirche, die vor gut 300 Jahren (1711- 1715) erbaut wurde. Mit grossem Interesse verfolgten die Kinder die Führung und entdeckten auch viele kunstvolle Gegenstände. Schon bald wurden die Kinder auf eine amüsante Schatzsuche geschickt. Die Ansicht vom Chorgestühl, der Orgel, vom Hochaltar, dem Chorgitter, etc. lösten grosses Staunen, aber auch Begeisterung aus.
Zudem erzählte der fachkundige Führer in humorvoller Art immer wieder sehr interessante Details, so auch über das Mönchsleben. Weiter durften wir einen Einblick in die eindrückliche Bibliothek nehmen. Als krönender Abschluss durften wir durch die Galerie und durch das spezielle Treppenhaus zum Ausgang gelangen.

Nach der Führung war eine Pause in der wundervoll gestalteten Gartenanlage angesagt. Bei strahlendem Sonnenschein konnte eine feines Zvieri genossen werden - die wohlverdiente Glace durfte natürlich nicht fehlen – zur grossen Freude der Kinder! Nach der Rast und dem Verweilen im Park machten wir uns auf den Heimweg – inklusive vielen Eindrücken im «Rucksack» und einem Strahlen im Gesicht.

Text und Bilder: Vreni Vogel, Richenthal und Helene Bühler, Langnau, Katechetinnen

 

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01.Juni.: Dörfli-Fest Wikon
Gott spannt feine Fäden

Eröffnet wurde das Fest um 10.30 auf dem Schulhausplatz in Wikon mit einem ökumenischen Gottesdienst unter dem Motto: Gott spannt feine Fäden.

Dem ökumenischen Gottesdienst standen Pfarradministrator Jarosław Płatuński und Pfarrerin Barbara Ingold vor. Für die musikalische Begleitung sorgte die Familie Djoukeng aus Reiden. Angelika Naydowski sowie Schüler und Schülerinnen aus Wikon gestalteten den Gottesdienst aktiv mit. Sie erzählten unter anderem die Geschichte vom Regenbogen. Passend dazu wurde ein Fischernetz aus Fäden in den Regenbogenfarben gestaltet und auf den Spielplatz getragen. Der Spielplatz wurde feierlich eingeweiht. Wie der Regenbogen am Himmel ist, so ist Gottes Seges über uns.

Bilder: Heidi Bono

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Weitere Impressionen vom Dörli-Fest Wikon

Bilder: Jarosław Płatuński

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Zu Gast: Franz Zemp, Seelsorger Verein Kirchliche Gassenarbeit
Menschen in ihrer Würde ernst nehmen

In den Gottesdiensten vom 01./02. Juni in Langnau, Reiden, Richenthal und Wikon begrüsste Pastoralassistent Mathias Mütel als Gast Franz Zemp, Seelsorger Verein Kirchliche Gassenarbeit. In seiner Ansprache erzählte er auf eindrückliche Weise über das Wirken des Vereins und seine persönlichen Erfahrungen als Seelsorger in der Gassenarbeit.

Die Aufgaben der kirchlichen Gassenarbeit gehen auf die kirchliche Gründung durch Sepp Riedener zurück. Er hat den diakonischen Auftrag, den die Bibel gibt, umgesetzt und ernst gemacht mit der Idee, was Jesus wollte und mit seinem Leben skizzierte. Liebe, die uns verbindet und Liebe, die in allen ist. Die Philosophie des Vereins Kirchliche Gassenarbeit ist dieselbe geblieben. In allen Betrieben der Gassenarbeit, die inzwischen über 30 Jahre besteht, gilt die Haltung, die Menschen in ihrer Würde ernst zu nehmen. Im Rahmen der 4-Säulen-Drogenpolitik unterhält der Verein Kirchliche Gassenarbeit Betriebe im Bereich der Schadensminderung. Zur Gassenarbeit gehören folgende Betriebe: GasseChuchi, K+A (Kontakt- und Anlaufstelle), Schalter 20, Aufsuchende Sozialarbeit, Paradiesgässli und Seelsorge.

Als Seelsorger in der Gassenarbeit
Schaut Franz Zemp aber in die Welt, dann sieht er mehr Abgrenzung als Verbundenheit. Ausschluss aus der Familie, Einsamkeit, Stigmatisierung durch die Öffentlichkeit, das sind tägliche Erfahrungen von Ausgrenzung von Armut- und Suchtbetroffenen Menschen. Hinzu kommen Schuldgefühle, nicht genügen, erfolglose Drogenentzüge und Enttäuschungen, die an den einzelnen Personen nagen. In seiner Arbeit als Seelsorger der Gassenarbeit begegnet er den Betroffenen mit Würde, indem er mit ihnen Dialoge auf Augenhöhe führt, nicht voreingenommen ist, nicht verurteilt, sondern ihr Unvermögen, ihr Scheitern, ihre Abstürze ernst nimmt. Anhand einzelner Schicksale zeigte er den Gottesdienstbesucher auf, wie bedeutungsvoll es ist, die christliche Herausforderung anzunehmen und alle Menschen in der gottgegebenen Würde zu achten. Er sagte: «Die jesuanische Haltung beinhaltet die Möglichkeit und Fähigkeit, trotz der rasanten Entwicklung und Hektik der neuen Welt, berührbar zu bleiben, offen und sensibel für die vielen Tränen der ausgeschlossenen Menschen. Ich wünsche mir, dass die Gott-Mensch verbindende Liebe konsequenter umgesetzt wird.»

Text und Bilder: Beatrix BIll

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Man erkennt den Irrtum daran, dass alle Welt ihn teilt.

Jean Giraudoux, franz. Diplomat
u. Schriftsteller (1882 - 1944)


 Die KIRCHE ist „ihrem Wesen nach
 MISSIONARISCH!“
(Vatikanum II, Ad gentes 2)

 Die röm. kath. Pfarreien Langnau, Richenthal  
 und Reiden-Wikon präsentieren die neue Reihe:

 Impulse und Denkanstösse zu einem
 missionarischen Kirche-Sein heute


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Liturgie und Kirchenerneuerung

Referentin: Dr. Gunda Brüske

Mittwoch, 29. Oktober 2019, 20.00
Pfarreizentrum Reiden